Das alte ist vergangen,
das neue angefangen.
Glück zu, Glück zu, zum neuen Jahr!

Das alte laßt uns schließen,
das neue freundlich grüßen.
Glück zu, Glück zu, zum neuen Jahr!

Es bringt dir Heil und Segen,
viel Freuden allerwegen.
Glück zu, Glück zu, zum neuen Jahr!

Frisch auf zu neuen Taten,
hilf Gott, daß sie geraten.
Glück zu, Glück zu, zum neuen Jahr!

(alte Volksweise)


Sehr geehrte Newsletter-Abonnentinnen und -Abonnenten, liebe Freunde des Eurythmeum Stuttgart,

wir wünschen Ihnen allen auf diesem Wege ein frohes, neues Jahr. Gerne möchten wir Sie auf Veranstaltungen, welche noch im Januar `17, sowie auf Veranstaltungen, die im Februar `17 im Eurythmeum stattfinden werden, hinweisen. Ebenso möchten wir Sie noch einmal auf die Fortbildung im März, mit Annemarie Ehrlich, aufmerksam machen.

Inhalt

Das singende, springende Löweneckerchen
Eurythmie zum neuen Jahr
Wovon die Menschen leben
Gastspiel - Ein Weg zur Freiheit
Vortrag - Peter Selg (Dornach) - Franz Marc und Jaques de Jaager
Heitere Eurythmie zu Fasching '17
17.-19.03. FORTBILDUNG - Das Wort in Bewegung - Freiheit und Gesetz - Das Ich im Zwischenraum - mit Annemarie Ehrlich
Zukunft ist Möglich - Mit Ihrer Hilfe

Das singende, springende Löweneckerchen

Das singende, springende Löweneckerchen

ein Märchen der Gebrüder Grimm in eurythmischer Darstellung

Märchenensemble Stuttgart (Künstlerische Leitung: Michael Leber)

Als ein Vater seine drei Töchter fragt, was er ihnen von einer Reise mitbringen soll, wünscht sich die Älteste Perlen und die Zweite Diamanten. Die Jüngste aber, welche ihm am liebsten ist, wünscht sich ein singendes, springendes Löweneckerchen (Lerche).

Nach langer Suche findet er ein Löweneckerchen auf einem Baum im Wald, doch es wird von einem wilden Löwen bewacht. Um sein Leben zu retten und den Vogel mitnehmen zu dürfen, muss der Mann dem Löwen dasjenige versprechen was ihm daheim zuerst begegnen würde. Bei seiner Rückkehr empfängt ihn als erstes seine jüngste Tochter, die ihn sehnlich erwartet hatte und ihm entgegengeeilt war. So muss er sie schweren Herzens dem Löwen überlassen. Der Löwe aber, welcher ein verzauberter Prinz ist, nimmt die jüngste Tochter freundlich auf und macht sie zu seiner Gemahlin.

Als ihre Schwester heiratet, überredet die Prinzessin ihren Gemahl sie zur Hochzeitsfeier zu begleiten. Dieser willigt ein, wird dort aber durch das Licht einer Flamme in eine Taube verwandelt und muss nun für sieben Jahre als Taube durch die Welt fliegen.

Die Prinzessin folgt der Taube, welche alle sieben Schritte einen roten Blutstropfen und eine weiße Feder fallen lässt, bis sie am Ende des siebten Jahres die Spur verliert.

Verlassen bittet sie Sonne und Mond um Rat. Diese haben zwar keine Taube gesehen, geben ihr aber ein Kästchen und ein Ei mit auf den Weg.

Dem Rat des Nachtwindes folgend, wandert sie schließlich bis zum Roten Meer. Hier findet sie endlich den zurückverwandelten Löwen und kann ihm im Kampf gegen einen Lindwurm beistehen.

So wird der Löwe erlöst und verwandelt sich wieder in einen Prinzen. Der Lindwurm war aber eine verzauberte Königstocher und wird nun ebenfalls zurückverwandelt. Sie nimmt den Prinzen in den Arm und fliegt mit ihm auf einem Greif davon.

Noch einmal verlassen begibt sich die jüngste Tochter wieder auf die Suche, bis sie eines Tages das Schloss findet, wo ihr Mann die „falsche“ Prinzessin heiraten soll. Mit Hilfe der Geschenke von Sonne und Mond gelingt es ihr, zwei Nächte im Gemach des Prinzen zu schlafen und kann sich dort als seine wahre Frau zu erkennen geben.

Befreit von allen Verzauberungen trägt der Greif das glückliche Paar über das Meer in ihre Heimat zurück.

am Sonntag, den 15. Januar '17, um 16 Uhr, im Eurythmeum Stuttgart

am Sonntag, den 5. Februar '17, um 16 Uhr, im Eurythmeum Stuttgart

Eurythmie-Abendprogramm mit Werken u. A. von J.S. Bach, W. A. Mozart und heiteres am Samstag, den 11. Februar `17 um 20 Uhr, im Eurythmeum Stuttgart

 

Eurythmie zum neuen Jahr

Else-Klink-Ensemble

Eurythmie zum neuen Jahr

u.a. im Programm „Das Traumlied des Olaf Åsteson” und „Die Vision des Kaisers” von Selma Lagerlöf

Samstag, 21. Januar `17, 20:00 Uhr, Eurythmeum Stuttgart


Das Traumlied des Olaf Åsteson

„Er ging zur Ruh` am Weihnachtsabend.
Ein starker Schlaf umfing ihn bald,
Und nicht konnt` er erwachen,
bevor am dreizehnten Tag
Das Volk zur Kirche ging.
Es war das Olaf Åsteson,
Der einst so lange schlief,
Von ihm will ich dir singen.“

Aus: „Das Traumlied des Olaf Åsteson“ in der Übertragung von Rudolf Steiner

Das Traumlied des Olaf Åsteson schildert in gewaltigen Bildern die Traumerlebnisse eines jungen Mannes während der Heiligen Nächte. Es wird ein Weg beschrieben, der Olaf Åsteson bis in die Sphäre des Tierkreises, aber auch in die tiefsten Tiefen des Weltalls führt und an dessen Ende er dem Erzengel Michael an der Seite des Christus begegnet, der ihn in noch höhere Sphären zu führen vermag.

„Von ihm wird erzählt, dass er [...] in einer Art hellsichtiger Erfahrung [...] zunächst erfuhr, wie sich die menschlichen Taten weiter gestalten, wenn der Mensch durch die Todespforte gegangen ist. Er erfuhr aber auch, wie in das Walten und Weben der Seele nach der Entkörperung das eingreift,was wir die Christus-Wesenheit nennen, wie hineinfällt in die nordische Geistesordnung des Lebens nach dem Tode das Richteramt des Christus, der da an die Seite tritt des alten Weltenrichters, des Michael. Die Kamalokawelt wird dargestellt in der Schilderung von «Brooksvalin». Die Vorstellung liegt zu Grunde, dass die Seele nach dem Tode [...] zum Beispiel in Gebiete kommt, wo die Sternbilder des Stieres, der Himmelsschlange, des Hundes nahe sind, dass sie in die geistige Nähe des Mondes kommt.“

Rudolf Steiner über „Das Traumlied des Olaf Åsteson“

Die Vision des Kaisers - nach Selma Lagerlöf

„Es war zu der Zeit, da Augustus Kaiser in Rom war und Herodes König in Jerusalem. Da geschah es einmal, dass eine große und heilige Nacht sich auf die Erde herabsenkte. Es war die dunkelste Nacht, die man noch je gesehen hatte. Und das konnte nicht anders sein, denn vom Himmel kam kein Lichtstrahl und der Mond hielt sein Gesicht abgewendet. Und ebenso tief wie die Dunkelheit war auch das Schweigen und die Stille. Alles war versteinert und regungslos. (...)“
 

Auszug aus „Die Vision des Kaisers“ von Selma Lagerlöf

In jener besonderen Nacht wollten die Räte dem Kaiser einen Tempel errichten. Um herauszufinden, ob ihm die Götter wohlgefällig seien, beschloss er seinem Schutzgeist auf dem heiligen Berg ein Opfer darzubringen. Eben auf jenem Berg sahen sie still und leblos die alte Sibylle stehen. Der Kaiser machte sich daran sein Opfer darzubringen, was ihm jedoch nicht gelang. Zur selben Zeit überkam die alte Sibylle eine Vision von der Verkündigung der Engel an die Hirten auf dem Felde.

„In demselben Augenblick erwachte die ganze Natur, die Sterne strahlten und der Mond stand mit einem Male hoch am Himmel und erleuchtete die Welt. Und aus den Wolken schwangen sich zwei Tauben nieder und setzten sich dem Kaiser auf die Schultern.“

Auszug aus „Die Vision des Kaisers“ von Selma Lagerlöf
 

Dieses Wunder deutete der Kaiser als gutes Omen dafür, dass er den Tempel errichten dürfe. Die Huldigungen seiner Räte waren aber so laut, dass Sibylle sie hörte. Nun trat sie ehrfurchterregend auf den Kaiser zu und öffnete ihm für einen Moment seine Augen, sodass sich auch ihm das wahre Wunder, das sich in dieser Nacht zugetragen hatte, offenbarte.

