Liebe Freundinnen und Freunde des Heilbronner Theaters,

 

Immer wieder freitags bin ich Abonnent ...
 

seit dieser Spielzeit haben wir ein neues Wochenend-ABO aufgelegt. Die erste Vorstellung innerhalb dieses ABOS ist "Richard III." von William Shakespeare am Freitag, dem 26.Oktober um 19.30 Uhr im Großen Haus. Mit dieser Inszenierung über einen der größten und zugleich faszinierendsten Schurken der Theater- und der Weltgeschichte  ist das Theater erfolgreich in die Spielzeit 2018/19 gestartet. Ihnen und nur Ihnen als unseren treuen Newsletter-Abonnenten unterbreiten wir ein tolles Angebot: Testen Sie unser Wochenend-ABO am Freitag, dem 26.10. zum unschlagbaren Preis von 5 Euro pro Karte.

Schreiben Sie eine Nachricht an pressebuero@theater-hn.de mit der Angabe: Ich möchte gern das Spezial-Angebot nutzen und komme mit ... Personen am 26.10. um 19.30 Uhr in die Vorstellung von "Richard III."  Die Karten werden dann auf Ihren Namen im Besucherservice reserviert.
Berücksichtigt werden können Nachrichten, die bis zum 26.10., 10 Uhr eingehen.
Das Angebot gilt natürlich nur, solange der Vorrat reicht.

 

 

Stimme-Kultur-Forum mit Intendant Axel Vornam am 30. Oktober

wenn Sie schon immer mal wissen wollten, wie so ein Theaterbetrieb hinter den Kulissen funktioniert, was ein Intendant alles zu tun hat und was er macht, wenn er nicht gerade im Theater ist, dann haben Sie jetzt die einmalige Gelegenheit, das alles zu erfahren: Am 30. Oktober um 19 Uhr ist Intendant Axel Vornam zu Gast beim Stimme-Kultur-Forum im Verlagshaus der Heilbronner Stimme und wird von Kulturredakteurin Claudia Ihlefeld befragt: Wie entsteht ein Spielplan, wer entscheidet, welche Musikgastspiele nach Heilbronn kommen und welche Regisseure und Schauspieler engagiert werden? Wie geht es Axel Vornam in seiner mittlerweile 11. Heilbronner Spielzeit und stimmt es, dass er hervorragend kochen kann?
Sie können in kleiner Runde und entspannter Atmosphäre bei einem Glas Sekt mehr über die tägliche Theaterarbeit und die Menschen dahinter erfahren und auch Ihre eigenen Fragen loswerden.
Der Eintritt ist frei. Bitte unbedingt anmelden unter kultur@stimme.de
oder telefonisch unter 07131 615 226 zwischen 8.30 Uhr und 17 Uhr.

 

 

Und nicht vergessen:

BOXX@Night Nr. 6 am 27. Oktober um 21.30 Uhr in der BOXX - Zuschauen, Amüsieren und Abtanzen

Neue Spielzeit, neue Gesichter! In der sechsten Ausgabe von BOXX@Night stellen sich unsere fünf neuen Ensemblemitglieder vor. Anja Bothe, Marek Egert, Lucas Janson, Malin Kemper und Romy Klötzel sind an diesem Abend einem knallharten Bewerbungsverfahren ausgesetzt. Es geht um alles oder nichts: Wer bekommt die heiß begehrte Sologarderobe? In skurrilen Situationen aus dem Theateralltag werden die fünf amüsant auf Herz und Nieren geprüft: Wie lernt man in zwei Stunden Hamlet auswendig? Wie verwandele ich mich in 5 Sekunden von einem Eisbären in eine Ballerina? Und wer stirbt den schönsten Bühnentod?

Wer macht das Rennen? Lassen Sie sich überraschen von ungeahnten Talenten und den zuweilen kuriosen Herausforderungen des Schauspielerlebens. Bei der After-Show-Party mit DJ SoulMe im BOXX-Foyer können Sie die fünf persönlich kennenlernen.

hier gibts die Karten


 

Also, liebe Theaterfreunde, bis bald in Ihrem Theater,

Ihre Silke Zschäckel

 

P.S. Das Theater Heilbronn ist auch bei facebook und twitter und hat einen Blog. Da können Sie auch mit uns diskutieren oder erhalten Einblicke hinter die Kulissen oder in die Probenarbeit - schauen Sie doch mal vorbei!

