Ist nicht die Ewigkeit mein?
Eurythmie-Bühnengruppe Berlin
Ist nicht die Ewigkeit mein?
Ein eurythmischer Gang durch die alten Kulturen bis in die Gegenwart
3. Mai 2013, 20 Uhr, Eurythmeum Stuttgart
Im Jahre 1780 veröffentlichte Gotthold Ephraim Lessing seine Schrift „Die Erziehung
des Menschengeschlechts“. Die Geschichte, der Werdegang der Menschheit, wird
darin als ein Entwicklungs-Prozess beschrieben – ein damals völlig neuer Gedanke.
Im letzten Paragraphen dieses Werkes widmet er sich schließlich der Frage welchen
Wert diese Entwicklung für den Einzelmenschen haben könnte. Er kommt zu dem
Schluss, dass dieser Prozess für das Individuum nur einen Sinn haben kann, wenn
es daran Anteil hat, wenn es in aufeinander folgenden Inkarnationen die Schritte
dieses Werdens mitmacht. Durch Lessing wurde der Reinkarnationsgedanke im
Europa der Neuzeit erstmals ernsthaft diskutiert.
Rudolf Steiner beschrieb in unzähligen Vorträgen sehr detailliert das sich
verändernde Bewusstsein der Menschen im Verlaufe der verschiedenen „Kultur-
Epochen“. Es ist das Ziel dieses Eurythmie-Programms, jene
Bewusstseinsveränderung durch eine künstlerisch-differenzierte
Bewegungscharakteristik sichtbar und erlebbar zu machen. Inspirierend bereicherten
die Arbeit ein Reihe von Anregungen Rudolf Steiners, aber auch Ideen großer
Eurythmistinnen, insbesondere Marie Savitchs.
Vernissage „100 Jahre Eurythmie - Zauber und Strenge“
Feierliche Eröffnung der Ausstellung „100 Jahre Eurythmie - Zauber und Strenge“ die vom 5. Mai bis 31. Juli 2013 in der Galerie im Rudolf-Steiner-Haus Stuttgart zu sehen sein wird.
„100 Jahre Eurythmie - Zauber und Strenge"
Wegbereiter einer neuen Bewegungskunst - Biographische Portraits der ersten Eurythmisten 1912 -1925
Vernissage: 5. Mai 2013, 11:15 Uhr, im Eurythmeum Stuttgart
Einführung: Michael Leber
Eurythmie: Else-Klink-Ensemble Stuttgart