Liebe Theaterbegeisterte, liebe Freunde des Wolfgang Borchert Theaters,

HEISENBERG ist eine Geschichte rund um Anziehung, Unschärfe und Überraschung. Mit jeder Begegnung geben Alex und Georgie etwas Anderes von sich preis, verblüffen mit ihrer unperfekten, aber offenen Art einander und das Publikum. Tanja Weidner inszeniert das Schauspiel mit lakonischen Dialogen und entwaffnender Ehrlichkeit. Die Premiere ist diesen Donnerstag, 11. Oktober, um 20 Uhr, und es gibt noch Karten!

Am Sonntag nach der Premiere feiern wir dann direkt weiter: Das Philosophische Café geht in die fünfte Spielzeit. Zum Geburtstag am 14. Oktober hat Prof. Dr. Christa Runtenberg den bekannten Philosophen Jürgen Wiebicke als Gast gewinnen können. Er wird mit Ihnen über das Thema "Philosophie und Öffentlichkeit" sprechen. Los geht es um 11 Uhr, der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr

Meinhard Zanger & Team

Münster, im Oktober 2018

Inhalt

Premiere No. 2: HEISENBERG | Simon Stephens
DIE VERWANDLUNG | Franz Kafka
24 STUNDEN MÜNSTER | Kleiner Bühnenboden
Matinee, So 14.10., 11 Uhr, Foyer: DAS PHILOSOPHISCHE CAFÉ | Philosophie und Öffentlichkeit
40 Jahre für die Kunst: Zanger feiert Bühnenjubiläum
PARKEN
KARTEN & SERVICE
TERMINE

Premiere No. 2: HEISENBERG | Simon Stephens

Eine Geschichte über die Physik menschlischer Begegnungen. Es gibt noch Karten!

Normalerweise geht man Menschen wie der 42jährigen Georgie besser aus dem Weg. Dem deutlich älteren Alex aber bleibt gar keine Wahl. Wie eine Naturgewalt bricht die exaltierte Frau in sein Leben: Im belebten Bahnhof küsst sie ihn einfach in den Nacken. Eine Verwechslung, wie sich herausstellt – was Georgie nicht daran hindert, Alex ab jetzt hinterherzulaufen und ihm ungefragt ihr Herz zu öffnen. Sie sei Killerin, nein, Kellnerin, nein, Sekretärin. Einerseits stört die Chaotin Georgie seinen pedantisch geregelten Alltag, andererseits verliebt er sich in sie . . . – Die schräge Liebesgeschichte eines Großstadtpaares als physikalisches Experiment. >>Ausführliche Infos finden Sie hier>>


Georgie (Ivana Langmajer) besucht Alex (Meinhard Zanger) in seiner Metzgerei. – Foto © Tanja Weidner

Der britische Dramatiker Simon Stephens ist aus der Kaderschmiede des Londoner Royal Court Theatres hervorgegangen, und er weiß, wie man das macht: ein gutes Stück. Sonst wäre er wohl kaum fünfmal in den letzten zehn Jahren von der deutschen Theaterkritik zum wichtigsten fremdsprachigen Autor gewählt worden. Nach der New Yorker Uraufführung 2015 folgte die deutsche Erstaufführung 2016 in Düsseldorf. Seitdem zählt HEISENBERG zu den beliebtesten Liebesgeschichten auf deutschen Bühnen.

Olga Lageda aus Nischni Nowgorod / Russland arbeitet nach DIE SCHROFFENSTEINS – EINE FAMILIENSCHLACHT zum zweiten Mal als Bühnen- und Kostümbildnerin am WBT. Am 13.10.1978 gab Meinhard Zanger in Köln sein Schauspiel-Debüt als 15jähriger Maurerlehrling Ludwig in dem Drama "Mensch Meier" von Franz-Xaver Kroetz. Aus Anlass seines 40jährigen Bühnenjubiläums übernimmt er jetzt die Rolle des 75jährigen Metzgers Alex Priest.

Inszenierung  | Tanja Weidner
Bühne & Kostüme | Olga Lageda

Mitwirkende | Ivana Langmajer & Meinhard Zanger

DIE VERWANDLUNG | Franz Kafka

Solo für ein werdendes Insekt. – Auch als mobile Produktion an Ihrer Schule. Noch eine Karte!

