Verehrte Reisende:
der zweite Teil der Pfütze-Spielzeit führt Euch und uns von der Pfütze ins Kulturforum Fürth, in die Tafelhalle Nürnberg und wieder zurück ins Theater Pfütze:

Nächster Halt:
Am 17.03 um 10 Uhr
Waffelsonntag, im Theater Pfütze

Ab 29.03. 2019
Niemand heißt Elise, im Theater Pfütze

Ab 23.06.2019
Die besseren Wälder, im Kulturforum Fürth

Nur am 02.07.2019
Gesucht: Iphigenie, in der Tafelhalle Nürnberg

Ab Freitag 12.07. 2019
Ronja Räubertochter, im Theater Pfütze

Kommt mit auf die Theaterreise, an jeder Haltestelle erwartet Euch vom Leben ein Stück.
Ab sofort könnt Ihr Tickets kaufen und einsteigen. 

Wir sehen uns 
Herzliche Grüße vom Pfütze-Ensemble
Ute Sander-Keller, Redaktion

Inhalt

Waffelsonntag am 17.03 um 10 Uhr
Niemand heißt Elise
Die besseren Wälder
Gesucht: Iphigenie
Ronja Räubertochter
Kartenvorverkauf
Über unsere Altersvorgaben

Waffelsonntag am 17.03 um 10 Uhr

Geeignet für Kinder ab 3 Jahren, der Eintritt ist frei!
Wir freuen uns über große und kleine Besucher*innen, die einen gemütlichen Sonntagvormittag in Gesellschaft verbringen wollen. Umrahmt wird das Waffelfrühstück von einem interaktiven Programm und einer Aufführung unserer Theaterpädagoginnen, die „Eine Maus für’s Glück“ aus dem Koffer zaubern werden.

Niemand heißt Elise

Von Schroeder/ Goehrt/ Solar
Pfütze Schauspiel für Kinder ab 9 Jahren und  Erwachsene

Eine berührende Geschichte über das Wegsollen und das Dableibenwollen, über Verschiedensein und Vertrautwerden; eine Geschichte, die davon erzählt, wie ein JEMAND über sich hinauswächst, und die wirklich wichtigen Dinge im Leben in den Mittelpunkt rückt. 
Elise hat es geschafft: Sie konnte flüchten. Der kleine stillgelegte Grenzbahnhof scheint ihre Rettung zu sein. Viel ist ihr nicht geblieben – ein Koffer und das Akkordeon. Bahnhofsvorsteher Lukas aber will die fremde Frau schnell wieder los werden. Ohne Wohnung, ohne Pass und ohne Arbeit ist sie ein NIEMAND. NIEMAND darf auf dem Bahnhof nächtigen! Elise versteht seine Worte nicht und überhaupt, wo sollte sie auch hin? Sie bleibt, ein ganzes Jahr lang, bis von höherer Stelle ihr Rücktransport angeordnet wird...

Vorstellungen im Theater Pfütze vom 29.03. bis zum 12.04. 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie Christopher Gottwald
Komposition Martin Zels
Bühne Andreas Wagner
Kostüme Beatrix Cameron
Schauspiel, Gesang und Musik Katrin Griesser, Jürgen Heimüller, Christof Lappler
Eine Koproduktion mit dem Stadttheater Fürth
Dauer: 70 Minuten

Die besseren Wälder

von Martin Baltscheit
Musiktheater jungeMET für Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren

Eine Wolfsfamilie verlässt ihr Revier, um der nackten Not zu entkommen. Sie wollen in die besseren Wälder. Man sagt, es gäbe dort wärmere Höhlen, klareres Wasser und mehr Schafe, als man jemals fressen könnte. Am Grenzzaun fallen Schüsse. Ein kleiner Wolfsjunge bleibt als einziger Überlebender zurück. Ein Schafs-Ehepaar findet das Wolfskind und nimmt ihn heimlich bei sich auf, obwohl er eigentlich getötet werden müsste. Ferdinand nennen sie ihn voller Stolz und machen aus ihm ein echtes Vorzeigeschaf.
Als junger Kerl aber wird er üner Nacht aus seiner scheinbaren Realität herausgerissen. Er begibt sich auf die Suche nach seiner Identität und der Wahrheit. 
Einmal Wolf, immer Wolf? Eine starke, temporeiche Geschichte über die eigenen Wurzeln und was sie bewirken, über die Angst vor dem Fremden – auch in uns selbst. Ein Stoff, der voller Musik steckt, und von Ensemblemitgliedern des Theater Pfütze und des Stadttheater Fürth sowie Musiker*innen. zum Klingen gebracht wird.

