Operettengala in der Alten Oper Frankfurt
Sa., 4. Februar 2012, 19.00 Uhr
Frankfurt, Alte Oper
Daniela Fally Sopran
Héctor Sandoval Tenor
Thomas Berau Bariton
Peter Falk Dirigent
Werke von
Jacques Offenbach,
Josef Strauß,
Amadeo Vives,
Carl Michael Ziehrer u.a.
Peter Falk gehört zu den wenigen Dirigenten, die im E-Musik-Bereich und in der Oper einen ebenso hervorragenden Ruf genießen wie bei der Interpretation der sogenannten „heiteren Muse”. Im thüringischen Greiz geboren, studierte er zunächst Betriebswirtschaft an der Technischen Universität in Berlin und schloss sein Studium als Diplomkaufmann ab. Anschließend entschied er sich für ein Dirigierstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Berlin. Seine musikalische Karriere begann am Theater Koblenz, es folgten Verpflichtungen an die Oper Frankfurt, ans Gärtnerplatztheater nach München und zahlreiche Gastdirigate. Auch der Staatsphilharmonie ist Peter Falk seit vielen Jahren eng verbunden. 2012 gibt es ein Wiedersehen in der Alten Oper Frankfurt. Auf dem Programm: Ausschnitte aus bekannten Operetten mit einem renommierten Solisten-Trio.
Karten für die Operettengala in der Alten Oper Frnakfurt gibt es unter Telefon (069) 1340400.
Die Dreigroschenoper im Pfalzbau Ludwigshafen
So., 5. Februar 2012, 19.30 Uhr
Mo., 6. Februar 2012, 19.30 Uhr
Di., 7. Februar 2012, 11.00 Uhr
Mo., 13. Februar 2011, 11.00 Uhr
Di., 14. Februar 2012, 19.30 Uhr
Eine Koproduktion des Theaters im Pfalzbau Ludwigshafen und der Deutschen Statsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Erwachsene als Seelenverkäufer und Kinder, die keine Grenzen mehr kennen – Brechts „Dreigroschenoper“ als Koproduktion des Ludwigshafener Theaters im Pfalzbau und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zeigt das aktuelle Verhältnis zwischen den Generationen auf. Premiere wird am Montag, 6. Februar 2012, 19.30 Uhr im Pfalzbau gefeiert.
Von 27 Kindern und drei Erwachsenen auf die Bühne gebracht, gerät das Rollenverständnis von Jung und Alt zwischen die Räder von Mackie Messers Leiterwagen. In der heutigen Wohlstandsgesellschaft gibt es Parallelen zu früheren Zeiten, als Armut an jeder Straßenecke sichtbar war. Verwahrloste Kinder, die von ihren Eltern auf die Straße geschickt werden, kommen darin ebenso vor wie die Kinder, die nie ihre Grenzen kennenlernen durften. Bei Bertolt Brecht findet die große Sehnsucht nach Anerkennung und Liebe kein Gehör. Die Kinder der Familie Peachum finden den Respekt nur auf der Straße, die sie auf ihre Weise erobern …
Die musikalische Leitung der Geschichte um Mackie Messer und seine Bande hat Paul Leonard Schäffer. Die Regisseure Éva Adorján und Jürgen Esser ließen sich von jungen Mitwirkenden aus der Punk-, Hip-Hop- oder Skaterszene inspirieren und unterstützen. So könnte ein Dialog zwischen Alt und Jung aussehen – indem man eine Sache gemeinsam anpackt und Spaß dabei hat. Oder mit seinen Kindern die Vorstellung besucht. Für Kinder ab 12.
