Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Schmuckmuseums,
am Sonntag, 12. Mai ist
Internationaler Museumstag. In diesem Jahr lautet das Motto »An Vergangenes erinnern – Zukunft gestalten: Museen machen mit!«. Im Schmuckmuseum wie auch im Technischen Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie findet dazu ein buntes Programm mit Workshops, Führungen und Ausstellungen statt - sehen Sie selbst.
Außerdem möchten wir auf eine Ausstellung in der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin hinweisen, die dort bis zum 6. Oktober zu sehen ist:
Luxury for Fashion. Internationaler Modeschmuck der Fior Collection London, 1950-1990.
Herzliche Grüße
Ihr Schmuckmuseums-Team
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Möchten Sie zu Vorträgen und Ausstellungen oder Kunstreisen eingeladen werden und freien Eintritt ins Schmuckmuseum haben? Dann werden Sie Mitglied bei der Internationalen Gesellschaft der Freunde des Schmuckmuseums, kurz ISSP. Weitere Informationen unter Telefon 07231/39-2126 oder www.schmuckmuseum.de.
Programm zum Internationalen Museumstag im Schmuckmuseum Pforzheim
Fotos: Petra Jaschke, Günther Meyer, Winfried Reinhardt
»Glaube, Liebe, Hoffnung formuliert in Schmuck«
Fühlen, Denken, Glauben manifestieren sich in Dingen ihrer Zeit. Schmuck nimmt hier eine überragende Stellung ein. Eng an den Träger gebunden, drückt Schmuck aus, was ihn bewegt. Als Kommunikationsmittel setzt Schmuck Zeichen und spiegelt Hoffnungen, Sehnsüchte und Vorstellungen gestern und heute.
10 bis 17 Uhr
Eintritt frei
10 bis 17 Uhr
Über Macht
Audioinstallation
Der Ausdruck von Macht war und ist eine Aufgabe, der Schmuck in der Vergangenheit zu dienen hatte. Studenten des Studiengangs Visuelle Kommunikation der Hochschule Pforzheim haben Sprachfetzen und Klänge zu Tonkollagen verbunden, die ein vielschichtiges Bild von Macht zeichnen und in Bezug zur Sammlung gestellt werden. Betreut wurden die Arbeiten von Bryan Wolf, Komponist und Klangkünstler/-regisseur, Dozent für Audiodesign und Klangraumgestaltung.
Dauerausstellung des Schmuckmuseums
10 bis 17 Uhr
Alles heilig
Ausstellung der Ergebnisse unterschiedlicher museumspädagogischer Projekte und Aktivitäten im Schmuckmuseum Pforzheim. Unter dem Motto »Das ist mir heilig« wird beispielhaft dokumentiert, was für Jung und Alt von überragender Bedeutung ist. Dies muss nicht unbedingt religiöser Natur sein.
Die Projekte waren: Freitagsschmuckkurse, Schmuckfieber, MNK-Projekt, ArGe-Kulturwerk, Kitas auf Museumstour, Lernwerkstatt, Ferienprojekte mit HDJ und Kupferdächle.
Eingangshalle
14 bis 14:45 Uhr
Vom Wünschen - Schatzsuche mit Schmucki der Perlsau
Führung für Kinder mit dem Theater Option Orange, Pforzheim
Wovor hatten reiche Griechinnen früher Angst und schützten sich deshalb mit einem Schlangenarmreif? Welcher Wunsch ist in einem jüdischen Hochzeitsring eingraviert? Welches Symbol erschien dem römischen Kaiser Konstantin im Traum, und was erhoffte er damit? Das und vieles mehr erfährt man beim Rundgang durch die Sammlung.
Treffpunkt Museumskasse
15:15 bis 16:15 Uhr
Alles Liebe?
Vision eines Dienstmädchens oder: Schmuck als Zeichen der Verbundenheit
Szenische Führung durch die Sammlung mit dem Theater Option Orange
Hochzeits-, Freundschafts- und Trauerschmuck drücken Verbundenheit in zwischenmenschlichen Beziehungen aus. Das Tragen dieses Schmucks kommt einem Bekenntnis gleich. Das stärkt das Vertrauen und den Glauben in die Verbindung.
Szenisch begleitet die Führung Susann Würth, Theater Option Orange. Nur eine Darstellerin, aber zwei Figuren? Ein Stück, in dem Darstellerin und Figur, Vision und Realität auf ebenso komische wie skurrile Weise miteinander verschmelzen. Ein Kleiderständer, ein Mantel und ein Hut erwachen plötzlich zum Leben. Sie machen dem Dienstmädchen unerwartete Avancen. Doch mit Einfallsreichtum, Witz und Charme weiß die junge Frau darauf zu reagieren.
Treffpunkt Museumskasse
14 bis 17 Uhr
Ins Metall getrieben
Meistergoldschmiede der Zunft und Schmuckdesignerinnen zeigen, wie es geht
Workshop für Kinder und Erwachsene
Mit Hammer, Punzen, Säge und Feile Metall kunstvoll verformen. Die Meistergoldschmiede der Zunft Pforzheim Schmuck + Gestaltung und die Schmuckdesignerinnen Traudel Hennig und Monika Dengler führen Handwerkstechniken vor. Wer sich traut, kann auch selbst loslegen.
Foyer
Unterstützt von ISSP, der Internationalen Gesellschaft der Freunde
des Schmuckmuseums Pforzheim
... und im Technischen Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie
Vom Goldschmieden und Uhrenmachen – Produktionswege früher Industrialisierung
Es werden zahlreiche historische Maschinen von Mitarbeitern in Gang gesetzt und vorgeführt. Die wechselvolle Geschichte der Pforzheimer Schmuckindustrie wird lebendig.
Bleichstraße 81
10 bis 17 Uhr
Eintritt frei
Luxury for Fashion - eine Ausstellung der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
Internationaler Modeschmuck der Fior Collection London, 1950 - 1990
bis 6. Oktober 2013
Von Mitchel Maer bis Trifari, von Coro bis Rousselet, von Nina Ricci bis Givenchy – die bis heute in Familienbesitz befindliche Fior Collection London umfasst hochwertige Stücke namhafter Hersteller und Entwerfer, u. a. aus den USA, Frankreich, England und Deutschland. Erstmals bietet die Ausstellung in der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin umfassende Einblicke in die nur Insidern bekannte Sammlung dieses exklusiven Londoner Luxushändlers. Die Kunstbibliothek präsentiert etwa 280 Schmuck-Highlights aus vier Dekaden, darunter ca. 60 exklusive Exponate aus dem Hause Christian Dior. Das Zusammenspiel von Schmuck, Mode und Accessoires wird durch ca. 120 Modefotografien aus dem Besitz der Sammlung Modebild–Lipperheidesche Kostümbibliothek verdeutlicht.
Es erscheint eine Publikation im Verlag Koehler & Amelang, Leipzig (hg. von Adelheid Rasche und Britta Bommert, ca. 136 S., ca. 150 Abb., in Deutsch und Englisch, ISBN 978-3-7338-0392-6, ca. 24,90 Euro).
Kuratorinnen: Dr. Adelheid Rasche, Dr. Britta Bommert
Ort: Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin