1 - Ausstellung: Franziska Gräfin zu Reventlow
»Alles möchte ich immer.« - Franziska Gräfin zu Reventlow (1871-1918)
Verlängert bis zum 12.2.2012
Literaturhaus, Galerie (EG), Eintritt: Euro 5.- / 3.-
Di-Fr 11-19 Uhr, Sa/So/Feiertage 10-18 Uhr
(31.12. + 1.1. geschlossen)
Sie war eine der schillerndsten Figuren ihrer Zeit: Franziska zu Reventlow, geboren 1871 in Husum, gestorben 1918 in Locarno. Erstmals beleuchtet eine große werkbiografische Schau das Leben der unangepassten Gräfin vollständig. Die Ausstellung ist biografisch ausgerichtet und gliedert sich in die vier großen, relevanten Lebensstationen: Husum, Lübeck, München und Ascona. Veranschaulicht werden die prägenden Erfahrungen der Gräfin anhand von meist neu entdeckten Quellen: eigenen bildkünstlerischen und literarischen Werken, Fotografien, Briefen, Büchern, amtlichen Dokumenten, Zeugnissen Dritter und gegenständlichen Exponaten.
Katalog
»Alles möchte ich immer.« Franziska Gräfin zu Reventlow 1871–1918. (Wallstein Verlag, 240 Seiten, 24,90 EUR), erhältlich in der Ausstellung
Begleitprogramm
Am 9.2. präsentiert Philipp Blom sein Buch »Der taumelnde Kontinent. Europa 1900–1914«.
Und außerdem
Im Februar gibt es wieder Vorstellungen von »Der Geldkomplex« im Marstall. Alle Informationen und Aufführungstermine unter www.residenztheater.de.
Führungen
Ausstellungsführungen für Gruppen und Schulklassen können unter Tel. 089-29 19 34-14 vereinbart werden. Stattreisen München e.V. bietet parallel zur Ausstellung Führungen zu den Münchner Jahren der Franziska Gräfin zu Reventlow an. Zusatztermin: 4. Februar. Alle Details unter www.stattreisen-muenchen.de.
2 - Design in München
Munich Creative Business Week (MCBW)
Vom 7. bis zum 12. Februar 2012
an verschiedenen Veranstaltungsorten in München
Design ist Vielfalt. Es umfasst Architektur und Fotografie, Kommunikation und Stadtplanung, Mode und Industrie, elektronische Medien und viele andere Branchen. Im Rahmen der »Munich Creative Business Week« (»MCBW«) präsentieren Kreative aus aller Welt facettenreiche, innovative Designaktivitäten in München. Das Literaturhaus ist mit zwei Veranstaltungen dabei:
Alle Informationen und das vollständige Programm unter www.mcbw.de
Biografie
Am Mittwoch, den 8.2., präsentiert Eva Moser ihre große Otl Aicher-Biografie »Otl Aicher. Gestalter«.
Konferenz
Und am Donnerstag, den 9.2., findet unter dem Titel »Verantwortung gestalten« eine internationale Konferenz der Typographischen Gesellschaft München statt.
3 - Am Rande der Sicherheitskonferenz
Hochrangige Teilnehmer aus aller Welt diskutieren während der 48sten Münchner Sicherheitskonferenz (3. bis 5.2.2012) im Hotel »Bayerischer Hof« über aktuelle und zukünftige sicherheitspolitische Herausforderungen (
www.securityconference.de). Das Literaturhaus nähert sich in drei ganz unterschiedlichen Veranstaltungen den Themen an, die dieser Konferenz »eigentlich« zu Grunde liegen: Es geht um menschliche Schicksale, um individuelle Lebensläufe und um eine intellektuelle Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Krieges und der Möglichkeit des Friedens.
