Newsletter Februar 2018

Scroll down for english version

Inhalt

Winterausstellungen
Vorschau: Neue Ausstellung
Meet the Curator
Inklusion und User Experience Design im Museum
Ausstellungsführung für blinde und sehende Besucher_innen
African Beat Night
Iwalewahaus on tour
Objekt des Monats
ENGLISH
Winter Exhibitions
Preview: New Exhibition
Meet the Curator
Inklusion und User Experience Design im Museum
Guided Tour through the Exhibition for Blind and Sighted Visitors
African Beat Night
Iwalewahaus on tour
Object of the Month

DEUTSCH

Winterausstellungen

Winterausstellungen


Die vier Winterausstellungen sind noch bis einschließlich 4. März im Iwalewahaus zu sehen:

Lieblingsstücke - 36 Objekte des Monats 
Was Werden Wird. Erwachsen werden in Westafrika und in der Schweiz
Exodus Stations #2

sowie die Ausstellung Abénaa / Alzire / Dandara / Tsholofelo der Preisträgerin des Iwalewa Art Awards,
Kitso Lynn Lelliott.

 
Nutzen Sie die Gelegenheit, die Winterausstellungen im Februar zu besuchen! Weitere Informationen zu den einzelnen Ausstellungen finden sie im folgenden Text.
 

 

Lieblingsstücke - 36 Objekte des Monats

noch bis  04.03.2018          

© Owusu-Ankomah, Prelude to the Microcron No.14, 2010, Acryl auf Leinwand

Seit der Wiedereröffnung des Iwalewahaus im Mai 2015 haben Gäste, Freund_innen und Mitarbeiter_ innen des Iwalewahaus – im monatlichen Wechsel – ihre persönlichen Herzstücke der Sammlung ausgewählt und sie im Foyer präsentiert. Diese bis heute 36 Lieblinge waren jeweils einzeln, begleitet von detaillierten Objektkarten, auf dem schwarzen Teppich im Foyer zu sehen. In Lieblingsstücke werden sie erstmalig gemeinsam gezeigt. Die Ausstellung bietet einen intimen Blick in die über 2000 Objekte zählende Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst und populärer Kultur von Künstler_innen aus Afrika und der Diaspora, Asien und dem pazifischen Raum. Die Grafiken, Gemälde, Skulpturen, Textilien und Fotografien aus der einzigartigen Sammlung werden hier nicht nur „gehängt“, sondern zum ersten Mal auch omnisensorisch präsentiert. Wir laden Sie ein, die Schätze des Iwalewahaus zu sehen, zu hören, zu ertasten und zu riechen. Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit der Forscher_innengruppe  African Art  History and the Formation of a Modern Aesthetic und BayFinK (Bayerische Forschungs- und Informationsstelle – Inklusive Hochschulen und Kultureinrichtungen).

In diesem Pilotprojekt werden Standards für die zukünftige inklusive Ausstellungsarbeit des Iwalewahaus entwickelt. Unser Ziel ist es, schrittweise Maßnahmen für ein zukünftig barrierefreies Museum umzusetzen.

Kurationsteam: Bastian Beekes, Sarah Böllinger, Katharina Fink,  Lukas Heger, Lena Naumann, Philipp Schramm, Nadine Siegert

 

 


Die Bayreuth Academy of Advanced African Studies präsentiert:

Was Werden Wird. Erwachsen werden

in Westafrika und der Schweiz.

noch bis 04.03.2018           

©  Zoumana Sidibé 

„Was wird passieren, wenn ich erwachsen geworden bin?“ Eine Frage, der sich viele junge Menschen auf der ganzen Welt stellen.  Erwachsen-werden ist ein herausfordernder, manchmal angsteinflößender, manchmal wundervoller Prozess und die Frage nach der Gestaltung der eigenen Zukunft ist immer in der Schwebe zwischen dem Durchgeplanten und dem Einfachmal-machen. Das Kommunikationsprojekt Longing for the Future vom Zentrum für Afrikastudien der Universität Basel versucht herauszufinden, wie junge westafrikanische Universitätsabsolvent_innen diesen Prozess bewältigen. Das Projekt betont nicht die Unterschiede, sondern hebt Gemeinsamkeiten zwischen Jugendlichen auf der ganzen Welt hervor, die ihre Zukunft gestalten. Die Ausstellung basiert auf Werken, die während des Kommunikationsprojektes entstanden sind. Sie zeigt die Fotografien und die dazugehörigen Biografien in einer audio-visuellen, multi-dimensionalen szenischen Installation.