Eines Morgens stellt der Handlungsreisende Gregor Samsa fest, dass er sich über Nacht in ein "Ungeziefer" verwandelt hat. Aus der unentbehrlichen Stütze der verschuldeten Familie ist ein Wesen von monströser Nutzlosigkeit geworden, ein Fremdkörper, ein Parasit. Die Eigenschaften, die Gregor bisher auszeichneten – Mobilität, Anpassung und Arbeitseifer – sind mit einem Mal verloren gegangen. Wenn man "ES" doch einfach loswerden könnte . . . eine atemberaubende Metamorphose, die im kleinbürgerlichen Familienkosmos Angst und Schrecken auslöst. | >> Ausführliche Infos, Pressestimmen und Fotos finden Sie hier >>


Florian Bender als Gregor Samsa, Erzähler und allen anderen Rollen. – Foto © Kyoung Jae Cho

"Regisseurin Monika Hess-Zanger hat Florian Bender mit ihrer eigenen Textfassung ein quirliges Solo auf den Leib geschrieben, das den Schauspieler nicht nur als Erzähler fordert, sondern auch sämtliche Nebenfiguren darstellen lässt. [...] Florian Bender stellt alle im fliegenden Wechsel hinreißend komisch dar, wenn er sie, wie Karikaturen ihrer selbst, auf die Bühne bringt. Hervorragend sein dynamisches, körperbetontes Spiel in der Rolle des Ungeziefers, sei es, dass er sich ängstlich unter dem Stuhl verkriecht, eine Säule anspringt oder sich ein Rohr hinaufzieht, quasi kopfüber krabbelnd. Ein bescheidenes, allmählich vergessenes, schließlich verachtetes Wesen, das sich seinem Schicksal ergibt." (Westfälische Nachrichten)

"Benders Schauspiel überzeugt besonders in kleinen, teils witzigen Gesten – wenn er, mit spitzen Zehen über den Boden staksend, Mitmieter der Familie mimt oder seine schwächelnde Mutter, die gerne mal in Ohnmacht fällt. [...] Die Isolation, in die Gregor gerät, wird überdeutlich."  (Die Glocke)

Vorstellungsdauer | 1 1/4 Std. | Keine Pause | WBT_FOYER

24 STUNDEN MÜNSTER | Kleiner Bühnenboden

Am 13. Oktober um 17 Uhr geht 24 STUNDEN MÜNSTER in die zweite Runde und das im Kleinen Bühnenboden.

Mit 24 STUNDEN MÜNSTER wird der Versuch unternommen, künstlerische Brücken zu schlagen, neue Wege zu gehen und erstmals in der Theatergeschichte Münsters KünstlerInnen aller Theaterhäuser und der Freien Szene in einem Event zu vereinen.

Das Projekt will entdecken, sichtbar und erlebbar machen, was diese Stadt ausmacht: von der städtischen Utopie der vermeintlichen Inselseligkeit Münsters bis hin zu Lebensbereichen, in denen es lange nicht so bequem und nett zugeht, wie es nach außen wirkt. Bestehende Kluften und Diversitäten unserer Stadt wollen aufgespürt und auf die Bühne geholt werden.


Rosana Cleve und Florian Bender stehen bei 24 STUNDEN MÜNSTER auf der Bühne. – Foto © Franz Klammer.

Auch wir sind mit von der Partie. Zwei Stunden werden von unseren Künstlern gestaltet. Florian Bender erarbeitet mit Konrad Haller (der bei uns u. a. in SHAKESPEARES GESAMMELTE WERKE [LEICHT GEKÜRZT] spielte und aktuell den Kleinen Bühnenboden leitet), zusammen die Stunde mit dem schönen Titel Das Märchen von Prinzessin A von 23-24 Uhr. Wir sind nicht der Bremer Platz? heißt das in mehreren Stunden auftauchende Projekt von Rosana Cleve, Isabel Nagel und Silvia Drobny. Der Hauptpart ist von 15-16 Uhr zu sehen.

Mehr Infos unter 24h-ms.de.


Es gelten Sonder-Eintrittspreise:

24-Stunden-Ticket: 97 Euro / 48,50 Euro ermäßigt
Stundenkarte: 12 Euro / 8 Euro ermäßigt

Die Karten gibt es im Vorverkauf an der Kasse des Theaters Münster oder am Tag der Vorstellung im jeweiligen Theater.

Matinee, So 14.10., 11 Uhr, Foyer: DAS PHILOSOPHISCHE CAFÉ | Philosophie und Öffentlichkeit

Vier Jahre Philosophisches Café in Münster!