Lebensläufe
Am Dienstag, den 31.1., präsentiert Alexander Kluge seinen großen neuen Erzählband »Das fünfte Buch. Neue Lebensläufe«
Diskussion
Am Mittwoch, den 1.2., fragt Tom Koenigs: »Haben wir Frieden oder machen wir Krieg?«
Lesung
Und am Donnerstag, den 2.2., liest Marlene Streeruwitz aus ihrem Roman »Die Schmerzmacherin«
4 - Faule Kredite
Dienstag, 24.1., 20 Uhr, Bibliothek
Lesung mit Petros Markaris
Moderation: Hans-Michael Besig
Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, lebt in Athen. Er ist Autor von Theaterstücken, Filmen und einer beliebten griechischen Fernsehserie, darüber hinaus Übersetzer deutscher Dramatiker wie Brecht und Goethe ins Griechische. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen begann er Mitte der neunziger Jahre; sein Kommissar Kostas Charitos ist längst eine literarische Kultfigur. Charitos‘ neuer Fall führt ihn tief hinein in das gegenwärtige Finanzchaos Griechenlands. Die Morde an mehreren Bankern lassen die griechische Finanzwelt erzittern, die Krise trifft inzwischen jeden, auch die, die sich in Sicherheit wähnten.
Veranstalter: Diogenes Verlag, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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5- Der unsichtbare Autor: Haruki Murakami
Mittwoch, 25.1., 20 Uhr, Saal
1Q84 - Lesung mit Matthias Brandt
Gespräch: Ursula Gräfe und Peter Pörtner
AUSVERKAUFT - Restkarten ggf. an der Abendkasse
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 12.- / 9.-
6 - Alles Land
Donnerstag, 26.1., 20 Uhr, Bibliothek
Lesung mit Jo Lendle
Moderation: Kristina Maidt-Zinke
Alfred Wegener ist ein Getriebener. 1930 bricht er auf, um der Menschheit zu zeigen, dass es möglich ist, am einsamsten Punkt der Erde, im grönländischen Inlandeis, zu überwintern. Aber es gibt Schwierigkeiten – er schafft es nicht mehr zurück zur Küste.
Alfred Wegener verschrieb sein Leben der Forschung, war voll der Faszination für Abwegiges, aber auch ein Zweifl er mit einer großen Sehnsucht nach Einsamkeit. Sein Leben war wie ein Abenteuerroman – den Jo Lendle jetzt erzählt.
Veranstalter: Deutsche Verlags-Anstalt, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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7 - Die Erde ist gewaltig schön, doch sicher ist sie nicht
Dienstag, 31.1., 20 Uhr, Saal
Ein Abend mit Alexander Kluge
»Wer die Massaker nicht erinnert, der pflegt sie.« – sagt der Jurist, Filmemacher und Autor Alexander Kluge. Mit »Das fünfte Buch. Neue Lebensläufe« (Suhrkamp) schließt er nun sein großes Erzählprojekt ab, das die zweibändige »Chronik der Gefühle« und die eschichtensammlungen »Die Lücke, die der Teufel läßt« und »Tür an Tür mit einem anderen Leben« umfasst. In seinen Erzählungen bildet er Lebensläufe ab, die erschüttert wurden – durch Kriege und andere Katastrophen. Diese Lebensläufe sind für Alexander Kluge Gefäße der Erfahrung für das literarisch Erzählbare.
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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8 - Machen wir Frieden oder haben wir Krieg?
Mittwoch, 1.2., 20 Uhr, Saal
Ein Abend mit Tom Koenigs und Tomas Avenarius (Süddeutsche Zeitung, angefr.)
Moderation: Christian Klos (Bayerischer Rundfunk)
Kriege haben unscharfe Ränder und Nachkriege eine unselige Dauer. Tom Koenigs, Bundestagsabgeordneter der Grünen/Bündnis 90, war als Sonderbeauftragter der UNO im Kosovo und in Guatemala, ehe er von 2006 bis 2007 als Missionsleiter der Vereinten Nationen nach Afghanistan ging. Über diese Zeit hat er ein Buch geschrieben, das von den Mühen des diplomatischen Alltags handelt, von verzwickten Fällen und seinem Selbstverständnis, Menschenrechte überall zu schützen. Als ein
»unheroisches Afghanistanbuch«, das
»augenblicklich Klassiker« ist, hat es die
FAZ gefeiert. Seine ebenso persönlichen wie politischen Einsichten verstehen wir als ein eigenes Statement neben der Sicherheitskonferenz.