In der Ausstellung arbeiten Bilder und Töne zusammen, um ein allumfassendes Erlebnis zu kreieren, das dem Publikum zeigt, was es heißt, erwachsen zu werden und (s)eine Zukunft zu erschaffen.  

Kuratorisches Konzept: Noemi Steuer (Zentrum für Afrikastudien Basel), Clemens Bechtel, Till Kuhnert

www.bayreuth-academy.uni-bayreuth.de


Exodus Stations #2

noch bis 04.03.2018          

© CBCIU, Iwalewahaus. Ulli Beier Nachlass

Die Ausstellung Exodus Stations #2 ist die zweite Edition im Rahmen eines breit angelegten Forschungsprojekts der Kuratorin Marta Jecu (Paris, Lissabon). Exodus Stations lädt zeitgenössische Künstler_innen zur Auseinandersetzung mit Archiven von Museen ein. Während der jeweiligen Residenzen in unterschiedlichen europäischen Museen sind die Künstler_innen aufgefordert, eine kritische und interpretatorische Sicht auf die Geschichte der Objekte und ihrer Bedeutungen zu entwickeln. Im Fokus stehen vor allem die Strategien der Selbstdarstellung der Institution und der Sammler_innen, ihre Gründungsgeschichten sowie die Praktiken der Differenzierung von künstlerischem und ethnologischem Material.

Exodus Stations #2 beschäftigt sich mit dem Nachlass des Gründungsleiters des Iwalewahaus, Ulli Beier. Die Ausstellung geht anhand der Archivmaterialien den Aktivitäten Beiers und seiner Ehefrauen Susanne Wenger und Georgina Beier als Kunstförderer in Nigeria nach. Präsentiert werden die Ergebnisse der Künstlerresidenzen von Tatiana Macedo (Lissabon, Berlin) und Raphaël Denis (Paris, Brüssel) am Iwalewahaus. 

Kuration: Marta Jecu, Felicia Nitsche, Nadine Siegert 

Projektmanagement: Felicia Nitsche (Iwalewahaus)

 


Abénaa / Alzire / Dandara / Tsholofelo

noch bis 04.03.2018    

 

Als Auszeichnung für ihre künstlerische Auseinandersetzung mit der Geschichte der Stadt Bayreuth und den Archiven des Iwalewahaus erhielt die Künstlerin Kitso Lynn Leliott im November 2017 den Iwalewa Art Award. Die Preisverleihung war verbunden mit einer Künstlerresidenz am Iwalewahaus und einer Ausstellung in Trägerschaft des International Office und der Universität Bayreuth. In ihrem künstlerischen wie akademischen Werk befasst sich Kitso Lynn Lelliott mit dem transatlantischen Sklavenhandel und ruft vergessene Personen und Geschichten wieder in Erinnerung. Die Ausstellung Abénaa / Alzire / Dandara / Tsholofelo wird seit dem 10. November 2017 im Iwalewahaus gezeigt und ist noch bis zum 4. März 2018 zu besichtigen.


Kuration: Emilie Köhler, Nadine Siegert

 


Öffnungszeiten: Mi-So,13.00–17.00 Uhr 

Eintritt 5,-€/ 3,-€ (ermäßigt)

Freier Eintritt zu Ausstellungseröffnungen und jeden 1. Sonntag im Monat 

Führungen finden immer am dritten Sonntag im Monat um 14.00 Uhr statt. Führungen 7,- € p.P. inkl. Eintritt

 

Vorschau: Neue Ausstellung

Feedback: Art, Africa, and the 1980s

Eine neue internationale Ausstellung wird vom 27.04 - 09.09.2018 im Iwalewahaus gezeigt. Wir laden Sie jetzt schon herzlich zur Vernissage am 26 April ein.

© Misfortune (Detail) by Muwonge KYAZZE 1985. Makerere Art Gallery 

Feedback: Art, Africa, and the Eighties ist eine kunstorientierter Blick zurück in die 1980er Jahre in Afrika im Rahmen einer Ausstellung, die sowohl historisch als auch zeitgenössisch ausgerichtet ist. Die Ausstellung zeigt soziale, politische und wirtschaftliche Realitäten Afrikas in den 1980er Jahren durch die kreativen Visionen von Künstler_innen.

In der Ausstellung werden Werke, Musik und Archivmaterial aus dem Iwalewahausm dem Weltkulturen Museum in Frankfurt und der Makerere Art Gallery in Kampala (Uganda) präsentiert. Die Ausstellung wird von Ugochukwu-Smooth C. Nzewi (Cleveland Museum of Art, USA) kuratiert.

