Das KATAKOMBEN-THEATER im Jahr 2012
Interkulturell, vielfältig, vielschichtig


Von Anfang an, seit seiner Gründung folgt unser Theater der Idee der Vielfalt und Interkulturalität. «Bühne frei! Von Jazz bis Kindertheater» lautete unser Motto über Jahre hinweg. Unser Publikum erfreute sich an sehr unterschiedlichen Veranstaltungen, und diese Freude ermutigte und ermunterte uns immer. Im Herbst 2010 fassten wir den Entschluss, einiges an der Arbeitsweise und am Programm, insbesondere aber am Profil des Katakomben-Theaters zu verändern. Die Erfahrung hatte gezeigt, dass es nicht reichte, ein vielfältiges und vielschichtiges Programm breit an Vielfalt für ein möglichst breites Publikum auf die Beine zu stellen. Man muss eben nicht nur Gutes tun, sondern auch dafür sorgen, dass darüber gesprochen wird. Und genau an diesem Punkt bestand und besteht unserer Meinung nach ein Defizit. Trotz eines gewissen Wohlwollens bei Presse, Öffentlichkeit und Stadtverwaltung, fühlen wir uns in unseren Absichten und Zielen nicht wirklich erkannt.

Das Katakomben-Theater im Girardet Haus, ehemals das Satiricon, ist nicht nur durch sein wunderbares Foyer, seine schöne Bühne räumlich eine Perle in Rüttenscheid, sondern auch durch die Philosophie und Programmgestaltung seines Leiters Kazım Çalışgan, der selbst diplomierter Sozialwissenschaftler und Kulturmanager und zugleich aktiver Musiker ist. Er kennt sich in der Musik-Szene der Region und darüber hinaus bestens aus, vernetzt selbst viele Musiker durch seine Aktivitäten, arbeitete in der Kulturverwaltung Bochums, beim Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe, sowie Migrationsarbeit und auch in der Zeche Carl Essen. Er ist neben seinen Konzerten auch ein gefragter Juror und Experte, wenn es um Weltmusik geht, ob beim Kultursekretariat NRW oder Landesmusikrat. Bei aller Bescheidenheit und Zurückhaltung, die Kazım Çalışgan eigen ist, macht es keinen Sinn, diese Dinge unerwähnt zu lassen, wenn Kulturbetrieb und Öffentlichkeit auf marktschreierisches Auftreten positiv reagieren und leise Qualitätsarbeit wenig würdigen.

Politik, Presse, Öffentlichkeit und Verwaltung fordern förmlich lautstarkes, ja, großkotziges Auftreten heraus, obwohl das unserer Arbeits- und Kulturauffassung nicht entspricht. «Tu wenig und rede viel darüber» ist nicht gerade Kazım Çalışgans Motto und auch nicht des Teams um ihn. Aber leider mussten wir deutlichere Zeichen setzen, was unsere Interkulturvorstellungen anbelangt und angesichts der oberflächlichen Arroganz, mit der andere Interkultur zu betreiben gedenken, indem sie sich zu Wohltätern von Migranten aufspielen.

Das Referat für Interkulturelle Arbeit, bei der Rot-Grünen-Regierung im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport untergebracht, setzt systematisch auf von Deutschen für Ausländer organisierte Kulturarbeit, anstatt die hier lebenden Menschen gleichwertig zu behandeln und sie nach ihren Knowhow im Kulturbetrieb zu beurteilen. Ob Schauspielhaus Bochum oder TUP in Essen - die klassischen Kulturbetriebe müssen sich alle die Frage gefallen lassen, wie demokratisch und offen sie tatsächlich handeln, wenn sie öffentliche Mittel aus den für Interkultur vorgesehenen Töpfen für sich abzwacken und damit angeblich ihre interkulturelle Öffnung betreiben, während Kulturarbeit, die von Migranten auf besondere Weise betrieben wird und eine Ästhetik der Offenheit präsentiert, ausblutet. Wenn es um "Kultur" bei Interkultur geht, wird der Bereich klassischen Kulturbetrieben zugespielt, und wenn es um "Inter" geht, können sich religiöse Vereinigungen wie Kirchen und Moscheevereine profilieren: sie inszenieren einen Dialog nach dem andern und formieren dabei ihre eigene Klientel immer auf ihrer Seite und überbrücken damit im Dialog Gräben, die sie erst selbst geschaufelt haben. Eine echte Interkultur aber, die ästhetische, sprachliche und formale Grenzen aufhebt, allen Menschen eine künstlerische Ausdrucksform jenseits ihrer Herkunft, Bildung und Sprache vermittelt, wird allein schon rein finanziell in die Ecke des Amateurhaften gedrängt.