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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9 - Die Schmerzmacherin
Donnerstag, 2.2., 20 Uhr, Bibliothek
Lesung mit Marlene Streeruwitz
Moderation: Ina Hartwig
Leute werden verschleppt, verschwinden, werden eingesperrt oder gefoltert. Amy arbeitet für einen privaten Sicherheitsservice, sie kann die Korruption und Gewalt nur ahnen, die sich als Abgrund hinter den geheimen Operationen abzeichnen. Als sie beschließt auszusteigen, gerät sie in die Fänge einer undurchsichtigen und brutalen Organisation. Amys Verlorenheit korrespondiert mit dem Ringen um die Wahrnehmung der Realität. Was kann sie glauben? Wer ist sie selbst? Marlene Streeruwitz entwirft in ihrem Roman ein unheimliches Szenario und fragt nach dem Ort des Individuums in einer zunehmend privatisierten Öffentlichkeit. Das Gespräch mit der Autorin führt die Literaturkritikerin Ina Hartwig.
Veranstalter: S. Fischer Verlag, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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10 - Hommage à Václav Havel
Dienstag, 7.2., 20 Uhr, Bibliothek
Ein Abend mit Michael Frank und Karel Hvížďala
Moderation: Zuzana Jürgens (Tschechisches Zentrum München)
Am 18. Dezember 2011 starb der Dramatiker, Dissident und ehemalige tschechische Präsident Václav Havel. Er war einer der großen Intellektuellen des 20sten Jahrhunderts, sein Vermächtnis »Leben in der Wahrheit« wurde weltweit gewürdigt. Der Journalist Michael Frank, ehemaliger Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Prag und Wien, und der Publizist Karel Hvížďala, Autor der beiden Buchgespräche mit Václav Havel »Fernverhör« (1987) und »Fassen Sie sich bitte kurz« (2007), erinnern sich und sprechen über Václav Havels Rolle in der tschechischen Geschichte. Anschließend wird die Dokumentation »Václav Havel – Liebe zur Wahrheit« (
ARTE 2009, 45 min.) von Jarmila Buzková gezeigt.
Veranstalter: Tschechisches Zentrum München, Collegium Carolinum, Generalkonsulat der tschechischen Republik, München, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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11 - Otl Aicher. Gestalter
Mittwoch, 8.2., 20 Uhr, Saal
MCBW 2012: Podiumsdiskussion mit Eva Moser, Uwe Kiessler, Wilhelm Vossenkuhl u. a.
Otl Aicher (1922–1991) war der wohl einflussreichste Gestalter der Nachkriegszeit in Westdeutschland, mit den Olympischen Spielen 1972 in München und seinen Sportpiktogrammen wurde er weltbekannt. Prägend für sein politisches Engagement war seine Verbindung mit der Weißen Rose: die Schwester der hingerichteten Geschwister Scholl, Inge Aicher-Scholl, war seine Lebensgefährtin. Für diese erste kritische Biografi e sprach Eva Moser mit Weggefährten, Familienmitgliedern, Auftraggebern und Freunden. Sie stellt ihr Buch zusammen mit dem Architekten Uwe Kiessler, dem Philosophen Wilhelm Vossenkuhl und anderen vor.
Veranstalter: Typographische Gesellschaft München e.V., Hatje Cantz Verlag, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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12 - Verantwortung gestalten
Donnerstag, 9.2., 10-18.30 Uhr, Saal
Registrierung ab 9.30 Uhr
MCBW 2012: Internationale Konferenz zur Vortragsreihe »Respekt und Übermut«
Münchener und internationale Referenten aus allen Design- und Wirtschaftsdisziplinen widmen sich einen Tag lang Wertschätzungs- und Schöpfungsfragen. Aus ökologischen, ökonomischen, sozialen und innovativen Perspektiven gehen sie Vorschlägen nach, inwieweit Gestaltung zur Verantwortung gezogen werden kann. Es diskutieren: Mark Adams (Vitsoe, London), Uwe R. Brückner (Atelier Brückner, Stuttgart), Martina Grabovszky (Kochan & Partner, München), Michael Johnson (JohnsonBanks, London), Florian Kohler (Gmund Papier, Gmund am Tegernsee) u.a.
