Liebe Freunde des Industrie- und Filmmuseums Wolfen,

noch bis zum 18. Juni haben Sie Gelegenheit sich unsere Fotoausstellung "Der Große Sprung nach vorn. China 1959 - eine Fotoreise mit Wolfgang G. Schröter" anzusehen.

Am Sonntag, dem 18. Juni 2017 findet um 14 Uhr die Finissage zu dieser Ausstellung unter der Thematik

“Chinas Großer Sprung ins Jetzt, 54 Jahre später. 12 Tage vom 26.01. bis 06.02.2013” statt. Grit Wendelberger, die Frau von Wolfgang G. Schröter, führt dessen Arbeitsweise vor:

Kontext 1959, Punctum – entscheidender Augenblick, Bildstruktur, Geschichten, Farbe, wichtige Werkgruppen, Motivation, Credo....

Auch vor einigen ausgewählten Werken, entstanden im August 1959 im Norden und Süden Chinas, erleben Sie Sichtweisen des anerkannten Pioniers der Farbfotografie, biografisch verbunden mit der Agfa-Orwo-Story und verwurzelt in Wolfen.

Außerdem lässt uns Frau Wendelberger den Zeitsprung über 54 Jahre hinweg ins heutige China nacherleben: Die 12 Tagereise im Jahre 2013 startete in Peking und führte über die Kaiserstädte Luoyang bis Xi’an, Kulturwiege Chinas. Fotografien Wolfgang G. Schröters von 1959 kontrastieren mit aktuellen Fotos und Zeichnungen von Grit Wendelberger.

Mehr über Grit Wendelberger erfahren Sie im Internet unter: http://www.gritwendelberger.de/

Foto von Grit Wendelberger, 2013: Mönch im Tempel des weißen Pferdes, Lyoyang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir laden Sie zu unserer nächsten Ausstellungseröffnung am Samstag, den 01. Juli 2017 um 14 Uhr ein:

Zum Fressen gern 
Photographische Entdeckungen im Benediktinerstift Admont
 
Eine Ausstellung im Industrie- und Filmmuseum Wolfen vom 01. Juli bis 27. August 2017

Die Berliner Fotografen und Gestalter Sebastian Köpcke und Volker Weinhold entwickeln seit mehr als zwei Jahrzehnten kulturhistorische Ausstellungen und versuchen mit ihrer Arbeit eine eigene Sicht der Dinge zu vermitteln. Die Fotografie ist für sie dabei oft das Mittel der Wahl, um genauer zu schauen und die Blicke der Betrachter auf das zu lenken, was ihnen wesentlich erscheint.

In musealen Sammlungen zu fotografieren, ist immer ein Privileg. Werden den Besuchern kostbarste Preziosen hinter sicherem Glas im besten Licht präsentiert, gibt es für die beiden Sammlungsfotografen in den Depots weithin unbekannte Welten zu entdecken.

Vom Benediktinerstift Admont (Steiermark) wurden die Berliner eingeladen, zum Motto »Zum Fressen gern« eine eigene künstlerische Intervention zu liefern. Vor Ort im Naturhistorischen Museum hatten sie die Möglichkeit, historische Präparate mit Objekten des Kulturhistorischen Museums und kostbaren Büchern der weltgrößten Stiftbibliothek in freier Interpretation zu kunstvollen Stillleben zu vereinen.

Der admontinische Fotozyklus mag zuweilen an Jagd- und Küchenstillleben der Renaissance erinnern, an die hintersinnigen Porträts von Arcimboldo, wie an die stilprägenden Musikplakate von Günther Kieser. Damit gelingt Köpcke und Weinhold der Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Die Gegenwart in Admont bestimmen zudem die Küchenfrauen. Ihr festes Regime bestimmt den Lebensrhythmus im Kloster, die geregelten Mahlzeiten geben dem Tag Struktur. In der Ausstellung werden sie deshalb als lebendige Persönlichkeiten sichtbar.

Im Jahr 2016 wurde »Zum Fressen gern« erstmals in großformatigen Photographien als Jahresausstellung im Benediktinerstift Admont gezeigt.
 
Vom 01. Juli bis 27. August sind die Werke nun im Industrie- und Filmmuseum Wolfen zu sehen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die 6. Wolfener Filmtage finden vom 6. bis 10. September 2017 statt.
 
Das diesjährige Motto: "Film-Klassiker aus den Anfangsjahren der DEFA".
 
Das Programm finden Sie als PDF auf unserer Website: http://www.ifm-wolfen.de/de/homepage/6-wolfener-filmtage-20003438.html
 
Unter info@ifm-wolfen.de können Sie sich gerne anmelden.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
das Team vom IFM Wolfen

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