Was tut die sogenannte "Zukunftsakademie" in Bochum, vom Land und von der Mercator-Stiftung gefördert und im Schauspielhaus Bochum angesiedelt, tatsächlich für die Zukunft der Migranten, wenn sie Interkulturgelder dem Budget entzieht? Schaut man sich die Konzepte an, soll es um zukünftige Stadtentwicklung gehen. Finanziert wird das aber nicht aus Töpfen des Wissenschaftsminsteriums oder der Staatssekretärin für Integration beim Minister für Arbeit, Integration und Soziales, auch nicht von der Stadtentwicklung; nein, finanziert wird das aus dem Bereich der interkulturellen Arbeit.

Dies taten- und sprachlos hinzunehmen kann bei aller Bescheidenheit unsere Sache nicht sein! Unter dem Deckmantel der Integration und Interkultur wird Diskriminierung betrieben, von "Partizipation" gesprochen, aber Ausschluss praktiziert.

Als Antwort darauf haben wir, ermutigt duch den Zuspruch, den wir bisher in erster Linie von unserem Publikum und Teilen der Stadtverwaltung und Politik erhalten haben, unsere Kulturakademie-Ruhr ins Leben gerufen. Hier wollen wir nicht nur kulturelle und kulturpolitische Diskriminierung thematisieren, hier wollen wir auch unsere bisherige Interkulturpraxis mit anderen Menschen teilen und weiterentwickeln.

Während die Weltmusik, zu der wir gerne eine Drehscheibe bilden, ihre Formen längst schon entwickelt hat und immer weiter entwickelt, stoßen nun auch andere Kunstformen dazu wie das postdramatische Theater, das sich besonders gut als interkulturelle Theaterform eignet und auch Hyperfiction, die Literatur nicht allein sprachbasiert versteht, sondern multimedial. All diese Dinge sind gemeinnützig und dienen der kulturellen Bildung und Integration von allen Menschen in die Gesellschaft, ganz gleich, woher sie kommen. Wichtig ist, dass sie nicht zu Wandalen, Randalierern und skrupellosen Schlägern werden, wichtig ist, dass sie nicht barbarisch alles hassen, was sie nicht kennen und was ihnen deswegen fremd ist. Kultur kultiviert eben nicht nur Migranten, sondern alle Menschen eines Gemeinwesens und verbreitet auch Lust und Lebensfreude, Spaß und Unterhaltung, was wir gemeinsam mit unserem Publikum sehr genießen.

Mit Erkan Oğur und Okay Temiz hatten wir in 2011 zwei wunderbare Weltklasse-Musiker zu Konzerten und Workshops in unserer KulturAkademie-Ruhr im Katakomben-Theater zu Besuch; in 2011 begannen wir mit unserem Konzept des postdramatischen Theaters als ein Modell für interkulturelles Theater und brachten die Inszenierung «Ein Koffer voll Welt» zur Aufführung, hatten zahlreiche Lesungen und Konzerte u.a. anlässlich der Tage geistlicher Musik in Paderborn mit unserer Sufi-Dance-and-Music-Gruppe «Nefes in Motion» in Paderborn. Wir waren in «Essen Original» zu sehen und zu hören u.a. mit «Transorient Orchestra» und brachten unser Jugendprojekt «Lebbare Träume» mit Film und Aufführung «Jung, schön und viel - dokumentarische Smalltalks mit Essener Jugendlichen» in Konzeption und Regie von Gökçe Oğultekin zu Ende.

Dies kann nur ein kurzer aber hoffentlich repräsentativer Ausschnitt unserer Arbeit in 2011 sein, die wir in diesem Jahr intensiv und mit zahlreichen neuen Ideen und Inhalten fortsetzen werden.

Wir haben in 2011 sehr viel Zuspruch, Ermutigung und Hilfe von unseren Freunden und unserem Publikum erhalten und hoffen, dass wir uns in 2012 gesund, munter und voller Tatkraft wiedersehen und weitermachen.

Indessen betreiben die klassischen Flakschiffe der Kultur Selektion und Ausgrenzung, können sich von einem auf ökonomische Stärke aufgebauten Bildungsideal vergangener Jahrhunderte nicht lösen, entfernen sich immer mehr durch Elitenkultur von ihrem eigenen aufklärerischen und demokratischen Anspruch. Die Theater gleichen öffentlich finanzierten Fürstenhöfen: Außen Brecht, innen schlecht! Damit repräsentieren sie bestens den vielbeschworenen demographischen Wandel in der Gesellschaft, in der die autochtonen Deutschen immer älter und immer weniger werden. Damit wachsen auch die Kalkablagerungen im Kulturbetrieb, der, wenn es so weiter geht, seine Aufgabe für eine offene und aufgeklärte Gesellschaft zu stehen und zu wirken, nicht mehr wahrnehmen kann.

