Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

das aufwühlende Schauspiel "Antichrist" nach dem Film von Lars von Trier läuft ab Freitag auf der Probebühne 4. Die Premiere und die zweite Vorstellung sind bereits ausverkauft, sichern Sie sich also rasch Ihre Karten!

Lesen Sie in diesem Newsletter außerdem über die Blogreihe "Vorgefühlt", über das Publikumsgespräch zu "Faust", über das Musical "The Black Rider", über die diesjährige Open-Air-Oper "Der Troubadour (Il Trovatore)" auf der Festung Ehrenbreitstein sowie über die Lesung von Ferdinand von Schirach "Kaffee und Zigaretten".

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Theater Koblenz

Inhalt

Premiere am Freitag: "Antichrist"
Bestens eingestimmt: Blogreihe "Vorgefühlt"
Publikumsgespräch zu "Faust"
Jetzt Karten sichern: "Der Troubadour" auf der Festung Ehrenbreitstein
Eine verrückt-geniale Freakshow: "The Black Rider"
Ferdinand von Schirach liest aus seinem neuen Buch – der Vorverkauf hat begonnen
Die Termine der KW 07-09
Ihr Kontakt zum Theater

Premiere am Freitag: "Antichrist"


Foto: Matthias Baus für das Theater Koblenz

Antichrist
Schauspiel nach dem Film von Lars von Trier

Ein Kind stirbt. Es fällt aus dem Fenster seines Zimmers, während nebenan die Eltern miteinander schlafen. Für beide stürzt durch dieses Unglück die Welt ein. Doch ihre Reaktionen auf den Tod könnten unterschiedlicher kaum sein. Traumatisiert zieht die Frau sich in sich selbst zurück. Der Mann, ein Therapeut, versucht die äußere Ordnung wiederherzustellen. Er nimmt die Frau mit in eine abgelegene Waldhütte, wo sie sich ihren Ängsten stellen und Trauerarbeit leisten soll – ein gefährliches Experiment, in dem rigorose Rationalität auf die Unberechenbarkeit von Gefühlen trifft.

"Das Dämonische an 'Antichrist' ist, dass man die Übergänge zwischen Traum und Realität nie erkennt. Lars von Trier ist vielleicht der Erste, der mit Antonin Artauds ‚Theater der Grausamkeit’ Ernst macht." (Theater der Zeit)

Lars von Trier, geboren 1956 in Kopenhagen, gilt als einer der markantesten und zugleich umstrittensten Regisseure der Gegenwart. Er prägte die neue minimalistische Dogma-95-Ästhetik in Filmen wie "Dogville" und "Manderlay", seine Filme wie "The Element of Crime", "Dancer in the Dark" und "Antichrist" wurden beim Filmfestival in Cannes ausgezeichnet. Lars von Trier erhielt zahlreiche Auszeichnungen, neben der Goldenen Palme in Cannes folgte im Jahr 2004 der Konrad-Wolf-Preis der Berliner Akademie der Künste.

Aufgrund der Handlung des Stücks wird der Besuch für Jugendliche unter 16 Jahren nicht empfohlen.

Mit Jana Gwosdek und David Prosenc 

Inszenierung: Pauline Beaulieu
Bildhauerei und Video: Yvonne Leinfelder
Kostüme: Veronika Bleffert
Musik: Knut Jürgens
Dramaturgie: Juliane Wulfgramm

Premiere am Freitag, den 15. Februar um 20:00 Uhr auf der Probebühne 4 (bereits ausverkauft)

Weitere Vorstellungen: 17./ 21./ 23./ 28. Februar; 2./ 6./ 7. März

Bestens eingestimmt: Blogreihe "Vorgefühlt"

In unserer Blogreihe "Vorgefühlt" erhalten Sie meist kurz vor der Premiere einen Einblick ins Regiekonzept einer aktuellen Produktion. Diesmal erfahren Sie Wissenswertes über die kommenden Premiere von "Antichrist". Hier geht's zu den Texten:

"Antichrist" – https://theater-koblenz.de/seitenbuehne/vorgefuehlt-antichrist/

Publikumsgespräch zu "Faust"

Foto: Matthias Baus für das Theater Koblenz

Wieder haben Zuschauer die Gelegenheit, mit Beteiligten der Produktion über den Theaterabend zu sprechen.

