Liebe Freunde des Industrie- und Filmmuseums Wolfen,

am Dienstag, den 16. Mai laden wir Sie um 18.30 Uhr wieder zu der Reihe

Filme wiederentdeckt –Veranstaltungsreihe des Fördervereins „Industrie- und Filmmuseum Wolfen“ e.V. mit Unterstützung, des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und der Stadtwerke Wolfen ein.

Diesmal zeigen wir den DEFA-Streifen: MOTIVSUCHE

(DEFA 1990, ORWOCOLOR, 112 min)

Drehbuch und Regie: Dietmar Hochmuth, Kamera: Dieter Chill, Darsteller: Mario Klaszynski, Florian Martens, Lothar Bisky, Dorothea Rothe, Bärbel Bolle, Dorothea Moritz, Ariane Borbach, Peter Zimmermann, Andreas Scheinert

Zum Inhalt:
Rüdiger Stein ist ein Regisseur Ende der dreißiger Jahre und hat bisher nur Dokumentarfilme gedreht. Seit sieben Jahren lebt er mit seiner Lebensgefährtin Christa zusammen, hat mit ihr zwei Kinder und eine schöne Wohnung. Er möchte endlich einmal einen „richtigen“ Film drehen. Da lernt er auf dem Jugendamt den 17-jährigen Klaus kennen, der bei seinem alkoholabhängigen Vater lebt und eine eigene Wohnung möchte. Als dieser der Bearbeiterin von seiner gleichaltrigen Freundin erzählt, die von ihm ein Kind erwartet, sieht er darin den Stoff für seinen Film. Alles ist abgesprochen zwischen den Beteiligten und die Dreharbeiten können beginnen. Nur Klaus und Manuela haben sich zwischenzeitlich zerstritten und somit kann der Film nicht gedreht werden. Als der Vater von Klaus plötzlich stirbt, soll Rüdiger sein Vormund werden, da dieser noch nicht achtzehn Jahre alt ist. Er nimmt an, versucht die jungen Leute zu versöhnen. Es misslingt. Auch seine eigene Beziehung scheitert. Stein sucht Unterschlupf bei seinem Mündel Klaus, während Manuela mit ihrem Kind bei einem anderen Mann lebt...


Weitere Informationen - auch zur Anmeldung - finden Sie auf unserer Website unter: http://www.ifm-wolfen.de/de/veranstaltungskalender.html

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Logo Museumstag

 

 

Am 21. Mai 2017 ist Internationaler Museumstag! Unter dem Motto "Spurensuche. Mut zur Verantwortung!" feiern die Museen in ganz Deutschland den Aktionstag und bieten ein vielfältiges Programm.


Das Industrie- und Filmmuseum Wolfen lädt von 10 bis 15 Uhr zu stündlichen kostenfreien Führungen durch die Dauerausstellung Filmherstellung ein. Außerdem können Interessierte die Kamerasammlung, die Ausstellung zur Industriegeschichte der Region Wolfen-Bitterfeld sowie die Sonderausstellung "Der Große Sprung nach vorn. China 1959 - eine Fotoreise mit Wolfgang G. Schröter" kostenfrei besichtigen. Das Museum hat bis 16 Uhr geöffnet.

https://www.museumstag.de/

 

Museum sucht Zeitzeugen aus den ehem. Werkstätten der Filmfabrik Wolfen

Im Bestand des Industrie- und Filmmuseum Wolfen befindet sich ein Fotoarchiv mit ca.
40 000 Fotografien. Ein großer Teil des Fotoarchivs ist inhaltlich dokumentiert, jedoch gibt es immer noch viele Aufnahmen, die Fragen offen lassen: Welche Personen sind auf dem Foto abgebildet? Welches Gebäude ist zu sehen? Zu welchem Anlass oder in welchem Jahr wurde das Foto aufgenommen?
Die beiden ersten Veranstaltungen zu den Themen "Filmfabrik" und "Faser" waren ein voller Erfolg! Über 100 Interessierte aus allen Bereichen der Filmfabrik halfen uns mit ihrem Wissen.

In den Folgeveranstaltungen wird sich das Museum jeweils einer Thematik widmen. Am Mittwoch, den 07. Juni findet um 14 Uhr das 3. Treffen zum Thema: Werksstätten in der Filmfabrik Wolfen statt. Insbesondere sucht das Museum Handwerker aus allen Bereichen der ehemaligen Filmfabrik, die mit ihrem Wissen weiterhelfen können.

