Newsletter Ende der Sommersaison 2018

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Inhalt

Datenschutz // Data Protection
Sommer Ausstellungen
Projektvorstellung
BayFinK
Letzte Partys der Saison: mit Steloolive
Objekt des Monats
ENGLISH
Summer Exhibitions
Project Presentation
BayFinK
Last Party of the Season: with Steloolive
Object of the Month

Datenschutz // Data Protection

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Sommer Ausstellungen

To Revolutionary Type Love
Die neue Ausstellung To Revolutionary Type Love: a Celebration of Queer Love wurde eröffnet und wird zu unseren regulären Öffnungszeiten bis zum 30.09.2018 im Kleinen Tresor gezeigt.
 

Bild: TRTL Logo, Kawira Mwirichia, 2017
 
TRTL ist eine Zusammenarbeit mehrerer kenianischer Künstler_innen. Ausgestellt werden Kangas (ostafrikanische Textilien) und Fotografien, die das TRTL-Kollektiv als Ausdruck der Liebe versteht. Diese Liebe hat viele Formen und wird „quer durch das Spektrum der LGBTQIA hindurch gefeiert“. Die Idee zu TRTL stammt von Kawira Mwirichia, einer bildenden Künstlerin aus Nairobi, die dem traditionellen Kanga einen Twist verlieh. Sie lud sechs Fotograf_innen ein, Werke zu schaffen, die die queere Liebe und ihre Protagonist_innen würdigen und feiern. In ihrem Zusammenspiel weisen die Werke den Weg zu einem utopischen Ort  – To Revolutionary Type Love.
 
TRTL wird von BayFinK in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und dem Goethe-Institut Kenia präsentiert. Die Ausstellung in Bayreuth wurde von Samanea Karrfalt, Stefanie Scheer und Katharina Fink kuratiert.
 
TRTL Begleitprogramm
Do. 09.08.18 // 15.00 Uhr // Ausstellungsführung für blinde und sehende Besucher_innen mit BayFinK Team-Member Philipp Schramm. Falls Sie GDS Dolmescher_in benötigen bitten wir um eine Anmeldung spätestens zwei Tage vor dem Führungstermin mit einer Mail an iwalewa@uni-bayreuth.de // Foyer Iwalewahaus
 
Sa. 09.09.18 // 14.00 Uhr // Kuratorinnenführung mit Samanea Karrfalt und Stefanie Scheer // Foyer Iwalewahaus

 

Feedback: Art, Africa, and the 1980s

Unsere internationale Ausstellung wird bis zum 30.09.2018 im Ausstellungsbereich des Iwalewahaus gezeigt. Wir laden Sie herzlich zu einem Besuch von Mi.-So., 13.00 bis 17.00 Uhr ein.

Foto: Til Death Us Do Part, Theo Eshetu, 1982-86. Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers

Feedback: Art, Africa, and the Eighties ist ein kunstorientierter Blick zurück in die 1980er Jahre im Rahmen einer Ausstellung, die sowohl historisch als auch zeitgenössisch ausgerichtet ist. Gezeigt werden soziale, politische und wirtschaftliche Realitäten Afrikas in den 1980er Jahren durch die kreativen Visionen von Künstler_innen.

Die von Ugochukwu-Smooth C. Nzewi (Cleveland Museum of Art, USA) kuratierte Ausstellung zeigt Kunstwerke, Musik und Archivmaterial aus dem Iwalewahaus, dem Weltkulturen Museum in Frankfurt und der Makerere Art Gallery in Kampala (Uganda). Unter anderem ist die erste Videoarbeit des documenta-Künstlers Theo Eshetu aus dem Jahr 1984 zu sehen.

Projektvorstellung

Women on Aeroplanes

Ort: Foyer Iwalewahaus

Bild: Detail from Bon voyage, Sim (Moustapha Alassane, 1966), fragment from a picture of the Women’s March on Washington D.C., 2017 (CNN), front-page of the invitation card
of Colette Omogbai’s exhibition, cut outs from installation from Lubaina Himid’s exhibition Naming the Money (2017) at Walker Art Gallery Liverpool (Collage by MH Gutberlet, 2018).