Nach dem Opernabend "Faust" am Sonntag, den 17. Februar bietet sich die Gelegenheit, dem Operndirektor Rüdiger Schillig sowie dem musikalischen Leiter Daniel Spogis Fragen zur Inszenierung und Umsetzung des Gesehenen zu stellen.

Das Gespräch findet direkt im Anschluss an die Vorstellung um ca. 20:45 Uhr im Oberen Foyer statt. Auch Zuschauer, die die Vorstellung zu einem anderen Termin besuchen, sind herzlich eingeladen.

Jetzt Karten sichern: "Der Troubadour" auf der Festung Ehrenbreitstein


Foto: Matthias Baus für das Theater Koblenz

Der Troubadour (Il Trovatore)
Oper von Giuseppe Verdi

Graf Luna und der Troubadour Manrico stehen sich nicht bloß als Feinde im Bürgerkrieg gegenüber, sondern konkurrieren zudem um die Gunst der schönen Leonora. Dieser Dreieckskonflikt wird zugespitzt durch Azucena, die nicht nur Manricos Mutter ist, sondern verhasst durch den Grafen Luna, da sie die Tochter jener Zigeunerin ist, die seinen Bruder auf dem Gewissen hat. Als es Luna schließlich gelingt, Manrico und Azucena gefangen zu nehmen, bietet sich Leonora selbst als Preis an, um Manrico zu retten, den sie liebt. Gleichzeitig nimmt sie ein Gift, um dem Grafen doch zu entkommen. Manrico ignoriert das Drängen seiner Geliebten, ohne sie zu fliehen, und muss zusehen, wie sie in seinen Armen stirbt. Erst jetzt begreift er Leonoras Rettungsversuch - jedoch zu spät: Der getäuschte Luna lässt Manrico auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Die letzte Täuschung legt Azucena offen: "Er war dein Bruder!", ruft sie Luna zu, als dieser freudig Manricos Tod feststellt, und vollzieht damit die Rache ihrer Mutter.

Der wohl häufigste Kritikpunkt an dieser meisterhaften Oper ist das verworren und widersprüchlich erscheinende Libretto. Und dennoch ist es perfekt geschaffen für Giuseppe Verdi, der in dieser szenischen Vielfalt eine Flut leidenschaftlicher Gefühlsentladungen bühnenwirksam macht und mit einem Spektrum seiner schönsten und eindringlichsten musikalischen Nummern verbindet. Zusammen mit "Rigoletto" und "La Traviata" bildet "Il Trovatore" die sogenannte "trilogia popolare", jenes Dreigestirn zwischen 1851 und 1853 entstandener Opernwerke, denen Verdi seinen endgültigen Durchbruch als Italiens führender Musikdramatiker des 19. Jahrhunderts verdankt.

Musikalische Leitung: Mino Marani
Inszenierung: Anja Nicklich
Bühne und Kostüme: Antonia Mautner Markhof
Dramaturgie: Nathalie Thomann
Choreinstudierung: Aki Schmitt

Mit: Koen van Agtmael / Hansung Yoo, Lada Kyssy / Soojin Moon, Sanja Anastasia / Tamta Tarieli, Felipe Rojas Velozo / Adrian Xhema, Jongmin Lim, Haruna Yamazaki, Junho Lee, Tae-Oun Chung, Ingyu Hwang

Opernchor, Extrachor, Statisterie
Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Premiere am Freitag, den 5. Juli um 20:00 Uhr auf der Festung Ehrenbreitstein

Weitere Vorstellungen: 6., 11., 12., 14. Juli 2019, jeweils um 20:00 Uhr

Karten inklusive Seilbahn (Talfahrt bis 23:00 Uhr)