Wovon die Menschen leben

Else-Klink-Ensemble

Wovon die Menschen leben

eine Erzählung in eurythmischer Darstellung nach Leo Tolstoi

Einstudierung: Petre Smaranda

„Der Herr sprach zu mir [...] du wirst drei Worte begreifen müssen: Du wirst begreifen müssen, was in den Menschen ist. Du wirst begreifen müssen, was den Menschen nicht gegeben ist. Du wirst begreifen müssen, wovon die Menschen leben.“
Auszug aus: „Wovon die Menschen leben“ von Leo Tolstoi

Die Schusterleute Semjon und Matrjona, die so arm sind, dass sie sich nicht einmal den dringend benötigten Winterpelz kaufen können, nehmen einen Fremden auf, den Semjon am Wegesrand gefunden hat. Obwohl der Schuster anfangs an ihm vorübergehen wollte und seine Frau sich zuerst heftig sträubte ihm ein Abendessen zu geben, gewinnt dieser schnell ihr Herz und wird zum lieben Hausgenossen und geschickten Schustergesellen. Der Fremde ist ein Engel Gottes, der eines seiner Gebote nicht ausgeführt hatte und auf die Erde verbannt wurde um drei Worte Gottes zu begreifen.

Durch drei Begegnungen erfährt der vermeintliche Schustergeselle die von Gott geforderten Erkenntnisse und weiß nun, dass ihm verziehen ist.

Samstag, 28. Januar `17, 20:00 Uhr, Eurythmeum Stuttgart

Gastspiel - Ein Weg zur Freiheit

Gastspiel Eurythmie-Bühne Berlin

Ein Weg zur Freiheit

Prosatexte aus der "Philosophie der Freiheit" Rudolf Steiners 

und Musik von L. v. Beethoven und A. Schnittke

 

Rudolf Steiner hätte seine „Philosophie der Freiheit“ am liebsten gezeichnet. Er hat sie aber als Buch verfasst, da die heutige Menschheit „auf das Wort dressiert“ ist und eine gezeichnete Form noch nicht verstanden worden wäre.
Der Versuch Steiners Freiheitsphilosophie in eine andere Kunstform, nämlich die eurythmische zu übertragen, ist daher naheliegend.

Die Eurythmie-Bühne Berlin (Eurythmie: Volker Frankfurt, Monika Höfer, Anne-Rose Kallinowsky, Mathilde Mercier, Ilka Sund, Alois Winter/ Sprache: Sighilt von Heynitz/  Piano: Shuai Liu/ Licht: Paul Hoffmann) präsentiert ein neues Eurythmie-Programm, in dem ein repräsentativer Teil der Philosophie der Freiheit das Zentrum bildet.
Lauteurythmie und stumme Eurythmie werden dabei in einem bestimmten Verhältnis stehen, wie es auch bei dem Vorläufer dieses Impulses (initiiert und inszeniert von unserem Bühnenmitglied Volker Frankfurt) in Stuttgart 2013/14 der Fall war. Toneurythmisch eingebettet wird dieses Projekt von der gesamten Klaviersonate Nr.1 von Ludwig van Beethoven kontrastiert mit modernen Kompositionen Alfred Schnittkes. Sowohl das Stürmen und Drängen nach Freiheit, als auch Verinnerlichung und Reflexion kommen in diesen Jugendwerken der beiden Komponisten zum Ausdruck und verbinden sich mit dem Anliegen der bewegten Freiheitsfrage. 

 

am Samstag, 04. Februar `17, um 20 Uhr, im Eurythmeum Stuttgart

 

Vortrag - Peter Selg (Dornach) - Franz Marc und Jaques de Jaager

Zwei öffentliche Vorträge von Peter Selg (Dornach)

Franz Marc (1880-1916) und Jaques de Jaager (1885-1916) -

zwei früh verstorbene Künstler des Jahres 1916

 

am 17. Februar `17, um 18:30 Uhr (Franz Marc), 20:15 Uhr (Jaques de Jaager), im Eurythmeum Stuttgart

Heitere Eurythmie zu Fasching '17

Else-Klink-Ensemble

Heitere Eurythmie zu Fasching

Zur Faschingszeit präsentiert das Else-Klink-Ensemble traditionell ein reichhaltiges und buntes Eurythmieprogramm in Ton- und Lauteurythmie (Künstlerische Leitung: Petre Smaranda).