Die Women On Aeroplanes landen in Bayreuth, und das Iwalewahaus wird zur Relais Station und zum Resonanzkörper. Das wachsende Display aus Audio-Dateien von Vorträgen und Diskussionen, den Inflight Magazinen der Women on Aeroplanes Airline, Postern und anderen Materialien gibt wieder, was bisher geschah und was im Laufe des Jahres 2018 entstehen wird: Während der Arbeitstage zur Methode des Filterns und Editierens in der ifa-Galerie in Berlin (Dezember 2017), beim Workshop im Zentrum für Zeitgenössische Kunst Lagos (CCA) (Mai 2018), zu Fragen der Recherche rund um die Künstlerin Colette Omogbai, zum Gasworks-Stipendium von Lungiswa Gqunta und zu den bevorstehenden Ausstellungen in The Showroom/London und im Museum for Modern Art Warschau. Gefördert von TURN Fond der Kulturstiftung des Bundes.

BayFinK


BayFinK, die Bayerische Forschungs- und Informationsstelle – Inklusive Hochschulen und Kultureinrichtungen, bietet die Plattform für einen weltweiten Dialog: Reden Sie mit, dies geht uns alle an.


Ausstellungsführung für blinde und sehende Besucher_innen
mit Philipp Schramm

Do. 09.08.2018 // 15.00 Uhr
Ort // Foyer

Wir landen herzlich alle blinden, gehörlosen, und sehenden Besucher_innen zu dieser exklusiven Ausstellungsführung mit BayFinK Team-Member Philipp Schramm für die Ausstellung To Revolutionary Type Love ein. Wir bitten um vorzeitige Anmeldung von gehörlosen Besucher_innen, damit wir entsprechend Dolmetscher_innen zur Verfügung stellen können. Anmeldung unter: iwalewa@uni-bayreuth.de


TRTL Kuratorinnenführung
mit Samanea Karrfalt und Stefanie Scheer 

Sa. 09.09.18 // 14.00 Uhr
Ort
// Foyer Iwalewahaus

 

 

Letzte Partys der Saison: mit Steloolive

Steloolive: Objects & Volumes
Do. 23.08.2018 // 21 Uhr
Ort // Foyer
Foto: mit freundlicher Genehmigung des Künstlers

Der Sound Artist Steloolive aus Accra, Ghana, ist zurück im Iwalewahaus und präsentiert am Donnerstag 23.08.2018 eine experimentelle Live-Set-Erfahrung, bei der Bände aus Objekten einschließlich des menschlichen Körpers entstehen.
 
Dieser Abend ist das letzte offizielle Event der Iwalewahausommersaison.


Objects & Volumes // Begleitprogramm
Musik & Beat Workshop // Datum und Uhrzeit wird noch bekannt gegeben // Foyer, Iwaleawhaus
DJ-Set & Party //  Sa. 18.08.2018 // 21 Uhr // Foyer, Iwalewahaus
 

Objekt des Monats

Objekt des Monats

#44

Audiokassette // Musik aus Ghana

Das Objekt ist eine Zusammenstellung aus vier verschiedenen Langspielplatten, die selbst auch Teil des Musikarchivs am Iwalewahaus sind. Auf allen vier auf der Kassette zusammengefassten Langspielplatten ist ghanaischer Highlife zu hören: Marijata – This is Marijata (1976, nur B-Seite), Mc God & the people’s band – Taste Me (1978), C.K. Mann & the masters – Womma Yengor (1979) und Versatile vis-à-vis Dance Band – Obaa Mansah (1978, nur 1. Titel).