Diese Dinge kritisch zu benennen, ist die eine Sache; wichtig ist aber diese durch eine andere Praxis zu konterkarrieren. Und genau darum haben wir uns in den vergangenen Jahren bemüht und werden in den kommenden Jahren unsere Anstrengungen fortführen. Es sind Anstrengungen, die sowohl uns als auch dem Publikum Freude und Spaß bereiten sollen. So freuen wir uns auf ein gemeinsames Jahr 2012 mit Ihnen.

Ihr Katakomben-Team


Mehr Infos erhalten Sie weiter unten im Newsletter und auf unsere Homepage: www.katakombentheater.de

Vorverkauf und Kartenvorbestellungen:
Mo - Fr: 10 - 14 Uhr in unserem Büro
KATAKOMBEN-THEATER IM GIRARDET HAUS
GIRARDET STRAßE 2-38
45131 ESSEN
TEL. 0201 430 46 72

oder über E-MAIL:
katakomben-theater@web.de

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Ihr Katakomben-Team

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Inhalt

“Liebe, Tod und Politik” ein Abend mit Dr. Curd Hondrich und Prof. Dr. Ilse Storb Curt Hondrich (Texte) und Ilse Storb (Klavier)
Nini Géry - So bin ich und so bleibe ich
FIESTA DE SALSA – jeden Freitag
SIGI DOMKE TRIO “Beziehungs-Weisen”
KINDERTHEATER -
Demnächst: M.U.T., atakomben PostdramaEnsemble, Carnival International, Clubdates Dave Goodman (Kanada), Thomas Reis. BUTTERFAHRT 5
Karten und Kontakt

“Liebe, Tod und Politik” ein Abend mit Dr. Curd Hondrich und Prof. Dr. Ilse Storb Curt Hondrich (Texte) und Ilse Storb (Klavier)

MI 8. Februar 2012, 20 Uhr
“Liebe, Tod und Politik” ein Abend mit Dr. Curd Hondrich und Prof. Dr. Ilse Storb
Curt Hondrich (Texte) und Ilse Storb (Klavier)

Prof. Ilse Storb ist die einzige Professorin für Jazzforschung in Europa und klassische Pianistin. Für ihre Arbeit „Völkerverständigung durch Musik und Friedensarbeit weltweit”.
Curt Hondrich wurde 1939 in Köln geboren, arbeitet als freier Journalist und Autor und ist seit seiner Gründung 2005 Vorsitzender des „Fördervereins Kriegskinder für den Frieden e.V.”. Sein Gedichtband „Im Ungefähren” ist 2009 bei Edition Wort und Bild erschienen. Curt Hondrichs Gedichte sind Momentaufnahmen des Lebens, wie wir alle es kennen und leben; ein Leben auf dem Grad zwischen Verletzungen, Hoffnungen und Zuversicht.
12 € / 8 € erm.

Nini Géry - So bin ich und so bleibe ich


FR 10. Februar 2012, 20 Uhr
Nini Géry
So bin ich und so bleibe ich

Nini Géry ist schon sehr lange eine feststehende Größe und ein Garant für Professionalität. Ihre Konzerte sind Entertainment pur und nicht nur regional gefragt. Mit herausragender Stimme und großem schauspielerischem Können bietet sie in gleich mehreren Sprachen Chanson – Klassiker von J. Brel, E. Piaf, H. Knef u.v.a. und natürlich eigene Chanson und Texte!
Geboren für die Bühne kombiniert sie Swing und Chanson auf unnachahmliche Weise. „Ich habe den schönsten Beruf der Welt,“ pflegt sie zu sagen „und unverschämtes Glück mit meinem Pianisten.“ Sie kennt Michael Carleton (Pianist und Schotte) schon lange Jahre und genau so lange arbeiten sie schon zusammen; begeistern mit belgischem Witz und schottischem Humor. Seit kurzer Zeit stößt immer wieder Michael Reiß (Kontrabassist) dazu und hat es schon geschafft, sich unentbehrlich zu machen.
Wenn das Publikum die Welt von Nini Géry betritt, werden sie mitgerissen von Musik und Poesie, Schmerz und Leid, Freude und Glück. Sie treiben auf großen und kleinen Wellen voller Emotionen. Mal lachend, mal weinend begeistert sie mit jedem einzelnen Chanson, das ja eine kleine Geschichte ist – zeitkritisch, unkonventionell, tiefschürfend und zu Herzen gehend.
Nach ihren Auftritten hört man das Publikum sagen:
„Was für eine Show.“
„Wie? Schon zu Ende?“
„Welche Abwechslung.“
„Diese Leichtigkeit.“
„Das war ein Chanson-Abend? Ich dachte immer, die wären dröge.“
„Beim nächsten Mal bin ich wieder dabei.“
VVK: 12 / 10 Euro, AK: 14 / 12 Euro