Tickets sind an der Theaterkasse des Pfalzbaus, Telefon (0621) 5042558 erhältlich
Beethoven versus Bartók
Fr., 10. Februar 2012, 20.00 Uhr
Worms, Das Wormser
Sa., 11. Februar 2012, 20.00 Uhr
Ludwigshafen, Konzertsaal im Pfalzbau
So., 12. Februar 2012, 19.30 Uhr
Schweinfurt, Theater
Elena Bashkirova Klavier
Karl-Heinz Steffens Dirigent
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Béla Bartók Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36
„Beethovens Sinfonien”, so ist die Überzeugung von GMD Karl-Heinz Steffens, „eignen sich hervorragend zur Persönlichkeitsbildung eines Orchesters“. Und so hat er mit der Staatsphilharmonie in der vergangenen Saison einen Beethoven-Zyklus begonnen, der am 11. Februar um 19.30 Uhr beim 3. Philharmonischen:Konzert im Pfalzbau seine Fortsetzung findet. Kontrastiert werden Beethovens 4. und seine 2. Sinfonie mit Bartóks Klavierkonzert Nr. 3.
Solistin ist Elena Bashkirova, herausragende Pianistin, Festivalleiterin und darüber hinaus die Ehefrau von Daniel Barenboim. Bashkirova studierte am Tschaikowsky Konservatorium in der Meisterklasse ihres Vaters, des berühmten Pianisten und Musikpädagogen Dimitrij Bashkirov. Heute setzt sie sich mit dem klassisch-romantischen Repertoire ebenso auseinander, wie mit der Musik des 20. Jahrhunderts und ist gefragter Gast bei namhaften Orchestern wie den Hamburger Philharmonikern, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Spanischen Nationalorchester oder dem China Philharmonic Orchestra. 1998 rief sie das International Jerusalem Chamber Music Festival ins Leben und gestaltet seither alljährlich im September ein Kammermusikfestival mit internationalen Künstlern.
Karten für das 3. Philharmonische:Konzert gibt es an der Theaterkasse des Ludwigshafener Pfalzbaus, Telefon (0621) 5042558. Die Staatsphilharmonie ist mit diesem Programm auch am 10. Februar in Worms, Tickets unter Telefon (06241) 2000450, sowie am 12. Februar im Theater Schweinfurt zu erleben. Karten sind unter Telefon (09721) 51475 erhältlich.
Der Struwwelpeter im BASF-Feierabendhaus
Sa., 18. Februar 2012, 16.00 Uhr
Ludwigshafen, BASF-Feierabendhaus
BASF-Kinderkonzert
Malte Arkona Erzähler
Clemens Heil Dirigent
Martin Bärenz„Der Struwwelpeter“ nach Dr. Heinrich Hofmann für Sprecher und großes Orchester
Dr. Heinrich Hoffmanns Kinderbuch aus dem Jahre 1845 „Der Struwwelpeter” hat schon ganze Generationen begeistert. 2012 ist der Klassiker nun als vergnügliches Kinderkonzert mit Sprecher und Orchester aus der Feder des Heidelberger Komponisten Martin Bärenz im BASF-Feierabendhaus zu erleben. Freut euch auf Suppen-Kaspar, Zappel-Philipp, Hans Guck-in-die-Luft und Co.! Für alle Menschen ab 6 Jahren.
Karten für das Kinderkonzert der BASF SE sind unter Telefon (0621) 6099911 erhältlich.
René Kollo: Mein Berlin
So., 19. Februar 2012, 18.00 Uhr
Baden-Baden, Festspielhaus
René Kollo Tenor und Moderation
Romelia Lichtenstein Sopran
April Hailer Schauspielerin
Michael Belter Klavier
Peter Christian Feigel Dirigent
Werke von
Eduard Künneke,
Paul Lincke,
Walter und
Willi Kollo.