Highlife entstand in den 1920er Jahren in Ghana und verbreitete sich von dort nach Nigeria und in die anderen britisch besetzten Länder Westafrikas. Der Name „Highlife“ weist darauf hin, dass diese Musikrichtung anfangs vor allem in den Bars und Tanzcafés der kolonialen Besetzer, den „high ups“ gespielt wurde, und ist ursprünglich abfällig gemeint. Seit dieser Zeit war der Highlife ständigem Wandel unterworfen: Die ursprünglichen drei Ausprägungen von Highlife - Blaskapelle, Gitarrenband und Tanzkapellen - vermischten sich mit traditionellen Musiken und Instrumenten.

Mit der Unabhängigkeit Ghanas und dem Ende der dortigen kolonialen Besetzung wurde das Publikum wieder vorwiegend ghanaisch. Gleichzeitig hielten afro-kubanische Instrumente Einzug in den Highlife. Mit Reggae und Soul wurden später auch wieder Musiken aus den Amerikas in die Ursprungsländer der als Sklaven entführten Menschen zurückgebracht. So war und ist Highlife immer eine Mischung aus jeweils modernen globalen Musikrichtungen und traditionellen Klängen, die sich sowohl im Ausland als auch im Inland immer wieder neu vermischten und teils auf Umwegen wieder zurück nach Ghana und den Afrikanischen Kontinent fanden. Diese Vermischung war immer wechselseitig. Dieses Objekt des Monats wurde von Bastian Beekes ausgewählt, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei BayFinK arbeitet. Er spielt selbst Posaune und ihm gefällt besonders die Mischung aus Blechblasinstrumenten,  traditionellen westafrikanischen und afro-amerikanischen Klängen.

Literatur: Bender, W: Sweet Mother. Afrikanische Musik. Wuppertal (Peter Hammer) 2000.

Bastian Beekes
BayFinK, June 2018

ENGLISH


 

Summer Exhibitions

To Revolutionary Type Love
The new exhibition To Revoilutionary Type Love: A Celebration of Queer Love is officiall open and will be shown during our normal opening hours until 30.09.2018 in the Small Treasure Room of the Iwalewahaus.


Image: TRTL Logo, Kawira Mwirichia, 2017
 
TRTL is a collaboration between artists, showcasing kangas (East African textiles) and photographs as “an act of love and celebrates love through the spectrum of the LGBTQIA”. TRTL is the brainchild of Kawira Mwirichia, a visual artist based in Nairobi, Kenya, giving the traditional kanga a queer twist. She invited six photographers to react the to idea of acknowledgment and celebration of the Queer individual and Queer love.  The works can stand alone as individual pieces, but when brought together, they empower and complement one another. They lift each other up to a utopian place - To Revolutionary Type Love
 
TRTL is held In cooperation with the Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. This project is organized in the framework of BayFinK, a platform devoted to the theory and practice of inclusive cultural institutions and universities based at Iwalewahaus. This exhibiton was curated by Samanea Karrfalt, Stefanie Scheer, and Katharina Fink.
 

TRTL Event Programme

Thurs. 09.08.18 // 15 h // Exhibition tour for sighted and non-sighed visitors with BayFinK team member Philipp Schramm. Please register here if you required a German Sign Language (GDS) translater: iwalewa@uni-bayreuth.de
 
Sat. 09.09.18 // 14.00 h // Curators' tour with Samanea Karrfalt and Stefanie Scheer // Iwalewahaus Foyer
 
 

Feedback: Art, Africa, and the 1980s

The exhibition is offically open, and will stay in Iwalewahaus until 30.09.2018. We warmly invite you to see it during our opening hours: Wednesday to Sunday, 13.00-17.00 h.


Photo: Til Death Us Do Part, Theo Eshetu, 1982-86. Courtesy of the artist.

Feedback: Art, Africa, and the Eighties is an in-depth, art-centered study of the 1980s in Africa through an exhibition that is both historical and contemporary in scope. The exhibition will explore the social, political, and economic realities in Africa in the 1980s through the creative visions of artists, then and now.