FIESTA DE SALSA – jeden Freitag


FR 10. Februar 2011, 23 Uhr
FIESTA DE SALSA – jeden Freitag

SALSA Merengue, Bachata, Cumbia y más sabor… mit Dj. Carlos
Jeden Freitag ab 22.30 Uhr
KARIBIK-FEELING HAUTNAH ERLEBEN!!!
Eintritt: 4,- Euro

SIGI DOMKE TRIO “Beziehungs-Weisen”


FR 11. Februar 2012, 20 Uhr
SIGI DOMKE TRIO
“Beziehungs-Weisen”

Also, an dieser Welt kann man wirklich verzweifeln! Heute, früher und noch früher erst recht. Aber zum Glück gab und gibt es ja die Liebe, die uns herauszuholen vermag aus jedem irdischen Jammertal. Andererseits kann die Liebe auch Kummer bringen oder Sorgen oder sogar beides. Bis man mal den Richtigen gefunden hat, oh je! Und dann muss man auch noch jede Menge Alltag bewältigen und die Marotten des anderen ertragen. Daran könnte man nun wiederum auch verzweifeln!
Über diese Problematiken kann das Sigi Domke Trio ein Lied singen, genauer gesagt, ein ganzes Liederprogramm. Na, das kann ja heiter werden. Wird es auch!
„Beziehungs-Weisen“ heißt das Programm, stammt aus der Feder von Sigi Domke und ist so amüsant wie musikalisch. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise durch die Höhen und Tiefen der Liebe, und vielleicht ist die Welt am Ende des Abends sogar ein kleines Stückchen erträglicher geworden!
Gefunden hat sich das Trio durch die Arbeit am Essener Theater Freudenhaus, für das der Herr Domke Stücke schreibt, in dem die Frau Arnold geschauspielert hat und in dem der Herr Kleinjohann die Technik beherrscht.
Die Besetzung:
Sigi Domke – Gitarre, Gesang und Moderation
hauptberuflich Ruhrgebietskomödienschreiber (z.B. Freunde der italienischen Oper, Ruhr-Revue, Ronaldo und Julia, Flurwoche) und Herbert Knebel Co-Autor, nebenberuflich – aber genauso leidenschaftlich – Musiker, Komponist und Komödiant
Melanie Arnold – Gesang
studierte in Hamburg Gesang, Tanz und Schauspiel und arbeitet heute als Schauspielerin und Komödiantin an verschiedenen Bühnen in NRW, sowie als Sängerin (natürlich im Sigi Domke Trio, aber auch im Duo mit einem Pianisten)
Michael Kleinjohann – Kontrabass
studierter Kontrabassist (Folkwang Förderpreis 1992; Westfalenjazzpreis 1994), arbeitet seit 1992 als Jazzmusiker in vielen Bands, u.a. mit Piet Klocke, Rainer Winterschladen, Uli Beckerhoff, Cécile Verny, Roncalli Orchester u.v.a.
VVK 15 / 12 Euro, AK 17 / 14 Euro

KINDERTHEATER -


Mittwoch 29. Februar 2012, 10.30 Uhr
"Dodo und die Erbse"
Märchen - Clown -Theater mit Musik und Figurenspiel ab 4 Jahre
frei nach dem Märchen "Die Prinzessin auf der Erbse"

Diana Drechsler alias Dodo / Daniel Bark - Piano
Lasst euch mit "Dodo und die Erbse" in die einzigartige Clownswelt entführen.
Eine Welt in der Tragik und Komik so dicht beieinander liegen. Ein köstlicher Spass für Jung und Alt. Das Clownsmädchen Dodo möchte so gerne einmal Prinzessin sein, aber alles geht schief. Selbst ihre liebsten Spielkameraden Konrad und Hermine - ein Ball und ein Froschmädchen- schaffen es nicht wirklich echte Diener zu sein.
Doch da fällt eine Erbse aus dem Märchenbuch und Dodo erinnert sich an den "Prinzessin-Erbsen-Test". Aber was passiert, als sich das Clownsmädchen auf die Erbse setzt, das wird noch nicht verraten.
Spannende Unterhaltung für große und kleine Märchenfans mit Musik, Gesang, Tanz, Zauberei, Clownerie und Figurenspiel.
Diana Drechsler schlüpft in die Rolle des sympathischen Clowsmädchens Dodo und Daniel Bark, ein Pianist mit hervorragendem Improvisationstalent, lässt sich von dem liebevollen Clownspiel inspirieren und begleitet das Clowntheater mit gefühlvoller und außergewöhnlicher Live-Musik auf dem Klavier.
Weitere Infos unter www.maerchen-mit-musik.de
Eintritt: 6 Euro


MI 07. März 2012, 10:30 Uhr
Lila Lindwurm – Hüpfvergnügt
Ein sonniges Gute-Laune-Lieder Mitmachtheaterstück für Kinder

