Effi Briest
Peter Hailer und Bernd Schmidt nach dem Roman von Theodor Fontane
Leitung
Hailer,
Fischer | mit
Hansen/
Troscheit ,
Kühnreich ,
Hoffmann,
Mosleh |
Kleinert,
Kloss,
Manz,
Schneider,
Vögler
Effi sitzt auf der Schaukel. Unbeschwert und harmonisch ist das Leben der Siebzehnjährigen auf dem elterlichen Gutshof. Da tritt Geert von Instetten in ihr Leben. Den gesellschaftlichen Verpflichtungen entsprechend ist der ehrgeizige Beamte auf der Suche nach einer repräsentativen Ehefrau. Effi von Briest, voller natürlichem Charme und aus bester Familie, entspricht seinen Vorstellungen. Instetten hält um Effis Hand an. Voller Neugierde auf das wahre Leben nimmt sie den Antrag des zwanzig Jahre älteren Mannes an, der einst der Verehrer ihrer Mutter war.
In einer Dreifachfunktion als "Frau Landrat", treusorgende Gattin und liebende Mutter findet sie sich alsbald in einer idyllischen Provinzstadt wieder. Doch Instettens Karrieredenken und Pflichtbewusstsein verhindern ein liebevolles Familienleben...
Sein alter Freund Major von Crampas sowie der Hund Rollo werden zu Effis verlässlichsten Bezugspersonen. Mit dem Jugendfreund ihres Mannes verbindet Effi mehr als eine Seelenverwandtschaft. Die Versetzung Instettens in ein Ministerium nach Berlin kommt daher nicht ungelegen...
Fontanes Roman aus dem Jahr 1895 hatte seinerzeit enorme gesellschaftliche Brisanz und gilt als eines der Hauptwerke des poetischen Realismus.
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