Mit Prof. Dr. Christa Runtenberg & Jürgen Wiebicke

An diesem Sonntag startet Das Philosophische Café in die fünfte Spielzeit. Dieses Datum nehmen wir zum Anlass ein wenig zu bilanzieren. Dafür haben wir einen besonderen Gast gewonnen: Jürgen Wiebicke ist Philosoph und Journalist; er moderiert seit über zehn Jahren das Philosophische Radio auf WDR 5 und arbeitet am Programm der PhilCologne mit. Im Jahr 2017 hat er ein Bändchen zur Demokratie veröffentlicht. Jürgen Wiebicke wird vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen mit uns über die Verbindung von Philosophie und Öffentlichkeit und die Wichtigkeit der Demokratie diskutieren und die Saison für die fünfte Spielzeit des Philosophischen Cafés mit eröffnen.

Das Philosophische Café | Sonntag, 14. Oktober 2018 | 11 Uhr im Theaterfoyer des WBT
Der Eintritt ist frei!

Im Flechtheims können Sie vor Beginn ab 9 Uhr frühstücken. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Tischreservierungen nur bis 10 Uhr freigehalten werden.

40 Jahre für die Kunst: Zanger feiert Bühnenjubiläum

Der 15jährige Maurerlehrling Ludwig in „Mensch Meier“ von Franz –Xaver Kroetz war im Oktober 1978 die erste Rolle von Meinhard Zanger. Der damals 23 Jahre alte Zanger musste sich für die Rolle jünger machen, 40 Jahre später ist es umgekehrt. Er spielt in HEISENBERG Alex Priest und dafür muss er optisch ein paar Jahre altern, denn an die 75 Jahre des Metzgers kommt er noch nicht ran.


Meinhard Zanger in seiner aktuellen Rolle als Alex. – Foto © Tanja Weidner

Meinhard Zanger feiert in diesen Tagen 40 Jahre Bühnenerfahrung. Seine Schauspielausbildung erhielt er von 1987 bis 1981 in Köln, wo er im Anschluss auch Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Germanistik und Philosophie studierte. Als Schauspieler arbeitete er mit den verschiedensten Regisseuren und Regisseurinnen, unter anderem Günther Beelitz, Hans-Joachim Heyse, Johannes Klaus, Hermann Kleinselbeck, Heinz Kreidl, Wolfgang Lichtenstein, Helmut Polixa, Wolf Seesemann, Kathrin Sievers, Joshua Sobol, Tanja Weidner oder Fritz Zecha mit. Aktuell ist er am Wolfgang Borchert Theater in drei Stücken auf der Bühne zu sehen. Seit über zehn Jahren spielt er den Alain Reille in DER GOTT DES GEMETZELS. Für seine Darstellung als Silvester in der deutsch-russischen Koproduktion DIE SCHROFFENSTEINS – EINE FAMILIENSCHLACHT wurde er 2017 als bester männlicher Darsteller auf dem 2. Internationalen Theaterfestival ausgezeichnet. Anlässliche seines Jubiläums übernimmt er ab dem 11. Oktober in HEISENBERG den Alex.

Neben 40 Jahren auf der Bühne, ist der Tausendsassa Zanger aber auch hinter und neben der Bühne ständig aktiv, ob als Regisseur, Intendant, Leiter einer Schauspielschule, Festivalleiter oder Radiosprecher. Auf die Frage warum er so viele verschiedene Berufe parallel ausübe, antwortet Meinhard Zanger mit einem Schmunzeln: "Das frage ich mich auch jeden Tag." Er führt aber auch aus, dass es die Vielseitigkeit ist, die ihn antreibt. „Als Intendant muss man viele Aufgaben gleichzeitig im Blick haben und auch viel Bürokratie erledigen, das ist manchmal anstrengend. Probenarbeit funktioniert anders, dabei konzentriert man sich nur auf den künstlerischen Prozess, darauf gemeinsam mit der Regie, den Schauspielern, den Bühnenbildern und der Technik etwas entstehen zu lassen. Das sind zwei ganz unterschiedliche Arten zu arbeiten“, so Zanger.

Sein Vertrag als Intendant des Wolfgang Borchert Theaters geht aktuell noch bis zum Sommer 2021. Solange geht es für Meinhard Zanger auf jeden Fall auch auf der Bühne weiter. Was danach kommt? Wer kann das schon sagen, aber ans Aufhören denkt der Mann noch lange nicht.

PARKEN

Wir empfehlen Ihnen:

1. Parkhaus Stadthaus 3 / Kiesekamps Mühle
Kosten: je angefangene Stunde 0,50 €; Tagespauschale 4,00 €
Parkzeiten: Mo-So 0-24 Uhr

2. Parkhaus Cineplex
Kosten: je angefangene Stunde 1,00 €; Tagespauschale 4,00 €
Parkzeiten: Mo-So 0-24 Uhr

Das Parken auf dem Vorplatz des WBT ist leider nicht gestattet, da es sich um Parkplätze der Mitarbeiter der im Flechtheimspeicher ansässigen Firmen handelt. Wir bitten um Berücksichtigung und Ihr Verständnis.