Der Musikclown Anders ist richtig hüpfvergnügt. Sein Urlaubskoffer ist gepackt und bald geht es los in die Ferien. Während er auf seinen Bus wartet hat er aber noch reichlich Zeit mit den Zuschauern zu singen zu tanzen und davon zu erzählen was in den Ferien alles passieren kann. Eine fantastische, musikalische Reise vom Baggersee über den Fußballplatz bis ins Märchenland. Abenteuergeschichten über einen Detektiv, einen Ritter und die ganz schön pfiffige Annabella Ananas runden das Programm ab.
Ein turbulentes, musikalisches Kinderlieder-Mitmachtheaterprogramm, in der die Zuschauer –ob Groß oder Klein- aktiv in das Geschehen einbezogen werden und nach Herzenslust mitmachen können.
„Lila Lindwurm ist musikalisches Kindertheater pur: Skurril, spaßig und immer wieder spannend.“ (BM; Wermelskirchen)
Von und mit: Anders Orth
Anders Orth gründete 1985 das Kinderlieder/Mitmach/Theater Lila Lindwurm und schrieb dafür diverse Programme. Er studierte Deutsch und Musik in Köln und arbeitet als Autor, Musiker und Schauspieler noch in vielen anderen Kinder- und Erwachsenenproduktionen mit.
Ausführliche Informationen im Internet: www.lilalindwurm.de
Eintritt 6 / 4 Euro

Demnächst: M.U.T., atakomben PostdramaEnsemble, Carnival International, Clubdates Dave Goodman (Kanada), Thomas Reis. BUTTERFAHRT 5


16. Februar, 19.30 Uhr und
23. Februar, 12 Uhr
M.U.T. – Theater meets Hip Hop
Ein Projekt über Zivilcourage

„20 Jugendliche haben im Berliner Stadtteil Wedding einen 17-Jährigen bewusstlos geprügelt. Die Tat ereignete sich bereits am vergangenen Samstagabend auf einem Parkplatz in der Nähe des U-Bahnhofs Osloer Straße.
Der junge Mann erlitt schwere Kopfverletzungen und wird derzeit stationär in einem Krankenhaus behandelt.“ [WAZ am 22. März 2011]
Nur eine von vielen erschreckenden Meldungen der letzten Jahre. Menschen auf U-Bahnhöfen in München oder Berlin wurden fast tot geprügelt.
Was ist da geschehen? Was sind das für Menschen, die so etwas tun? Und was geschieht, wenn jemand dazwischen geht? Lohnt sich Zivilcourage?
Wie geht jemand um mit der Schuld, wenn er jemanden fast getötet hat? Fragen, mit denen sich 10 Schüler der Hauptschule Wächtlerstrasse rund um den Theaterpädagogen Lutz Pickardt beschäftigt haben.
Sechs Monate lang haben sie recherchiert, gespielt, gesprochen, gerappt und improvisiert, und am Ende ein Theater- und Musikstück entwickelt, das sehr nachdenklich macht.
Tuncay und Carlos sind Gegner. Tuncays Vater ist ein Trinker, sein Bruder schlägt ihn, in der Schule gilt er als „Problemfall“ – doch in seiner Clique ist er der Boss, geachtet und respektiert.
Genauso wie Carlos, ein junges Fussballtalent, der das genaue Gegenteil von Tuncay zu sein scheint. Auf den die Eltern stolz sind und der es mal zu etwas bringen wird. So scheint es jedenfalls. Bis eines Nachts die Lage eskaliert und die beiden aneinander geraten…
Konzept und Regie: Lutz Pickardt
Assistenz: Jana Kowalski
Musik: Sinan Relax
Organisation: RAA, Büro für interkulturelle Arbeit
in Kooperation mit der Hauptschule Wächtlerstrasse.
Eintritt: 10 / 5 Euro


FR 17. Februar 2012, 20 Uhr
Katakomben PostdramaEnsemble
Theater der gebrochenen Stücke

Das Katakomben PostdramaEnsemble präsentiert nach der ersten erfolgreichen Inszeierung «Ein Koffer voll Welt» eine weitere Inszenierung der gebrochenen Stücke mit vielen funkelnden Splittern und Überraschungen. Ein Wahnsinnstheatererlebnis.
Eintritt: VK: 10/8 € AK 12/10 €