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Wenn Sie Fragen haben, schicken Sie eine Mail an pressebuero@theater-hn.de.
Oder schauen Sie auf unserer Homepage nach unter www.theater-hn.de bzw. www.theater-heilbronn.de

Bis bald in diesem Theater!

Ihre
Silke Zschäckel


Theater Heilbronn
Berliner Platz 1
74072 Heilbronn
Telf: 07131/563403

Tickets: 07131. 56 30 01
Fax: 07131. 56 31 39
mail: kasse@theater-hn.de

Öffnungszeiten:
Vorverkauf
Mo. bis Fr. 10 bis 19 Uhr
Sa. 10 bis 14 Uhr

I

Inhalt

Infos zu Richard III. von Shakespeare

Infos zu Richard III. von Shakespeare

Premiere am 28. September 2018, 19.30 Uhr, Großes Haus
Richard III
Schauspiel von William Shakespeare
Deutsch von Thomas Brasch

Regie: Axel Vornam
Ausstattung: Tom Musch
Dramaturgie: Andreas Frane

Nils Brück (König Edward/Brakenbury/Bürgermeister), Marek Egert (Richmond/Tyrell), Stefan Eichberg (Buckingham/Zweiter Mörder), Oliver Firit (Gloster, später Richard III.), Stella Goritzki (Lady Ann, später Herzogin von York), Sonja Isemer (Königin Elisabeth), Lucas Janson (Catesby/Zweiter Mörder), Gabriel Kemmether (Hastings), Rahel Ohm (Königin Margaret), Ingrid Richter-Wendel (Herzogin von York), Hannes Rittig (Clarence/Stanley)

Die Kinder: David Hemmrich/Sebastian Stefan (Prinz von Wales), Konrad Fegeler/Niklas Hinner (York)

 

Unbedingter Wille zur Macht

William Shakespeares „Richard III.“ ist einer der größten Schurken der Theatergeschichte

„Richard III.“, um 1592/93 verfasst, ist eines der frühen Werke von William Shakespeare und gilt als das Meisterstück unter seinen Königsdramen. Mit dem Titelhelden hat der Autor eine der radikalsten und zugleich faszinierendsten Figuren des Theaters geschaffen: Den machtbesessenen Zukurzgekommenen, den grandiosen Marionettenspieler, der, weil er wegen seiner Makel nicht Teil der glücklichen Gesellschaft werden kann, sie unbedingt beherrschen will. Um seiner Lebensgier Befriedigung zu verschaffen, räumt er alles aus dem Weg, was dem entgegensteht. Dabei treibt er die Skrupel- und Rücksichtslosigkeit seiner Welt nur bis zur letzten Konsequenz. Es existieren für ihn keine Grenzen mehr. Ethos und Moral scheinen außer Kraft gesetzt.

Am 28. September startete das Theater Heilbronn mit dem Schauspiel „Richard III.“ in der Regie von Intendant Axel Vornam in die neue Theatersaison.. Oliver Firit ist in der Titelrolle zu sehen. Das zeitlos Aktuelle an diesem Stück ist das Aufzeigen bis heute gültiger Mechanismen eines Machtkampfes – Hinterzimmerpolitik, Manipulation der Massen, Intrigen zum geschickten Ausschalten von Gegnern. Shakespeare stellt in „Richard III.“ eine von den Rosenkriegen zermürbte Gesellschaft von Übriggebliebenen vor, die alle an die Tröge der Macht wollen. Alle Bündnisse sind sehr fragil. Wer sich nicht dreimal umdreht, ist geliefert. „Auf diesem dünnen Eis beginnt einer zu tanzen – Richard Gloster, der ein skrupelloses Spiel um Macht und Geld beginnt“, sagt Axel Vornam.  

