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Museum am Dom, Trier

Liebe Freundinnen und Freunde des Museums am Dom!

Die tollen Tage sind vorbei und mit Beginn der Fastenzeit scheint sich auch das Wetter langsam in Richtung Frühling zu besinnen. Eine gute Zeit, ein Museum zu besuchen und sich von Kunstwerken aus vergangenen und aus jüngsten Zeiten anregen zu lassen.
Ab morgen zeigen wir im Museumsfoyer das aktuelle Misereor-Hungertuch mit einigen seiner Vorgänger. Anlass ist die Eröffnung der Misereor-Fastenaktion am Sonntag im Trierer Dom. Ausserdem stehen noch zwei Freitagskonzerte der laufenden Saison auf dem Programm, es gibt einen Bastelworkshop für Kinder und einen Vortrag über mittelalterliche Hungertücher.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr
Markus Groß-Morgen

Inhalt

Misereor-Hungertücher
Freitagskonzert mit Ivan Kpran
Freitagskonzert mit Olga Zarytovska
Verhüllen und Enthüllen – wie christliche Offenbarung ins Bild gesetzt wurde
Bastelworkshop für Kinder
Öffnungszeiten

Misereor-Hungertücher

4. März bis 21. Mai 2017

Das Museum am Dom nimmt den diesjährigen Start der Misereor-Fastenaktion in Trier zum Anlass, eine Auswahl an Hungertüchern aus den letzten 40 Jahren auszustellen und gleichzeitig das aktuelle Hungertuch des nigerianischen Künstlers Chidi Kwubiri vorzustellen.

1976 griff Misereor die alte Tradition der mittelalterlichen Hunger- oder Fastentücher auf, die während der Fastenzeit in den Kirchen aufgehängt wurden und das Kreuz und den Altar, manchmal auch den ganzen Chorraum verhüllten.

Hungertuch Chidi Kwubiri (F: Dieter Härtl/Misereor)Ein Rückblick auf einige Misereor-Hungertücher soll zeigen, wie diese alte Tradition mit neuem Leben gefüllt wurde: zeitgenössische Künstler aus unterschiedlichen Erdteilen formulieren ihre Sicht der Bedeutung Christi für das friedliche Zusammenleben der Völker. Weltweit verbreitet stellen die Hungertücher somit Zeugnis und Anfrage an uns dar.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung und
zur Begegnung mit dem Künstler des aktuellen Hungertuches, Chidi Kwubiri,
am Samstag, dem 4. März 2017, um 17.30 Uhr

sind Sie herzlich eingeladen.

Chidi Kwubiri (F: Dieter Härtl/Misereor) Chidi Kwubiri, geboren 1966 in Umuahia, Nigeria, ist ein international bekannter und viel beachteter Künstler. Er studierte Fine Arts an der Düsseldorfer Kunstakademie unter Professor Buthe und Professor A.R. Penck und schloss das Studium der Fine Arts als Meisterschüler bei Professor A.R. Penck ab.

 

 

Freitagskonzert mit Ivan Kpran

Klavierabend mit Ivan Kpran, Ivan Krpan
1. Preisträger des Internationalen Wettbewerbs für Junge Pianisten Ettlingen 2016

Programm

Johann Sebastian Bach (1685-1750), “Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ”
Orgelchoralvorspiel , bearbeitet für Klavier von Ferruccio Busoni

Ludwig van Beethoven (1770-1827), Sonate Nr. 11 B - Dur op. 22

Ferruccio Busoni (1866-1924), Sonatina Nr. 2,  BV  259

Johannes Brahms (1833-1897), Variationen über ein Thema von Robert Schumann op. 9

Franz Liszt (1811-1886), „d´après une lecture de Dante“, Fantasia quasi sonata
aus den „Années de Pèlerinage“

Preise:
15,- / 10,- EUR
10,- / 8,- EUR für Vereinsmitglieder

Freitagskonzert mit Olga Zarytovska

Klavierabend mit Olga Zarytovska
Olga Zarytovska
Programm:

Domenico Scarlatti (1685 - 1757), 3 Sonaten

Frédéric Chopin (1810 - 1849), Nocturne H – Dur op. 62/1

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827), Sonate f – moll op. 57  „Appassionata“

Sergej Prokofjew (1891-1953),„Sarcasmen“  op. 17

Sergej Rachmaninow (1873 - 1943), Corelli – Variationen op. 42

Preise:
15,- / 10,- EUR
10,- / 8,- EUR für Vereinsmitglieder

Verhüllen und Enthüllen – wie christliche Offenbarung ins Bild gesetzt wurde

5. April 2017, 19 Uhr
Vortrag von Markus Groß-Morgen

Ausgehend von der Ausstellung der Misereor-Hungertücher im Museum am Dom verfolgt der Autor die Spur der Hungertücher bis zu ihren Ursprüngen um die erste Jahrtausendwende. Bei diesem Brauch wurde in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern der Altar oder der ganze Chor mit einem Tuch verhüllt. Beim Verhüllen handelt es sich jedoch um ein uraltes religiöses Zeichen, das die Unnahbarkeit Gottes zum Ausdruck bringen soll. Es lässt sich an vielen Beispielen in der Liturgie und auf Kunstwerken durch die Jahrhunderte verfolgen. Zeitgenössische Künstler wie der „Verpackungskünstler“ Christo bedienen sich dieser ursprünglich religiösen Symbolik und  eröffnen damit ihren Kunstwerken zusätzliche Bedeutungsebenen.

Bastelworkshop für Kinder

„Abendmahl mit Schmunzelhase“ – Führung und Bastelworkshop zu Osterbräuchen

Montag, 10. April 2017, 10-13 Uhr
8 € pro Person inkl. Bastelmaterial

Kaum ist Weihnachten vorbei, tummeln sich bereits zahlreiche Schokoladenhasen, bunte Ostereier und Lämmchen in den Schaufenstern. Doch was genau ist Ostern? Und was hat es mit Hasen und Eiern auf sich?

Am 10. April bietet das Museum am Dom ein Ferienprogramm für Kinder ab 8 Jahren an, das sich genau mit diesen Fragen beschäftigt. Unter dem Titel „Abendmahl mit Schmunzelhase“ erfahren die Kinder alles über das Osterfester und Osterbräuche. Im Anschluss an die Führung wird dann gemeinsam Osterschmuck gebastelt.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um eine rechtzeitige Anmeldung unter:
Tel.: 0651/7105-255 oder Mail: museumspaedagogik@bistum-trier.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag  9 - 17 Uhr,
So u. Feiertag 13 - 17 Uhr

Vom 24. - 26.12. sowie an Silvester und Neujahr ist das Museum geschlossen.

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