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Inhalt

Mozart meets modern – Kontraste und Verbindungen
Mai mit modernem Mozart:
Meetings mit Modernem:
Vorschau Frühjahr 2019
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Orchesterinfo

Mozart meets modern – Kontraste und Verbindungen

In unserem aktuellen Programm – am 5., 10.,11. und 12. Mai in Rendsburg, Plön, Hamburg und Itzehoe zu erleben – stellen wir zwei dramatische d-Moll-Werke von Wolfgang Amadée Mozart zwei beziehungsreichen Werken des 20. Jahrhunderts von Béla Bartók und Altug Ünlü gegenüber.

Mozart einen Avantgardisten zu nennen, wäre dabei wohl zu weit gegriffen. Namen wie Monteverdi, Haydn, Wagner oder Stravinskij sind in der Musikgeschichte natürlich viel stärker für ihr erneuerndes Element bekannt geworden.
Allerdings hatte Mozart stets ein feines Ohr für die musikalischen Strömungen seiner Zeit. Nicht nur, dass er mit Joseph Haydn einen der klassischen Revolutionäre seinen väterlichen Freund nannte, dass er in der Mannheimer Hofkapelle genau die Möglichkeiten neuer Orchestertechnik studierte und sich aneignete. Insbesondere im Musiktheater schuf er neue Dimensionen, indem ihm eine bis dahin nicht gekannte Tiefe der Charakterzeichnung und Dramatisierung gelang.
Vielleicht liegt Mozarts kompositorische Meisterleistung eher darin begründet, dass ihm eine besonders dichte  Verbindung eines alten Stils – insbesondere Joh. Seb. Bach studierte er gründlich – mit neueren, klassischen Formen gelang:  Vorbilder waren hier v. a. Haydn und Johann Christian Bach.

Mozart liebte Kegeln, schlüpfrige Gedichte und seinen Friseur... (Digitalart © Vivaelhuano)

Mai mit modernem Mozart:

In Mozarts Ouvertüre zu „Don Giovanni“ wird schon die ganze spannungsreiche Welt der nachfolgenden Oper zwischen der sorglosen Heiterkeit und Lebenslust der „Champagnerarie“, den erotischen Versprechungen der „Serenade“ und der unheilschwangeren Erscheinung des Komturs in der Schlussszene ausgebreitet.
Außerdem erklingt sein d-Moll-Klavierkonzert KV 466, dessen erster Satz mit dramatischen Synkopen beginnt, dem wiederum ein innig-gesangvoller und ein sprunghaft-motorischer dritter Satz folgen. Den Solopart spielt die in Düsseldorf lebende, mehrfach mit Preisen ausgezeichnete koreanische Solistin Sukeyon Kim.

Beide Stücke weisen in der Orchesterbehandlung und harmonischer Kühnheit schon weit in's 19. Jahrhundert – nicht ohne Grund waren sowohl Beethoven wie auch Brahms vom d-Moll-Konzert so fasziniert, dass sie für ihre eigene Aufführungen des Stücks Kadenzen dazu schrieben. Also zumindest ein Mozartprogramm, das zu seiner Zeit höchst up-to-date war!
 

Meetings mit Modernem:

Dazwischen erklingt mit Béla Bartóks »Divertimento« ein Streicherstück, dessen heitere, volksmusikantische Klangsprache die gelöste Stimmung Bartóks widerspiegelt, die er während des Sommeraufenthaltes in der Schweiz empfunden haben mag. Das dort innerhalb von nur fünfzehn Tagen für das Basler Kammerorchester entstandene Werk nimmt nicht nur im Titel Bezug auf die Unterhaltungsmusik der Wiener Klassiker. Ebenso finden sich Anklänge an den klassischen Formkanon mit Rondo und Sonatensatz sowie Spielereien mit Spiegelungen und Kanons. Nur dem langsamen Mittelsatz hört man stellenweise ein wenig von den Bedrückungen seiner Entstehungszeit im Sommer 1939 an.

Das Klavierkonzert von Altug Ünlü mit dem Untertitel »Hommage á Béla Bartók« wurde 1995 an dessen 50. Todestag uraufgeführt. Die norddeutsche sinfonietta stellt zusammen mit Sukyeon Kim eine komplett überarbeitete Fassung des Werkes vor. Darin finden sich neben einem höchst virtuosen Klavierpart durch viele Imitationen und Spiegelungen in der Orchesterbegleitung deutlich wahrnehmbare Bezüge zu Bartóks Klangsprache.

Béla Bartók hatte gewöhnlich weniger Probleme mit seiner Frisur. (© larousse)

Vorschau Frühjahr 2019

Terminübersicht der kommenden Konzerte mit der norddeutschen sinfonietta:

Mozart meets modern
Kontraste & Verbindungen
· 05. Mai 2019 um 17 Uhr in Rendsburg, Christkirche
· 10. Mai 2019 um 19.30 Uhr in Plön, Nikolaikirche
· 11. Mai 2019 um 20 Uhr in Hamburg, Laeiszhalle
· 12. Mai 2019 um 17 Uhr in Itzehoe, St. Laurentii

Karten an den Abendkassen und bekannten VVK-Stellen

Classic open air
Das 7. Gildekonzert
· 11. Juni 2019 um 18.30 Uhr in Rendsburg, Altstädter Markt

Wir freuen uns über Ihr Kommen und wünschen viel Vergnügen!

Ihre Vereinsmitgliedschaft

Wenn Sie die norddeutsche sinfonietta mit Ihrer Mitgliedschaft im Träger- und Förderverein unterstützen möchten, finden Sie hier weitere Informationen und ein Beitrittsformular.

Schon ab 20,-/Jahr sagen wir Ihnen als einer weiteren Stimme in unserer vielstimmigen Orchesterwerkstatt Danke – und Herzlich willkommen – und freuen uns über viele gemeinsame Konzerte!

Sollten Sie bereits Mitglied sein, freuen wir uns, Ihnen für unsere eigenen Konzerte Karten zum ermäßigten Tarif anbieten zu können. Der Eintritt kostet für Mitglieder des norddeutsche sinfonietta e.V. 13,- statt 15,- Euro und schließt zusätzlich ein Programmheft (Wert 2,-€) mit ein. Bitte melden Sie sich an der Abendkasse!

Orchesterinfo


(Quelle: privat)

Die norddeutsche sinfonietta, Orchesterwerkstatt für den Norden mit Sitz in Rendsburg, bietet musikalisch herausragenden Schülern und Studenten die Möglichkeit, Seite an Seite mit professionellen Musikern Orchestererfahrungen auf hohem Niveau zu sammeln. An jedem Pult sitzen jeweils ein Profi und ein Nachwuchsmusiker. Ziel ist, angehenden Musikstudenten und Studienanfängern in der konzentrierten Atmosphäre eines Kammerorchesters Einblicke in professionelle Orchesterarbeit zu ermöglichen.

Das Repertoire umfasst neben häufig gehörten Werken bewusst auch Außergewöhnliches, insbesondere zeitgenössische Kompositionen. Initiator und künstlerischer Leiter der Orchesterwerkstatt ist Christian Gayed.
Der Träger norddeutsche sinfonietta e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein.


Kontakt:
Künstlerischer Leiter: info@norddeutsche-sinfonietta.de
Verein: vorstand@norddeutsche-sinfonietta.de

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