SA 18. Februar 2012, 20 Uhr
Carnival International

Am Karnevalssamstag dem 18. Feb. 2012 spielen wieder drei international besetzte Bands im Katakomben Theater auf. Die Musiker kommen aus Ghana, Guinee, den Niederlanden und natürlich aus dem Ruhrgebiet!
Es wird also wieder vielfältig, laut aber groovy und vor allen Dingen bunt und anders als beim erstem Mal.. !
Mit dabei:
Das „Samba-Syndikat“, die 12-köpfige „ Familie“ um den musikalischen „Paten“ und Essener Perkussionisten Thomas Kahle spielen Samba-Batucada aus den Straßen Rio de Janeiros.
Höllisch schnell und funky werden die Rhythmen gereicht, versehen mit kubanischen Grooves und Breaks. Dargeboten in einer Syndikat-Show die gerne mal das Publikum mit einbezieht …
Und dabei immer gut gekleidet:
Ihr mobiles Bühnenprogramm im Syndikat – Outfit und die treibenden Rhythmen lassen die Zuhörer staunen und die Katakomben erzittern …. !
Mamdou Camara der gebürtige Djembe-Trommler aus Guinee, im Westen Afrikas tummelt sich schon seit vielen Jahren in der Essener Afro- und Jazz-Musikszene. Er wird mit seinen Brüdern und Freunden unter dem Namen Fatala Folikan den Carnival International mit feurigen afrikanischen Rhythmen versorgen und das Katakomben Theater zum Tanzen bringen.
Die Band „The Jazz Party“ um die Sängerin und Gitarristin Milli Häuser kreiert eine musikalische Fusion aus Funk, Soul und groovigem Jazz mit Partycharakter. „Rhythmisch pulsierende Beats und auch prickelnd balladesk kommt die Musik ungezwungen daher und wird gepaart mit kongenialen Solis, die den Stücken eine Zuckerhaube aufsetzen“.
Es gibt große Hits, sowie eigene Songs, die frisch, lustvoll und spannend interpretiert werden.
Präsentiert wird das Ganze von bekannten Musikern der Jazz Szene im Ruhrgebiets:
Es spielen: Milli Häuser (voc, git), Matthias Dymke (p), Caspar van Meel (b), Uwe Kellerhoff (dr). Gastsolisten: André Meisner (sax) und Thomas Kahle (perc).
Der Essener DJ „Mr. Blonde“ – Andreas Kahle wird die Plattenteller rotieren lassen.
Es gibt Funk & Soul, Latin & Brasilectro für zwischendurch und hinterher !!!
VVK 12 € / AK 16 €


Freitag, 24. Febr. 2012, 20.00 Uhr
Thomas Hufschmidt präsentiert
 Clubdates
Dave Goodman (Kanada)

Der kanadische Musiker Dave Goodman begann im Alter von 12 Jahren Violine zu lernen, wechselte jedoch schnell zur elektrischen Gitarre und spielte zunächst mit seinen älteren Brüdern in einer Band. In den folgenden Jahren tourte Dave landesweit durch Kanada und die USA. Er bekam einen ‘House Gig’ im „Wave Waikiki Club“ auf Hawaii, wo er als Gastgeber für Sessions mit David Sanborn und Was Not Was auftrat.
1990 zog der Gitarrist und Sänger nach Kalifornien und wurde zu einer festen Größe der Blues-Szene in der Bay-Area. Zusammen mit seinem kalifornischen Trio begleitete er nahmhafte Musiker der US-Szene, darunter John Lee Hooker. Als Mitglied der Ford Blues Band tourte Dave Goodman Mitte der 90er Jahre zum ersten Mal durch Europa. Ein europäisches Management wurde auf Dave aufmerksam, das Plattenlabel Bear Family Records veröffentlichte 1996 die CD Live 96. Seit 1998 lebt David Goodman in Bremen. Er reduzierte die Anzahl seiner Auftritte, beschäftigte sich zunehmend mit der akustischen Gitarre und schrieb sehr persönliche Songs.
Auf seinen Tourneen durch Europa begeistert Dave Goodman Fachkritiker und ein breites Publikum gleichermaßen durch ein abwechslungsreiches Programm, in dem sich Jazz-, Blues- Folkeinflüsse befinden. Daneben veröffentlicht er regelmäßig Produktionen, die ihn sowohl als Solisten auf der akustischen Gitarre, als auch als Jazz- und bluesinspirierten Sänger und Gitarristen präsentieren.
Dave Goodman vocals, electric & acoustic guitars
Thomas Hufschmidt keyboards
Scott White bass
Stephan Sagurna drums
Eintritt: 15 Euro


SA 25. Februar 2012, 20 Uhr
REISPARTEITAG
von und mit Thomas Reis

»Politiker ist ein ungelernter Beruf, es sind ganz einfache Leute.«
„Wo Wahn zu Sinn wird, wird Kabarett zur Pflicht!“
Das neue Solo von Thomas Reis ist da! Mit „Gibt’s ein Leben über 40?“ und „Machen Frauen wirklich glücklich?“ haben sich seine selbstreferentiellen Anfragen erschöpft. Jetzt kommt der Rest, denn es ist an der Zeit, dass Partei zu ergreifen. „Treten Sie ein, nicht in mich und schon gar nicht in die Partei, da wären zwei schon einer zuviel, aber ins Theater.“ Denn da läuft Reis Parteitag, das ist feinstes Kabarett mit leichten Haltungsschäden, unverstellt subjektiv, vorausschauend voreingenommen und erfreulich aktuell.
Als Anarchist seiner eigenen Ordnung bricht Reis radikal mit überkommenen Wertvorstellungen, seinen, unseren und denen aller anderen, von jenen Mitbürgern also, die sich beispielsweise für so hässlich und humorlos halten, wie es vom guten Deutschen erwartet wird. „Das hässliche, ironiefreie Deutschland, ich halte das Vorurteil für überholt, auch politisch. Ein konservativ regiertes Deutschland, das von einer moppeligen Ost-Frau, einem schwulen Streber mit Hautirritationen und einem einem sprechenden Schnarchsack mit First Tatussi repräsentiert wird, kann so hässlich nicht sein.“ Das ist gelebter Artenschutz. Ronald Pofalla? Dass es uns Deutschen gelingt so was einzubinden, das ist integratives Herrschen und spricht für ein äußerst humorvolles Volk. Viel toleranter geht es nicht mehr, darum sage ich: Schluss mit tolerant! Wo Wahn zu Sinn wird, wird Kabarett zur Pflicht. Gute Unterhaltung wünscht herzlich, Ihr Thomas Reis.
„REISPARTEITAG”, das neue Programm des Kölner Kabarettisten Thomas Reis, trägt bewusst den gleichen Titel wie seine gleichnamige Kolumne in der Frankfurter Rundschau, in der er seit zwei Jahren allmonatlich die Zeitläufte zum Vergnügen der Leser satirisch seziert. Nach Erfolgsproduktionen wie “Gibt’s es ein Leben über 40?” und “Machen Frauen wirklich glücklich?” präsentiert der vielgepriesene und scharfzüngige Wortakrobat auch auf der Bühne einen hochaktuellen kabarettistischen Rundumschlag voller intelligenter Wortspiele, knirschender Kalauer und krachender Pointen über Gott und die Welt. Politische Seitenhiebe, gekonnt ausgeteilt, und ständige Aktualität sind seine Markenzeichen. Hunderte von Vorstellungen und zahlreiche Hörfunk- und Fernsehauftritte beweisen, dass Thomas Reis mit seinen Programmen immer am Puls der Zeit ist und den Nerv des Publikums trifft.
Auch bei seiner neuen Produktion wird er wieder unterstützt von seinem Regisseur Joe Knipp.

Die Presse schrieb über Thomas Reis:
„An dieser Stelle wird höchst selten eine unumwundene Empfehlung für einen Kabarettbesuch ausgesprochen. Der “Reisparteitag” von Thomas Reis schreit aber geradezu nach einer Ausnahme.
Es gibt derzeit keinen politischen Kabarettisten in Deutschland, der so mutig, so schonungslos, so offensiv und ohne Rücksicht auf jegliche Tabus ein derart dichtes, sprachlich brillantes und atemlos orchestriertes Programm auf die Bühne bringt. Punkt.
….Ein satirisches Sperrfeuer, ein kabarettistischer Gewaltakt. Die Messlatte liegt jetzt sehr hoch. Live erleben!“
(Hagen Haas, General-Anzeiger Bonn)

„Zwei Stunden politisch unkorrektes Dauerfeuer, gefühlte 500 Pointen und die unvermeidliche Erkenntnis, diesen phänomenal gedachten Wahnsinn noch einmal hören zu müssen. Kurz: ‘Reis Parteitag’- das wahrscheinlich prallste, klügste, irrwitzigste, galligste, krauseste, wortgewaltigste Kabarett der Saison.“

(Peter Müller, Wiesbadener Tagblatt)

„Mit diesem Parteitag reiht sich Reis dort ein, wo er hingehört: in die erste Riege der Kabarettisten. Es ist ein Vergnügen, seinen scharfen Verstand arbeiten zu hören – und im besten Fall ist das sogar etwas ansteckend.”
(Gerd Blase, Mainzer Rhein-Zeitung)

Zitate:
„Wo Wahn zu Sinn wird, wird Kabarett zur Pflicht!“

„Ich bin gerne Kabarettist, aber Henker beneide ich doch. Die verändern Menschen wirklich.“

“Politiker ist ein ungelernter Beruf, es sind ganz einfache Leute. Das sind Marionetten, Puppen, die davon überzeugt sind, sie hätten das Zeug zum Schmetterling und dann wachen sie im Amt als Käfer auf.”