KARTEN & SERVICE

Wolfgang Borchert Theater | Am Mittelhafen 10 | 48155 Münster | Telefon | 0251.400 19 | Fax | 0251.400 10 | eMail | tickets@wolfgang-borchert-theater.de | VORVERKAUF und ABENDKASSE im FOYER des Flechtheimspeichers | Hier geht's zum Kartenkauf im Internet | Preise + Infos erfahren Sie HIER | Abonnement

TERMINE

HEISENBERG | Do 11.10. [Premiere] | Sa+So 13.+14.10. | Do+Fr 1.+2.11. | Sa+So 8.+9.12. |
DIE VERWANDLUNG | Fr 12.10. [1 Restkarte!] | Fr 30.11. | Do 13.12. | und auf Anfrage in Schulen |
WILLKOMMEN | Di-Do 16.-18.10. [Restkarten!] | Mi-Fr 7.-9.11. | So+Mo 30.+31.12. |
ER IST WIEDER DA | Fr 19.10. [wenige Restkarten!] | Sa 20.10. | Di+Mi 13.+14.11. | Di+Mi 18.+19.12. |
ZURÜCK AUF ANFANG (DSE) | So 21.10. | Sa 17.11. | Sa 22.12. |
ICH WERDE NICHT HASSEN | Di+Mi 23.+24.10. | Mi 5.12. |
WUNSCHKINDER | Do 25.10. [Restkarten!] | Di+Mi 20.+21.11. | Fr+Sa 14.+15.12. |
WIR SIND DIE NEUEN | Fr+Sa 26.+27.10. [Restkarten!] | So 28.10. | Sa+So 10.+11.11. | Fr+Sa 28.+29.12. |
HAROLD UND MAUDE | Di+Mi 30.+31.10. | Di+Mi 25.+26.12. |
GHETTO | Sa+So 3.+4.11. | Do+Fr 20.+21.12. | Einführung jeweils 1 Std. vor Beginn |
AM BODEN (GROUNDED) | Di 6.11. | Di 4.12. |
TERROR | Do+Fr 15.+16.11. | Do+Fr 6.+7.12. |
DIE SCHROFFENSTEINS – EINE FAMILIENSCHLACHT (Сердца и Ножи) | Sa 24.11. | So 16.12. | Einführung jeweils 1 Std. vor Beginn |
DER GOTT DES GEMETZELS
| So 25.11. | So 23.12. |
JUGEND OHNE GOTT | Do 29.11. [Premiere] | Sa+So 1.+2.12. |
TSCHICK | Di+Mi 11.+12.12. | auf Anfrage als Vormittagsvorstellung |
MUTTER COURAGE | Do 24.1.19 [Premiere] |
DIE MARQUISE VON O. | Do 28.2.19 [Premiere] |
DIE MITWISSER | Do 11.4.19 [Premiere] |
EUROPA VERTEIDIGEN | Do 23.5.19 [Premiere] |

24 Stunden Münster | Samstag, 13. Oktober, 17 Uhr: Kleiner Bühnenboden | Dienstag, 23. Oktober, 17 Uhr: Boulevard Theater | Mittwoch, 31. Oktober, 17 Uhr: Theater Münster | Samstag, 24. November, 17 Uhr: Pumpenhaus |

PATRICKS TRICK | auf Anfrage in Schulen |
TITUS | auf Anfrage in Schulen |


WBT_TAUCHGÄNGE

KOSTPROBE: Matinee | jeweils am Sonntag vor einer Premiere | 11 Uhr | Nächste Kostprobe: JUGEND OHNE GOTT | So 25.11.2018 | Eintritt frei | Anmeldung nicht erforderlich |

EINFÜHRUNGEN: jeweils 1 Std. vor Vorstellungsbeginn bei der zweiten Vorstellung nach einer Premiere | und bei allen Vorstellungen von GHETTO und DIE SCHROFFENSTEINS – EINE FAMILIENSCHLACHT.

DAS PHILOSOPHISCHE CAFÉ: Matinee | Mit Prof. Dr. Christa Runtenberg & Jürgen Wiebicke | "Philosophie und Öffentlichkeit" | 14.10. | 11 Uhr | WBT_FOYER | Eintritt frei

Vorstellungsbeginn [wenn nicht anders angegeben] | werktags 20 Uhr | sonn- und feiertags 18 Uhr |

Foto Zanger © Jürgen Escher Photographie Köln.

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