Meet the Curator

Oluremi C. Onabanjo: Research,
Collecting, Exhibitions, and Publications:
Developing a Curatorial Praxis within the
Context of The Walther Collection
 
Di. 13.02.2018 // 19.00 Uhr
Sprache: Englisch
© Mame-Diarra Niang, installation view from The Lay of the Land, The Walther Collection Project Space NY. 2015. Courtesy the artist and The Walther Collection.

Oluremi C. Onabanjo ist Director of Exhibitions and Collections für den Project Space der Walther Collection in Chelsea, New York, und Co-Kuratorin der Ausstellung Recent Histories: Contemporary African Photography and Video Art (2017). In ihrem Vortrag  spricht sie über ihre kuratorische Arbeit in der Walther Collection, einer der führenden internationalen Sammlungen afrikanischer Fotografie.

Inklusion und User Experience Design im Museum

BayFinK
 
Michael Zöllner: Inklusion und User
 
Experience Design im Museum
 

Mi. 14.02.2018 // 19.00 Uhr

Ort: Foyer, Iwalewahaus

Besser als Romantik: Veränderung! Prof Michael Zöllner (Hochschule Hof-Münchberg) spricht zum Thema Inklusion und User Experience Design im Museum. Wir freuen uns auf Ideen & Diskussionen.

Ausstellungsführung für blinde und sehende Besucher_innen

Begleitprogramm zur Ausstellung Lieblingsstücke

Ausstellungsführung für blinde und

sehende Besucher_innen

Do. 15.02.2018 // 16.00 Uhr

Ort: Foyer, Iwalewahaus

Wir landen herzlich alle blinden, gehörlosen, und sehenden Besucher_innen zu dieser exklusiven Ausstellungsführung ein. Wir bitten um vorzeitige Anmeldung von gehörlosen Besucher_innen, damit wir entsprechend Dolmetscher_innen zur Verfügung stellen können. Anmeldung unter: iwalewa@uni-bayreuth.de

Mit Philipp Schramm.

African Beat Night

African Beat Night

Fr. 23.02.2018 // 21.00 Uhr

Ort: Lounge

Eintritt: 3 Euro

Im Februar gibt es wieder die Gelegenheit, den Alltag hinter sich zu lassen und mit Tanzmusik, die in afrikanischen Bars und Clubs gespielt wird, zu feiern. Klassiker treffen hier auf neueste Releases des afrikanischen Musikmarktes: Highlife, Afrobeat, Reggae, Rap, Bongo Flava, Afrohouse, Elektronika, Afro Bass, Baqanga, Afro Funk, Jazz, Fusion und vieles mehr ....

Iwalewahaus on tour

FAVT: Future Africa Visions in Time

© Goethe-Institut Namibia

Die Ausstellung FAVT: Future Africa Visions in Time erforscht vielfältige Forschungsgebiete und Diskussionen der Bayreuth Academy of Advanced African Studies. Durch intensive Gespräche zwischen Künstler_innen und Forscher_innen werden in dieser sich stetig wandelnden Ausstellung mit Künstler_innen vor Ort Kunstwerke und konzeptionelle Positionen entwickelt, die sich kritisch mit den Konzepten von "Zukünften" beschäftigen, über sie nachdenken, sie interpretieren, vorstellen, intervenieren, stören, vorstellen oder antizipieren.
FAVT: Future Africa Visions in Time bietet eine diskursive Plattform für die Forschungsleistung der Bayreuth Academy und beinhaltet Fotografie, Installationen, Soundscapes, Projektionen, Text und Performance. FAVT wurde am 23. Januar 2018 in Windhoek (Namibia) eröffnet und ist dort noch bis zum 27. Februar zu sehen. Die nächste Station ist Ende März dann in Harare (Zimbabwe). 