René Kollo, der vielseitige Tenor und Entertainer, beschwingt mit leichter Berliner Muse. In einer Hommage an Vater und Großvater, die beide berühmte Operettenkomponisten waren, interpretiert er deren Werke zusammen mit der Staatsphilharmonie. Spätestens seit Max Raabe wissen wir, dass das Publikum begeistert mit auf die Reise in nostalgische Zeiten geht. Nur: Wo sind die Originale geblieben? Mit René Kollo betritt ein Heldentenor und Vollblutentertainer die Bühne, der Berlin wie kaum ein anderer mit seiner Stimme verkörpert. „Mein Berlin“ so heißt seine persönliche Hommage an die eigene Familie, die bekannte Künstlerdynastie Kollo. Hier darf das Publikum Operettenluft der Goldenen Zwanziger Jahre schnuppern, als die Welt noch in Ordnung war. Mit Titeln, die aus der Feder von Vater und Großvater Kollo stammen. René Kollo, der auch durch seine Fernsehsendung „Ich lade gern mir Gäste ein“ bekannt wurde, führt unterhaltsam durchs Programm, in dem selbstverständlich er die Hauptrolle singt. Die beteiligten Frauen wissen dennoch, wie man stimmliche Kontrapunkte setzt. Peter Christian Feigel am Dirigentenpult stimmt die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz auf die leichte Muse ein. René Kollo singt berühmte Schlager von Eduard Künneke, Paul Lincke, Willi und Walter Kollo, der einst Mitbegründer der Berliner Operette war. Er komponierte unter anderem „Drei alte Schachteln“, „Wie einst im Mai“, jene süffisanten Melodien, die das Publikum damals wie heute zum Schmunzeln bringen. Kieken Sie mal rein!
Tickets für den Konzertabend mit René Kollo gibt es unter Telefon (07221) 3013101.
Mit Viviane Hagner in Mainz, Karlsruhe und Ludwigshafen
Sa., 25. Februar 2012, 19.30 Uhr
Karlsruhe, Konzerthaus
Karlsruher Meisterkonzerte
So., 26. Februar 2012, 19.30 Uhr
Mainz, Rheingoldhalle
Mainzer Meisterkonzerte
Mo., 27. Februar 2012, 20.00 Uhr
Di., 28. Februar 2012, 20.00 Uhr
Ludwigshafen, BASF-Feierabendhaus
Konzertreihe der Stadt Ludwigshafen und der BASF SE
Viviane Hagner Violine
Karl-Heinz Steffens Dirigent
Franz Schubert Sinfonie h-Moll D 759 „Die Unvollendete"
Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Violine und Orchester D-Dur KV 218
Antonin Dvorák Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt"
Schon als 13-Jährige spielte Viviane Hagner Saint-Saëns’ irrwitzig virtuoses „Rondo capriccioso“ mit den Berliner Philharmonikern und dem Israel Philharmonic. Was kann nach einem solchen Einstand überhaupt noch folgen? Ein Musizieren, das jeden Gedanken an Spieltechnik vergessen lässt. Ein Musizieren ganz nach dem Geschmack Mozarts, der den idealen Geiger so beschrieb: „Er spielt schwer, aber man kennt nicht, dass es schwer ist, man glaubt, man kann es gleich nachmachen. Und das ist das Wahre“. Vor Mozarts D-Dur-Konzert erklingt Schuberts geheimnisvolle „Unvollendete“ – trotz ihrer ungewöhnlichen zweisätzigen Form ein vollendetes Kunstwerk. Und danach die Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ – als „Gastarbeiter“ in den USA integrierte Dvorák Musik indianischer Ureinwohner und schwarzer Plantagenarbeiter, gab aber auch seiner Sehnsucht nach der böhmischen Heimat Ausdruck.
Karten für das Karlsruher Meisterkonzert gibt es unter Telefon (0721) 3848686 sowie auf
www.karlsruhe-klassik.de. Tickets für das Konzert in der Mainzer Rheingoldhalle sind unter Telefon (06133) 5799991 sowie auf
www.mainz-klassik.de erhältlich. Karten für die beiden Konzerte im BASF-Feierbanshaus sind unter Telefon (0621) 6099911 zu erwerben.