Industrie- und Filmmuseum Wolfen
Bunsenstr. 4
06766 Bitterfeld-Wolfen
Tel.: 03494 - 63 64 46


Foto: Kollegen der Blattfilmwerkstatt W2 bei der Arbeit. 1966

Foto Handwerker

 

FERIENPROGRAMM

Am Mittwoch, den 05. Juli, 19. Juli und 2. August findet von 10 bis 12 Uhr das Ferienprogramm: Fotografieren mit einem Schuhkarton statt.

Am Mittwoch, den 12. Juli, 26. Juni und am 09. August widmen wir uns dem Schattentheater. Informationen zum Inhalt und zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Foto:

Foto Ferienprogramm

 

Noch bis zum 18. Juni 2017 ist unsere Ausstellung "Der Große Sprung nach vorn. China 1959 - eine Fotoreise mit Wolfgang G. Schröter zu sehen. Am Sonntag, den 18. Juni findet um 14 Uhr eine

Vinissage zur Ausstellung

mit Frau Dr. Grit Wendelberger statt:
 
"Chinas Großer Sprung ins Jetzt, 54 Jahre später. 12 Tage vom 26.01. bis 06.02.2013".
In Wolfgang Schröters Schaffen führt Grit Wendelberger dessen Arbeitsweise vor: Kontext 1959, Punctum - entscheidender Augenblick, Bildstruktur, Geschichten, Farbe, wichtige Werkgruppen, Motivation, Credo....
 
Auch vor einigen ausgewählten Werken, entstanden im August 1959 im Norden und Süden Chinas, erleben wir Sichtweisen des anerkannten Pioniers der Farbfotografie, biografisch verbunden mit der Agfa-Orwo-Story und verwurzelt in Wolfen.

Außerdem lässt uns Frau Wendelberger den Zeitsprung über 54 Jahre hinweg ins heutige China nacherleben: Die 12 Tagereise im Jahre 2013 startete in Peking und führte über die Kaiserstädte Luoyang bis Xi’an, Kulturwiege Chinas. Fotografien Wolfgang G. Schröters von 1959 kontrastieren mit aktuellen Fotos und Zeichnungen von Grit Wendelberger. 
Mehr über Grit Wendelberger erfahren Sie im Internet unter: http://www.gritwendelberger.de/
 
Foto Der Große Sprung

 

 

Zum Fressen gern
Photographische Entdeckungen im Benediktinerstift Admont


Eine Ausstellung im Industrie- und Filmmuseum Wolfen vom 01. Juli bis 27. August 2017

Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, den 01. Juli 2017 um 14 Uhr laden wir Interessierte herzlich ein!


Die Berliner Fotografen und Gestalter Sebastian Köpcke und Volker Weinhold entwickeln seit mehr als zwei Jahrzehnten kulturhistorische Ausstellungen und versuchen mit ihrer Arbeit eine eigene Sicht der Dinge zu vermitteln. Die Fotografie ist für sie dabei oft das Mittel der Wahl, um genauer zu schauen und die Blicke der Betrachter auf das zu lenken, was ihnen wesentlich erscheint.

In musealen Sammlungen zu fotografieren, ist immer ein Privileg. Werden den Besuchern kostbarste Preziosen hinter sicherem Glas im besten Licht präsentiert, gibt es für die beiden Sammlungsfotografen in den Depots weithin unbekannte Welten zu entdecken.

Vom Benediktinerstift Admont (Steiermark) wurden die Berliner eingeladen, zum Motto »Zum Fressen gern« eine eigene künstlerische Intervention zu liefern. Vor Ort im Naturhistorischen Museum hatten sie die Möglichkeit, historische Präparate mit Objekten des Kulturhistorischen Museums und kostbaren Büchern der weltgrößten Stiftbibliothek in freier Interpretation zu kunstvollen Stillleben zu vereinen.

Der admontinische Fotozyklus mag zuweilen an Jagd- und Küchenstillleben der Renaissance erinnern, an die hintersinnigen Porträts von Arcimboldo, wie an die stilprägenden Musikplakate von Günther Kieser. Damit gelingt Köpcke und Weinhold der Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart.


Die Gegenwart in Admont bestimmen zudem die Küchenfrauen. Ihr festes Regime bestimmt den Lebensrhythmus im Kloster, die geregelten Mahlzeiten geben dem Tag Struktur. In der Ausstellung werden sie deshalb als lebendige Persönlichkeiten sichtbar.


Im Jahr 2016 wurde »Zum Fressen gern« erstmals in großformatigen Photographien als Jahresausstellung im Benediktinerstift Admont gezeigt.


Vom 01. Juli bis 27. August sind die Werke nun im Industrie- und Filmmuseum Wolfen zu sehen.

Foto Schneehase

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herzliche Grüße

vom Team des Industrie- und Filmmuseums Wolfen

Inhalt

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