Konzept: Katharina Fink & Nadine Siegert

 


 

 

Objekt des Monats

Objekt des Monats

#39

Parcours (Detail) von Fatima Hassan

Ohne Jahr, Druckgrafik

In schwarzer Farbe ist auf rechteckigem Velin eine Szene mit drei Figuren und maghrebinischer Architektur abgebildet. Zu sehen sind zwei Frauen mit heiteren Gesichtern. Eine hält ein Kind auf dem Schoß, die zweite schlägt lachend ein Tamburin. Die Architektur im Hintergrund kann als eine Mauer gedeutet werden, deren Spitze mit geometrischen Mustern verziert ist und die zusammen mit den ebenfalls verzierten Türen an den Seiten den Rahmen für diese figürliche Szene schafft. An der Mauer steht ein Baum, der in einer Linie mit den Gesichtern der Frauen das Heitere der Szene unterstreicht. Schauplatz mag ein kleiner städtischer Garten sein; er ist aber nicht abgeschlossen nach außen, vielmehr sind beide Türen leicht geöffnet. Die geschwungene Linienführung der Körperumrisse, aber auch der Architektur, greift den Rhythmus auf, den die Trommlerin vorgibt.


Fatima Hassan El Farrouj wurde 1945 in Tétouan geboren. 1965 nahm sie an einer Ausstellung des Salon des Artistes Indépendants in Casablanca teil. Als Autodidaktin begann sie mit Stickerei und anderen Textilformaten, zu denen bald schon Grafik, Malerei und plastische Arbeiten hinzukamen. Auch in ihren vielfarbigen und später großformatigen malerischen Arbeiten bleibt stets ein zeichnerischer Duktus prägend. Treffender als vom Oeuvre einer Autodidaktin zu sprechen, ist der Begriff einer erzählenden Kunst. Stets sind es narrative Bildinhalte, oft aus dem Alltagsleben in Rabat, die Fatima Hassan ihrer Kunst zugrunde legt. Die Malerei mit feinen und präzisen Bewegungen mutet wie volkstümliche Poesie für die Augen an.

2011 verstarb Fatima Hassan als anerkannte und geehrte Künstlerin. Wer mit den Arbeiten der Sammlung des Iwalewahaus und insbesondere den Druckgrafiken vertraut ist, dem fällt die formale Nähe von Parcours zu anderen Arbeiten ins Auge; die Ikonografie erinnert an Arbeiten der nigerianischen Oshogbo-Schule, ebenso wie an Grafiken der Autodidakten aus Papua-Neuguinea. In der Aufmachung als Mappenwerk entsteht eine Spannung zwischen dem volkstümlich anmutenden Motiv und der aufwendigen Verkaufsaufmachung. Das Ideal einer unverbildeten Künstlerin wird ebenso zelebriert, wie das Ganze sehr hochwertig für den globalen Kunstmarkt ausstaffiert wird. Wir erlauben uns, dies Drumherum als Verneigung vor einer wunderbaren Arbeit zu lesen.

Ulf Vierke
Iwalewahaus, 2018

ENGLISH


 

Winter Exhibitions

Winter Exhibitions

This winter, four different exhibitions are on show at the Iwalewahaus. They will be open until the 4th of March:

Lieblingsstücke - 36 Objects of the Month 

Was werden wird. Erwachsen werden in Westafrika und in der Schweiz (What will be. Growing up in West Africa and in Switzerland). 

Exodus Stations #2

and Abénaa / Alzire / Dandara / Tsholofelo by the winner of the Iwalewa Art Award, Kitso Lynn Lelliott.

 

Take advantage of the opportunity to visit these diverse exhibitions! Further information on the individual exhibitions can be found in the following text.

 


Lieblingsstücke – 36 Objects of the Month

11.11.2017 – 04.03.2018

© Prelude to the Microcron No.14 by Owusu-Ankomah

Since the reopening of the Iwalewahaus in May 2015, one object from the collection has been exhibited every month. In the exhibition Lieblingsstücke, they are all being exhibited together for the first time. The 36 objects offer an intimate look into the collection the Iwalewahaus's collection of works from modern, contemporary, and popular culture artists from Africa, Asia, the Pacific and the Diaspora. Select graphics, paintings, sculptures, textiles and photographs from this unique collection are being presented omnisensorically for the first time. We invite you to see, hear, feel, and smell the treasures of the Iwalewahaus. The exhibition is a collaboration of the research project "African Art History and the Formation of a Modern Aesthetic“ and BayFink (Bavarian Research and Information Center – Inclusive Universities and Cultural Institutions).

Team: Bastian Beekes, Sarah Böllinger, Katharina Fink, Lukas Heger, Lena Naumann, Philipp Schramm, Nadine Siegert

 


The Bayreuth Academy of Advanced African Studies presents:

Was Werden Wird.

Erwachsen werden in Westafrika und in der Schweiz.