Veranstalter: Typographische Gesellschaft München e.V. in Kooperation mit der Stiftung Literaturhaus
Eintritt: bis 15. Januar Euro 120.-, danach Euro 150.-
Anmeldung unter www.tgm-online.de/anmeldung_mcbw
13 - Der taumelnde Kontinent. Europa 1900–1914
Donnerstag, 9.2., 20 Uhr, Foyer
Franziska Gräfin zu Reventlow: Ein Abend mit Kerstin Decker und Philipp Blom
In internationalen Großaufnahmen zeigt der Historiker und Journalist Philipp Blom, dass schon im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg alle Bereiche des Alltags, der Kunst, der Wissenschaft und Politik eine grundlegende Umwälzung erlebten. Insbesondere die sich wandelnde Rolle der Frau erschütterte die Gesellschaft – auch das Leben von Franziska Gräfin zu Reventlow gibt dafür zahlreiche Beispiele. Mal weit gestellt, mal mit Fokus auf München durchschreitet Philipp Blom gemeinsam mit Kerstin Decker (Autorin der 2010 erschienenen Biografie über Lou Andreas-Salomé »Der bittersüße Funke Ich«, Propyläen Verlag) das geschwinde Zeitalter.
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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14 - Irgendwann werden wir uns alles erzählen
Dienstag, 14.2., 20 Uhr, Saal
Lesung mit Daniela Krien
Moderation: Marion Bösker
Ein herrlicher Sommer 1990 in Thüringen. Es ist Heuwendezeit. Maria ist 17, sie lebt mit ihrem Freund auf dem Bauernhof seiner Eltern. Sie schwänzt die Schule, manchmal hilft sie auf dem Hof, vor allem liest sie »Die Brüder Karamasow«. Und sie verliebt sich: In den Henner vom Nachbarhof – geheimnisvoll, rau und viel älter als sie selbst. Daniela Krien erzählt von einer hermetisch wirkenden Gesellschaft kurz nach der Wende, vom Erwachsenwerden eines jungen Mädchens und von einer erschütternden Liebe. Ihr Roman ist ein kraftvolles und poetisches Kammerspiel und ein beeindruckendes Debüt.
Veranstalter: Graf Verlag, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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15 - Deutschstunde
Donnerstag, 16.2., 20 Uhr, Saal
Ein Abend mit Andrea Röpke, Hans-Jochen Vogel und einer Aussteigerin aus der Neonazi-Szene
Moderation: Amelie Fried
Etwa jeder fünfte Neonazi ist weiblich. Die Frauen organisieren Demonstrationen, stehen an den Infotischen, unterstützen den Wahlkampf und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Ihre rechtsradikalen Thesen, mit denen sie die NPD kommunalpolitisch verankern, tarnen sie als soziale Themen wie Ökologie, Hartz IV oder Kindergeld. Die Politologin und Journalistin Andrea Röpke hat viele Insiderinformationen gesammelt und gewährt mit ihrem Buch »Mädelsache!« und dem Film »Braune Kameradin« den Blick hinter die Kulissen einer rechtsextremen Parallelwelt. Lesung und Diskussion beschäftigen sich mit der Lebenswelt der braunen Frauen und zeigen Strategien gegen Rechts auf.
Die Erlöse kommen der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle a.i.d.a. zugute.