Zum Inhalt

„Jetzt folgt dem  Winter unsres Mißvergnügens/der Sommer unserer Macht, die Sonne Yorks.“ Vorübergehend ruhen die Rosenkriege zwischen den Häusern Lancaster und York, zwischen deren blutigen Kämpfen England seit Jahrzehnten zerrieben wird. Richard Gloster hat geholfen, den vorigen König Heinrich VI. und dessen Sohn zu ermorden und seinen eigenen Bruder Edward IV. wieder auf den Thron zu setzen.  Doch er, daraus macht Richard  keinen Hehl, „kann diesem Friedenstralala keinen Spaß entreißen“. Denn er, „den die Natur um Schönheit hart betrog, halbfertig ausgestoßen vor der Zeit, … ein Auswurf, hinkend und schief gebaut“, taugt weder für die Liebe noch für andere Vergnügungen und will dies mit Bosheit und Intrigen kompensieren. Sein Plan: Er wird seinen Bruder Edward, den derzeitigen König, und seinen anderen Bruder Clarence, der vor ihm in der Thronfolge steht, in tiefe Feindschaft stürzen und gegeneinander aufhetzen, so dass keiner von beiden überlebt. Anschließend wird er deren Nachkommen ausschalten, bis schließlich er die Krone tragen wird - als Richard III. von England.
Von Anfang an, und das ist das Raffinierte an Shakespeares dramatischer Zuspitzung des historischen Stoffes, macht Richard Gloster das Publikum zum Mitwisser seiner heimtückischen Pläne. Gegenüber seinen Mitmenschen und den potentiellen Opfern seiner geplanten Intrigen beherrscht er die Kunst der Verstellung und der Manipulation so perfekt, dass einer nach dem anderen auf ihn hereinfällt, sich instrumentalisieren lässt oder ins sprichwörtliche offene Messer rennt, das Richard nicht einmal selbst führen muss. Er, der die Liebe nie kennengelernt hat, wählt Frauen nur aus machtpolitischem Kalkül. Richard ist so unverfroren, Anna, der Schwiegertochter des von ihm gemeuchelten Heinrich VI., an dessen und ihres Mannes Grab einen Heiratsantrag zu machen. Um sich ihrer schon bald wieder zu entledigen, weil er schließlich seine Nichte Elisabeth heiraten will. Denn nur diese Ehe wäre Garant für die Stabilität seiner Herrschaft. Willfähriger Wegbereiter seiner Machenschaften ist der Herzog von Buckingham, der selbst ein Stück vom Kuchen der Macht abbekommen möchte. Doch auch dem werden die Grausamkeiten Richards eines Tages zu viel. Und Richards eigene Mutter, die Herzogin von York, verflucht den Schoß, aus dem ihr Sohn-Ungeheuer gekrochen ist. Er hat keine Freunde, keine Verbündeten, nur Leute, die ihm folgen müssen. Und am Ende holen ihn seine Taten ein.

 

Autokraten heute allerorten an der Macht

„Dass Herrschaft und Macht zum Selbstzweck werden, begegnet uns auch heute in der Politik“, sagt Axel Vornam. „Die Autokraten, für deren Machtgier kein Preis zu hoch ist,  sind weltweit auf dem Vormarsch.“ Das Volk existiert nur am Rande als zu manipulierende Masse und wird aller vier Jahre zur Wahlurne getrieben. Koalitionen sind Zweckbündnisse, um zu überleben. „Deshalb sind Richards Aufstieg und Fall so erschreckend aktuell.“

Der Weg zur Macht ist dreckig

Im Bühnenbild von Tom Musch wird der schmutzige Machtkampf sehr sinnfällig. Vor der riesigen, schweren „Tür zur Macht“, die den Raum dominiert, ist der Bühnenboden mit Schlamm und Dreck bedeckt. Es führt auf dem Weg zur Herrschaft kein Pfad daran vorbei.

 

Wenn Sie Fragen haben, schicken Sie eine Mail an pressebuero@theater-hn.de.
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Bis bald in diesem Theater!

Ihre
Silke Zschäckel



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74072 Heilbronn
Telf: 07131/563403



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Vorverkauf
Mo. bis Fr. 10 bis 19 Uhr
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