11.11.2017 – 04.03.2018

© Zoumana Sidibé 

"What will happen when I grow up?" A question that many young people around the world have to face. Growing up is a challenging, sometimes scary, sometimes miraculous process and the question of shaping one's own future is always in the balance between the planned and the “Just do it”. The communication project Longing for the Future by the Center for African Studies of the University of Basel tries to find out how young West African university graduates cope with the process of growing up. The project does not emphasize the differences, but emphasizes similarities between young people around the world who shape their future. The exhibition is based on works created during the communication project. It shows the photographs and the accompanying biographies in an audio-visual, multi-dimensional scenic installation.
In the exhibition, pictures and sounds work together to create an all-embracing experience that shows the audience what it means to grow up and to create a future. The exhibition thus takes up the research topic of an ethnological subproject of the Bayreuth Academy of Advanced African Studies.

Concept and realization: Noemi Steuer (Center of African Studies, Basel), Clemens Bechtel, Till Kuhnert


Exodus Stations #2

30.11.2017 – 04.03.2018

 © Ulli Beier Nachlass. CBCIU, Iwalewahaus

On November 29th the exhibition, Exodus Stations #2 opened at Iwalewahaus, University of Bayreuth. This exhibition is part of a larger research and curatorial project by curator Marta Jecu (Lisbon, Paris). Iwalewahaus is one of several European museums that are involved in the project.

The project aims at a critical engagement with the archives of the respective museums. Residencies of contemporary artists form an important part of the project. The artists are invited to elaborate a critical and interpretative view on the history of the objects and the meanings with which they have been invested according to fluctuating ideologies. Strategies of self-representation of the institution, of the collectors and founding histories, as well as practices of differentiation between artistic and ethnologic material, are under focus in particular.

Exodus Stations #2 at Iwalewahaus invited the artists Tatiana Macedo (Lisbon, Berlin) and Raphaël Denis (Paris, Brussels). During their residencies, both artists worked with the estate of Ulli Beier, the founder of Iwalewahaus. The exhibition proposes an incursion into archival material concerning the art promoting activities of Ulli Beier together with his first and second wife Susanne Wenger and Georgina Beier in Nigeria. The works presented have emerged from the artists’ involvement with the diverse photo, film and sound material from the estate of the Beiers.

Curatorial team: Marta Jecu, Felicia Nitsche, Nadine Siegert

Project management: Felicia Nitsche (Iwalewahaus)

 


Abénaa / Alzire / Dandara / Tsholofelo

11.11.2017 – 04.03.2018

As an award for her artistic engagement with the history of the city of Bayreuth and the archives of the Iwalewahaus, the Johannesburg based artist Kitso Lynn Lelliott was once again invited to Bayreuth to receive the Iwalewa Art Award. The award ceremony was associated with an artist's residence at Iwalewahaus and an exhibition sponsored by the International Office and the University of Bayreuth. In her artistic and academic work, Kitso Lynn Lelliott deals with the transatlantic slave trade and brings back to mind forgotten persons and stories. The exhibition Abénaa / Alzire / Dandara / Tsholofelo will be shown in Iwalewahaus until the 4th March 2018.


Curators: Emilie Köhler, Nadine Siegert

 


Opening hours:

Wed - Sun, 13h-17h

Entry 5 €/ 3 € (reduced)

Free entry at the exhibition opening and every first sunday in a month

Guided tours through the exhibition every third sunday a month at 14h

 7 € p.P. (Entry fee included)

Preview: New Exhibition

Feedback: Art, Africa, and the 1980s

From 27.04-09.09 a new exhibition will be on display in Iwalewahaus. We already warmly invite you to the opening on the 26th of April.

© Misfortune (Detail) by Muwonge KYAZZE 1985. Makerere Art Gallery 

Feedback: Art, Africa, and the Eighties is an in-depth, art-centered study of the 1980s in Africa through an exhibition that is both historical and contemporary in scope. The exhibition will explore the social, political, and economic realities in Africa in the 1980s through the creative visions of artists, then and now.

Feedback is curated by Ugochukwu-Smooth C. Nzewi (Cleveland Museum of Art). 

Meet the Curator

Oluremi C. Onabanjo: Research, Collecting,

Exhibitions, and Publications: Developing

a Curatorial Praxis within the Context

of The Walther Collection

Tue. 13.02.2018 // 19h

Language: English

© Mame-Diarra Niang, installation view from The Lay of the Land, The Walther Collection Project Space NY. 2015. Courtesy the artist and The Walther Collection.
Oluremi C. Onabanjo is Director of Exhibitions and Collections for The Walther Collection Project Space in Chelsea, NY, and co-curator for the exhibition Recent Histories: Contemporary African Photography and Video Art (2017). In this presentation, she will speak about her curatorial work at the Walther Collection, one of the leading international collections of African Photography.