Veranstalter: Lichterkette e.V., Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 15.- /10.-
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16 - Missbrauch und Kirche
Mittwoch, 22.2., 20 Uhr, Saal
Lesung und Podiumsdiskussion mit Rainer Stadler, Bastian Obermayer und Michael Göring
Moderation: Wolfgang Küpper (
BR)
Im Frühjahr 2010 wurde bekannt, dass Internatsschüler im Kloster Ettal über Jahrzehnte misshandelt und sexuell missbraucht wurden. Eine Welle der Erschütterung ging durch Deutschland, Aufklärung wurde gefordert. Die Redakteure Bastian Obermayer und Rainer Stadler (
Magazin der
Süddeutschen Zeitung) befragen in »Bruder, was hast Du getan?« (Kiepenheuer & Witsch) die Opfer, deren Eltern, Lehrer und Erzieher, Psychologen und Theologen. Der Stiftungsmanager Michael Göring hat mit »Der Seiltänzer« (Hoffmann & Campe) einen Roman zum Thema vorgelegt. Er beschreibt das Schicksal eines Priesters, der Konsequenzen aus den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche fordert – bis er selbst unter Verdacht gerät. Mit Wolfgang Küpper, Leiter der Redaktion »Religion und Kirche« im
Bayerischen Rundfunk, diskutieren die Autoren über Missbrauch in der Kirche, über Opfer und Täter, und lesen aus ihren Büchern.
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus mit freundlicher Unsterstützung durch das Magazin der Süddeutschen Zeitung
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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17 - Die niederländische Jungfrau
Donnerstag, 23.2., 20 Uhr, Saal
Lesung mit Marente de Moor
Moderation: Knut Cordsen (
BR)
Lesung der deutschen Textpassagen: Lisa Wagner
Maastricht im Sommer 1936. Janna, eine junge Fechterin, soll bei einem alten Freund ihres Vaters in Aachen in die Lehre gehen. Dort lebt auf einem einsamen Landgut Egon von Bötticher. Er ist aus dem Ersten Weltkrieg verwundet und verbittert zurückgekehrt, unterrichtet zwei Zwillingsbrüder und organisiert blutige Duelle für Studenten. In diese Welt gerät Janna, deren Abneigung gegen den narbenübersäten Egon schon bald in Verliebtheit umschlägt. Bildreich und präzise zeichnet Marente de Moor in ihrem neuen Roman (Suhrkamp, Deutsch von Helga van Beuningen) eine Zeit des Übergangs: Ein Mädchen reift zur Frau, ein Krieg deutet sich an, Unschuld verkehrt sich zu Schuld.
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulates des Königreichs der Niederlande, München
Eintritt: Euro 10.- / 8.-
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18 - Katzentisch
Montag, 27.2., 20 Uhr, Saal
Lesung mit Michael Ondaatje
Moderation: Julika Griem
Lesung der deutschen Textpassagen: Johannes Steck
Michael, Ramadhin und Cassius verlassen zu Beginn der 50er Jahre Sri Lanka, das damals noch Ceylon heißt, auf einem Dampfer in Richtung England; alle drei tragen die Erinnerungen an die koloniale Welt ihrer Kindheit im Gepäck. Zu der bunt gemischten Gesellschaft an Bord gehören Außenseiter, wie sie am Katzentisch sitzen, und viele andere Reisegefährten, nicht zuletzt die aus der noblen Luxusklasse. Viele Jahre später stellen sie fest, dass sie sich durch die Erlebnisse auf dieser Reise, durch die Begegnungen mit den Fremden, für immer verändert haben. Michael Ondaatjes neuer Roman (Deutsch von Melanie Walz) ist ein Gleichnis für das wahre, wilde, abenteuerliche Leben.
Veranstalter: Carl Hanser Verlag, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 10.- / 8.-
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19 - Im Winter dein Herz
Dienstag, 28.2., 20 Uhr
Buchpremiere mit Benjamin Lebert
Moderation: Kaline Thyroff (
on3-Radio)
Wenn der erste Schnee fällt, ziehen sich die Menschen zurück in ihre Häuser und halten Winterschlaf wie die Tiere. Robert, Annina und Kudowski sind in dem kleinen Ort Waldesruh gestrandet. Sie bleiben wach und machen sich in einem schwarzen Suzuki Samurai auf den Weg durch ein weißes, vom Winter erfasstes Land. Die drei Reisenden kennen sich nicht gut. Der Zufall hat die drei zusammengeführt – jeder hat seine Geschichte und seine Geheimnisse. Ihre Fahrt durch den Schnee in Richtung Süden wird zu einer Reise dorthin, wo nicht nur der Winter zu Ende geht. Sie führt bis nach München und endet hier am Odeonsplatz – ganz in der Nähe des Literaturhauses.