Eine verrückt-geniale Freakshow: "The Black Rider"

The Black Rider – Musical von Robert Wilson, Tom Waits und William S. Burroughs
"Man muss sich einfach nur auf die Bild- und Tonsprache einlassen, um einen verrückten, aber letztlich fantastischen Abend zu erleben." (Rhein-Zeitung, 04.02.2019)
Weitere Vorstellungen: 23./ 24./ 27. Februar
Foto: Matthias Baus für das Theater Koblenz

Ferdinand von Schirach liest aus seinem neuen Buch – der Vorverkauf hat begonnen


Ferdinand von Schirach
Foto: Michael Mann

Ferdinand von Schirach
Kaffee und Zigaretten

Autobiographische Erzählungen, Aperçus, Notizen und Beobachtungen – verwebt zu einem erzählerischen Ganzen, in dem sich Privates und Allgemeines berühren, verzahnen und wechselseitig spiegeln. Es geht um prägende Erlebnisse und Begegnungen des Erzählers, um flüchtige Momente des Glücks, um Einsamkeit und Melancholie, um Entwurzelung und die Sehnsucht nach Heimat, um Kunst und Gesellschaft ebenso wie um die großen Lebensthemen Ferdinand von Schirachs, um merkwürdige Rechtsfälle und Begebenheiten, um die Idee des Rechts und die Würde des Menschen, um die Errungenschaften und das Erbe der Aufklärung, das es zu bewahren gilt, und um das, was den Menschen erst eigentlich zum Menschen macht. In dieser Vielschichtigkeit und Bandbreite der erzählerischen Annäherungen und Themen ist "Kaffee und Zigaretten" sein persönlichstes Buch.

Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen "großartigen Erzähler", die New York Times einen "außergewöhnlichen Stilisten", der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei "eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur". Die Erzählungsbände und Romane wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Sein Theaterstück "Terror" zählt zu den weltweit erfolgreichsten Dramen unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

Donnerstag, 16. Mai 2019 um 19:30 Uhr im Großen Haus

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Buchhandlung Reuffel

Karten ab sofort an der Theaterkasse unter 0261-1292840 oder theaterkasse@theater-koblenz.de

Die Termine der KW 07-09

14.02.2019 – 19:30 Uhr
Die Csárdásfürstin
Großes Haus

15.02.2019 – 20:00 Uhr
Antichrist
Premiere
Probebühne 4

16.02.2019 – 20:00 Uhr
Oskar und die Dame in Rosa
Citykirche

17.02.2019 – 18:00 Uhr
Faust
Großes Haus

17.02.2019 – 20:00 Uhr
Antichrist
Probebühne 4

20.02.2019 – 19:30 Uhr
Gruußer Italienischer Abend
Großes Haus

21.02.2019 – 20:00 Uhr
Antichrist
Probebühne 4

22.02.2019 – 20:00 Uhr
Oskar und die Dame in Rosa
Citykirche

23.02.2019 – 19:30 Uhr
The Black Rider
Großes Haus

23.02.2019 – 20:00 Uhr
Antichrist
Probebühne 4

24.02.2019 – 11:00 Uhr
Matinee: Doctor Atomic
Oberes Foyer

24.02.2019 – 14:30 Uhr
The Black Rider
Großes Haus

26.02.2019 – 20:00 Uhr
Oskar und die Dame in Rosa
Citykirche

27.02.2019 – 19:30 Uhr
The Black Rider
Großes Haus

28.02.2019 – 20:00 Uhr
Antichrist
Probebühne 4

02.03.2019 – 20:00 Uhr
Antichrist
Probebühne 4

03.03.2019 – 18:00 Uhr
Der Diener zweier Herren
Großes Haus

Ihr Kontakt zum Theater

Theater Koblenz
Clemensstraße 5
56068 Koblenz

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E-Mail: info(at)theater-koblenz.de

Theaterkasse
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