Feedback is curated by Ugochukwu-Smooth C. Nzewi (Cleveland Museum of Art). 

Project Presentation

Women on Aeroplanes

Location // Iwalewahaus Foyer

Image: Detail from Bon voyage, Sim (Moustapha Alassane, 1966), fragment from a picture of the Women’s March on Washington D.C., 2017 (CNN), front-page of the invitation card
of Colette Omogbai’s exhibition, cut outs from installation from Lubaina Himid’s exhibition Naming the Money (2017) at Walker Art Gallery Liverpool (Collage by MH Gutberlet, 2018).


The Women On Aeroplanes are landing in Bayreuth and the Iwalewahaus will serve as a resonance chamber for them. Come join us for a sneak preview of this growing display of audio files from lectures and discussions, the inflight magazines of the Women on Aeroplanes Airline, posters and other materials which reflect the project thus far and the themes that it will be covering next. Funded by TURN Fond of the Kulturstiftung des Bundes.

BayFinK


BayFinK, the Bavarian Research and Information Center - Including universities and cultural institutions, offers the platform for a worldwide dialogue: Speak with us, this concerns us all.
 

Guided Tour through the Exhibition for  Blind and Sighted Visitors
with Philipp Schramm

Thurs. 09.08.18 // 15 h
Location // Foyer

We warmly invite all deaf, blind, and sighted art lovers to an exclusive guided tour through To Revolutionary Type Love: a Celebration of Queer Love with BayFinK team member Philipp Schramm. We kindly ask deaf visitors to register in advance at the following address so that we can provide a German Sign Language (GDS) interpreter for you: iwalewa@uni-bayreuth.de


 

TRTL Curators' Tour
with Samanea Karrfalt and Stefanie Scheer 

Sat. 09.09.18 // 14.00 h
Location
// Foyer Iwalewahaus

Last Party of the Season: with Steloolive

Steloolive: Objects & Volumes
Thrus. 23.08.2018 // 21 h // Foyer
 
Photo: curtosy of the artist
 
Sound Artist Steloolive from Accra, Ghana, is back at Iwalewahaus presenting an experimental live set experience where volumes are created from objects including the human body.

This evening is the last event of the Iwalewahaus summer season.


Objects & Volumes // Event Programme
Music & Beat Workshop // date adn time TBA // Foyer, Iwaleawhaus
DJ-Set & Party //  Sat. 18.08.2018 // 21 h // Foyer, Iwalewahaus
 

Object of the Month

Object of the Month

#44

Audio cassette // Music from Ghana

This object is a compilation of four different vinyl records, which are all a part of the music archive at Iwalewahaus. Selections from all four LPs can be heard at the listening station: Marijata - This is Marijata (1976, B side only), Mc God & the people's band - Taste Me (1978), C.K. Mann & the masters - Womma Yengor (1979) and Versatile vis-à-vis Dance Band - Obaa Mansah (1978, only 1st title).

Highlife originated in Ghana in the 1920s and spread from there to Nigeria and the other British-occupied countries of West Africa. The name "Highlife" indicates that this style of music was initially played mainly in the bars and dance cafes of the colonial occupiers -the "high ups"- and is originally meant derogatory. Since then, the highlife has been subject to constant change. The original three forms of highlife - brass band, guitar band and dance bands - mingled with traditional music and instruments.

When Ghana won its independence at the end of the local colonial occupation, the audience became predominantly Ghanaian. At the same time, Afro-Cuban instruments entered highlife. In addition, reggae and soul music was later brought back from the Americas to the countries from which people were abducted as slaves. Highlife began as and remains today as a mixture of modern global music genres and traditional sounds, which have been remixed again and again. This month's object was selected by Bastian Beekes, who works as a research assistant at BayFinK. He plays the trombone himself and especially likes the mix of brass instruments, traditional West African and Afro-American sounds.

Literature: Bender, W: Sweet Mother. African music. Wuppertal (Peter Hammer) 2000.

Bastian Beekes
BayFinK, June 2018