Veranstalter: Hoffmann und Campe Verlag, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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20 - Ausstellungsvorschau
»Braucht’s des?«
Gerhart Polt zum 70sten
Vom 2.3. bis zum 10.6.2012
Eine Ausstellung des Literaturhauses München für und mit Gerhard Polt
Kuratorin: Sandra Wiest; Gestaltung: unodue{ (Costanza Puglisi und Florian Wenz)
Das Literaturhaus München präsentiert: Gerhard Polt und sein unvollendetes Werk, kommentiert von ihm selbst. Das Resultat: Ein Nachruf zu Lebzeiten, frei nach Gerhard Polt:
»Ein Mensch, der lebt, verdient keine Biografie«.
Ausstellungseröffnung am 1.3. um 19.30 Uhr
Der Vorverkauf beginnt am Montag, 13.2.2012!
21 - Märzvorschau
Freitag, 2.3., 20 Uhr, Saal
Adelbert-von-Chamisso-Preis 2012: »Viele Kulturen, eine Sprache« – Lesung mit Michael Stavarič, Akos Domas und Ilir Ferra
Moderation: Lerke von Saalfeld
Veranstalter: Robert Bosch Stiftung, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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Dienstag, 6.3., 20 Uhr, Bibliothek
LITERAToUR.CZ – Ein Abend mit Radka Denemarková und Petr Borkovec
Moderation: Zuzanna Jürgens (Tschechisches Zentrum)
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus im Kooperationsverbund literaturhaus.net. Mit freundlicher Unterstützung durch die Robert Bosch Stiftung
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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Donnerstag, 8.3., 19.30 Uhr, Saal
Preis der Leipziger Buchmesse 2012: »Die Nominierten sind…« – Ein Abend mit den Autoren der Shortlist
Moderation: Cornelia Zetzsche (
Bayern 2), Gerwig Epkes (
SWR)
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus in Zusammenarbeit mit der Leipziger Buchmesse, Bayern 2 und SWR
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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Freitag, 9.3., 20 Uhr, Bibliothek
Übersetzerprofile: Charles Bukowski – Der Übersetzer Carl Weissner im Gespräch mit Denis Scheck
Konzeption der Reihe: Rosemarie Tietze
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus, Münchner Übersetzerforum e.V.
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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Sonntag, 11.3., 15 Uhr, Saal
Die wahre Geschichte der Biene Maja - Lesung und Musik mit Stefan Wilkening und Stefan Blum
Veranstalter: Theatergemeinde München, Waldemar Bonsels Stiftung, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 5.-
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Montag, 12.3., 20 Uhr, Saal
Krimifestival München 2012: Startschuss mit Andrea Maria Schenkel und Josef Wilfling
Grußworte: Hans-Georg Küppers und Klaus-Peter Rupp
Moderation: Hans Jürgen Stockerl
Das vollständige Programm unter www.krimifestival-muenchen.de
Veranstalter: Krimifestival München, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 10.- / 8.- (inkl. 1 Glas Wein)
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Dienstag, 13.3., 20 Uhr, Bibliothek
Liebe und andere Versprechen - Buchpremiere mit Andrea Bajani
Moderation: Maria Gazzetti (Lyrik-Kabinett)
Lesung der deutschen Textpassagen: Thomas Loibl
Veranstaltung in italienischer und deutscher Sprache
Veranstalter: dtv, Istituto italiano di cultura, Stiftung Literaturhaus, mit freundlicher Unterstützung durch Itallibri
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
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