Inklusion und User Experience Design im Museum

BayFinK
 
Michael Zöllner
(Hochschule Hof/Münchberg):
 
Inklusion und User- Experience
Design im Museum
 

Wed. 14.02.2018 // 19h

Location: Foyer, Iwalewahaus

Guided Tour through the Exhibition for Blind and Sighted Visitors

Programme for the Exhibition Lieblingsstücke

Guided Tour through the Exhibition for

Blind and Sighted Visitors

Thu. 15.02.2018 // 16h

Location: Foyer, Iwalewahaus

We warmly invite all deaf, blind, and sighted art lovers to an exclusive guided tour through the our winter exhibitions. We kindly ask deaf visitors to register in advance, so that we can provide a sign language interpreter you.

Contact: iwalewa@uni-bayreuth.de

With Philipp Schramm.

African Beat Night

African Beat Night

Fri. 23.02.2018 // 21h

Lounge, Iwalewahaus

Entry fee: 3 Euro

In February, Iwalewahaus will open our doors to you for the opportunity to leave everyday life behind and celebrate! Join us and dance the night away to the hottest beats from African bars and clubs. Come for the classics as well as new releases from the African music market. Highlife, Afrobeat, Reggae, Rap, Bongo Flava, Afrohouse, Elektronika, Afro Bass, Baqanga, Afro Funk, Jazz, Fusion and much more...

Iwalewahaus on tour

FAVT: Future Africa Visions in Time

© Goethe-Institut Namibia

The exhibition FAVT: Future Africa Visions in Time deals with several areas of research and debates sourced from the Bayreuth Academy of Advanced African Studies. Artists and researchers came together in this ever-changing exhibition to not only create different art works, but to develop critical perspectives on conceptions of "Futures".


FAVT includes photography, installations, soundscapes, projections, texts and performances. The exhibition originally opened in Iwalewahaus in 2015 and is currently touring through the African continent until 2019. The exhibition is now on show in Windhoek (Namibia) until 27th February and will then travel to Harare (Zimbabwe).

 


 

Object of the Month

Object of the Month

#39

Parcours (Detail) by Fatima Hassan

No Date. Graphic Reproduction

Printed in black on rectangular vellum, three figures are surrounded by Maghreb architecture. We can see two happy women; one holds a child in her lap, and the second laughs as she plays a tambourine. The architecture in the background appears to be a wall, the top of which is decorated with geometric patterns. Together with the similarly decorated doors on the sides, the wall creates a framework for this figurative scene. There is a tree on the wall in line with the faces of women, emphasizing the serenity of the scene. The venue appears to be a small urban garden – a courtyard of sorts, the doors of which are slightly open to the outside world. The body contours and the curved lines of the architecture mimic the rhythm that the percussionist mimes.

Fatima Hassan El Farrouj was born in Tétouan in 1945. In 1965, she took part in an exhibition of the Salon des Artistes Indépendants in Casablanca. As an autodidact, she taught herself embroidery and other textile manipulations, which soon included graphic design, painting, and sculptural work. A strong graphic style is evident throughout her body of works, including her polychromatic and large-format paintings. The oeuvre of a self-taught artist is best described as a narration of the world as experienced. It is this narrative of imagery, often from everyday life in Rabat, which Fatima Hassan bases her art on. The fine, precise movements of her graphic style are like whimsical poetry for the eyes.

In 2011, Fatima Hassan died as a recognized and honored artist. Anyone who is familiar with the works of the Iwalewahaus collection, and in particular the prints, will notice a similarity between the formal aspects of Parcours to other works in the collection; Hassan’s iconography is reminiscent of works from the Nigerian Oshogbo School, as well as the graphics by other self-taught Papua New Guinean artists.

The presentation of the portfolio which contains Parcours illustrates the chasm between the folkloric subject matter of the image itself and the processes by which art marketed. The trained artisan is as celebrated as the “Masters” in the global art market. We can allow ourselves to view the rigor of these processes as a nod to the greatness of the work.

 

Ulf Vierke
Iwalewahaus, 2018

Iwalewahaus
Universität Bayreuth
Wölfelstrasse 2
95444 Bayreuth
Tel.: +49 921 554500
Email: iwalewa@uni-bayreuth.de

http://www.iwalewa.uni-bayreuth.de