am Montag, den 27. Februar '17, jeweils um 16 Uhr und 19 Uhr, im Eurythmeum Stuttgart

am Dienstag, den 28. Februar '17, um 19 Uhr, im Eurythmeum Stuttgart

weiteren Aufführungen dieses Programms können Sie im Johanneshaus Öschelbronn (18.02.2016, 19:30 Uhr), in der Friedrich-Husemann Klinik Buchenbach (19.02.2017, 11:00 Uhr), in der Studienstätte Unterlengenhardt (25.02.2017, 19:30 Uhr), in der Filderklinik (26.02.2017, 19:00 Uhr) und im Nikolaus-Cusanus-Haus (28.02.2016, 16:00 Uhr) beiwohnen.

 

 

17.-19.03. FORTBILDUNG - Das Wort in Bewegung - Freiheit und Gesetz - Das Ich im Zwischenraum - mit Annemarie Ehrlich

Das Wort in Bewegung – Freiheit und Gesetz – Das Ich im Zwischenraum

Ein Seminar mit Annemarie Ehrlich (Den Haag)  für alle interessierten Menschen , die sich bewegen wollen.

Vor dem Wort ist das Schweigen, danach erst kommt das Wort und ist das Wort noch in Bewegung? Oder ist es nur Information? Wie gehen wir heute mit der Wortkraft um? Ist sie überhaupt noch da? Sprechen wir aus dem Begriff oder aus den Lauten? Alles Fragen, die mich beschäftigen; ich hoffe wir können zusammen Anregungen
zu Antworten finden, in dieser so herausfordernden Zeit, im gemeinsamen Tun.

In Vorfreude auf diese Arbeit grüsse ich Sie alle herzlich!
Annemarie Ehrlich

17.03.-19.03.2017
Fr.: 19:00-21:00 Uhr
Sa.: 9:00-12:30 Uhr und 15:00-18:00 Uhr 
So.: 9:00-12:30 Uhr
Das Tagungsbüro ist am Freitag ab 18 Uhr geöffnet.
Kursgebühr: 100,- € | Studenten mit Ausweis 50,- €
Anmeldung: 0711 236 42 30 | info@eurythmeumstuttgart.de

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine rechtzeitige Anmeldung empfohlen.

Zukunft ist Möglich - Mit Ihrer Hilfe

 

Liebe Freunde des Eurythmeum Stuttgart,

gerne möchten wir Sie auf unsere "AKTION TAUSEND MAL ZEHN"  aufmerksam machen, welche unter Anderem den Fortbestand unserer Arbeit sichern kann:


Das Else-Klink-Ensemble am Eurythmeum Stuttgart ist das einzige größere professionelle Eurythmie-Ensemble in Deutschland. Zahlreiche Tourneen in In- und Ausland zeugen seit Jahren von der künstlerischen Kraft und Produktivität der Stuttgarter Bühne. Und doch ist die Existenz des Ensembles akut bedroht! Obwohl Spender und Sponsoren immer wieder einmalige Projekte und Aktionen finanzieren helfen, fehlt es an einer gesicherten Lebensgrundlage für die Eurythmisten, die mit ihrerm Können diese Arbeiten tragen und verwirklichen. Es darf nicht sein, dass eine so wichtige und einmalige Kunstinstitution jedes Jahr erneut um das Weiterleben bangen muss! Deshalb fragen wir Sie: Möchten und können Sie sich für den Fortbestand dieses renommierten Ensembles einsetzten? Dann beteiligen Sie sich an unserer "Aktion Tausend mal Zehn"!

  • Tausend Menschen, die zehn Euro im Monat spenden, sichern damit die Grundgehälter der hauptberuflichen Bühneneurythmisten im Else-Klink-Ensemble!
  • Sie können mehr geben? Mit zwanzig Euro im Monat können bereits fünfhundert Menschen den Ensemble-Bestand sichern!
  • Ihre Möglichkeiten sehen anders aus? Jeder Beitrag ist ein Baustein, wichtig ist die Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit der Zuwendung. 

Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, können Sie den Flyer unter Folgendem Dropboxlink herunterladen:

Infoflyer: Zukunft ist Möglich - Mit Ihrer Hilfe! Aktion Tausen mal Zehn

Gerne können wir Ihnen unseren Informationsflyer auch per Post zukommen lassen. Wenden Sie sich hierfür bitte an: 

info@eurythmeumstuttgart.de ​

 

 

 

Hinweise der Sponsoren dieses Newsletters:


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