„Das hässliche, ironiefreie Deutschland, ich halte das Vorurteil für überholt, auch politisch. Ein konservativ regiertes Deutschland, das von einer moppeligen Ost-Frau, einem schwulen Streber mit Hautirritationen und einem sprechenden Schnarchsack mit First Tatussi repräsentiert wird, kann so hässlich nicht sein.“
VVK: 18 / 15 Euro, AK: 20 / 17 Euro


FR 02. März 2012, 20 Uhr und
SA 03. März 2012, 20 Uhr
BUTTERFAHRT 5

Sie verkaufen keine Rheumadecken, keine Dosenwurst, keinen Brombeerwein. Die Jungs von Butterfahrt 5 bieten Music&mins;Comedy für Fortgeschrittene. Sie schreddern Popsongs, hexeln Rock und streuen eine Prise Wahnsinn darüber.
Die fünf Herren in den dunklen Anzügen und weißen Schuhen wirken auf den ersten Blick durchaus seriös. Wenn da nur nicht diese bekloppten Mützen wären. Wollenes aus Peru, kunstvoll gewirkt, ganz so, wie es Anden−Cowboys mögen, wenn sie mit Panflöte und Trommel in deutschen Fußgängerzonen den Condor fliegen lassen. Bei Butterfahrt 5 fliegen Möwen. Und die stehen auf “KISS”. “I was made for loving You” im südamerikanischen Folkmäntelchen. Das ist schräg.
Ebenso wie “Staying Alive” mit HipHop−Finale komisch oder der unter Starkstrom gemetzelte AC/DC-Kracher “TNT” charmant ist. Klassiker der Pop-Geschichte zu covern ist langweilig − ausweiden macht mehr Spaß. Auch dem Publikum.
Der Humor ist das Schmier− und Gleitmittel, das die Gruppe so gut funktionieren lässt. Er ist mal leise, fast subtil, viel öfter jedoch skurril, manchmal gar anarchisch. Wenn sich der gesamte Blödsinn, den das Quintett so ausheckt dann noch mit rotzfrecher Clownerie paart, ist die Mischung perfekt. Den Rest besorgt die Musik. Und mit 30 Instrumenten lässt sich eine ganze Menge Musik machen. Bei Butterfahrt 5 stehen fünf Profis auf der Brücke, die mit Gitarre, Schlagzeug, Keyboards, Saxofon, Tuba, Klarinette, Querflöte, Ukulele, Panflöte und anderem Blas− und Zupfwerk sehr gut umgehen können.
Im Tourgepäck haben die fünf ein zweistündiges Live−Programm mit den Hits der vergangenen 40 Jahre. Sehr vielfältig − musikalisch wie dramaturgisch. Butterfahrt 5 machen keine Stand−up−Comedy mit konzertanten Einlagen. Diese Truppe segelt hart am Wind. Hier stehen fünf Musikclowns an Deck, die auch mimisch und gestisch alles geben und gern mit Haarmützen und Gummiglatzen hantieren.
Wer den Flamenco “Wind of change” der Scorpions überlebt, ohne mitzuklatschen und die Flenn−Persiflage auf Sinhead O’Connors “Nothing compares to you” verfolgt, ohne vor Lachen zu weinen, sollte besser nach Helgoland einschiffen. Da gibt’s dann Rheumadecken, Dosenwurst und Brombeerwein.
Regie: Heide Urban
http://www.butterfahrt-5.de
VVK 15 / 12 Euro, AK 17 / 14 Euro


Karten und Kontakt

Karten und Kontakt:
Katakomben Theater
Girardetstr. 2-38
45131 Essen

Telefon 02 01/430 46 72
Telefax 02 01/430 46 71
E-Mail katakomben-theater@web.de
Internet www.katakombentheater.de

Bürozeiten: Montag – Freitag, 10 – 14 Uhr

Karten können Sie über unser Kartensystem Reservix auch direkt online kaufen und zu Hause ausdrucken.

Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖPNV):
U 11, Linien 101, 107 Richtung Messe Gruga, Bredeney.
Nur 5 Minuten von Essen-Hbf bis Haltestelle Martinstraße. Von dort gelassene 5 Minuten Fußweg.
SUPER Nachtverbindungen!
JEDE MENGE PARKPLÄTZE DIREKT VOR DEM EINGANG!
reservix katakomben
Hinweise der Sponsoren dieses Newsletters:


Festival Oude Muziek Utrecht 2011

"In Monte Oliveti" - Felice Anerio, Agostino Agazzari, Michelangelo Rossi, Giovanni Pierluigi da Palestrina
Geistliche Vokalmusik aus dem barocken Rom
Huelgas Ensemble; Leitung: Paul van Nevel
Aufnahme vom 3.9.11 aus der Domkerk
Festspiel-Panorama
Do, 16.02.2012 - 21:05 Uhr Deutschlandfunk


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Sa, 18.02.2012 - 18:05 Uhr Deutschlandradio Kultur
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