PREMIERE am Sonntag den 23.06. um 18 Uhr. Alle Vorstellungen der aktuellen Spielzeit sind im Kulturforum Fürth zu sehen. Tickets: www.stadttheater.de



 

 

 

 

 

 

 


Komposition, Musikalische Leitung: Dominik Vogl 
Inszenierung, Text: Jürgen Decke 
Bühne, Licht: Andreas Wagner 
Kostüme: Verena von Zerboni 
Schauspiel: Thomas Bosch, Tristan Fabian, Sunna Hettinger, Boris Keil, Christof Lappler, Elisa Merkens 
Gesang: Annika Vogl, Sopran, Israel Martins dos Reis, Bassbariton 
Musik: Dominik Vogl, Gitarre; Paul Bießmann, Klavier; David Soyza, Vibrafon; Florian Fischer, Schlagzeug; Eva Euwe, Kontrabass
Die jungeMET ist die gemeinsame Musiktheatersparte von Theater Pfütze und Stadttheater Fürth.  

Gesucht: Iphigenie

Werkstatt-Projekt der pfütze jungeMET im Rahmen der Internationalen Gluck-Festspiele.
Für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

Iphigenie ist eine Königstochter, stammt also aus höheren Kreisen und soll verheiratet werden. So glaubt sie und folgt dem Ruf ihres geliebten Vaters und obersten Heeresführers ins Lager der Kriegsflotte. Doch statt des Traualtars, erblickt sie dort den Opferaltar und muss schmerzhaft erkennen, dass ihr eigener Vater sie in eine Falle gelockt hat: sie selbst ist es, die geopfert werden soll, weil das Orakel es verlangt. Sonst gibt es keinen Wind und die Flotte kann nicht in den Krieg gegen die Feinde segeln.
Eine harte Geschichte, in der ein Kind für höhere, politische Zwecke geopfert werden soll. In unserer Werkstatt nehmen wir den Blickwinkel der Tochter ein. Dir Handlung schneiden wir aus Euripides "Iphigenie in Aulis" heraus,  Darin verbergen sich spannende Fragen, die uns heute in ähnlicher Weise beschäftigen, wie die Menschen damals. Fragen nach der Selbstbestimmung des eigenen Lebens, Fragen der Macht, Fragen der Sachzwänge und Fragen nach dem Verhältnis der Generationen. Kinder werden auch heutzutage geopfert und für die Interessen der Erwachsenen missbraucht. Oder ihre Lebensgrundlage wird so sehr geschädigt, dass es einer Opferung gleichkommt.
Was hat das nun mit Christoph Willibald Gluck zu tun? Seine erste Oper in Paris war "Iphigenie in Aulis" (Iphigénie en Aulide, 1774), die dort schon während der Proben für großes Diskussionen sorgte, weil es Herr Gluck wagte, Gesang, Darstellung und Orchester mit seiner offenen, kritischen Meinung zu konfrontieren und damit viele Eitelkeiten verletzte.
Für „Gesucht: Iphigenie“ hat unser Komponist, Dominik Vogl, viel Gluck gehört, gelesen und analysiert. So entstand eine eigenständige Musik, die einem Komponisten heute in den Sinn kommt, wenn er sich der Iphigenie annimmt. Eine Musik, die auf dem Grad zwischen dramatischer Handlung und konzertantem Klangerlebnis entlang spielt. Melodie und geräuschhafte Ereignisse gehen Hand in Hand. Es entspinnt sich ein faszinierendes Netz, in dem sich Kopf, Bauch und Herz der Hörer verfangen dürfen. 
Gleichzeitig zu den musikalischen Proben entwickelten wir die szenische Anordnung und modellierten den Werkstatt-Text. Im Probenprozess, liefen viele Vorgänge parallel und durften sich gegenseitig beeinflussen. 
So experimentierten wir immer wieder mit dem Verhältnis von Sprache und Musik: wie lässt sich z.B. ein nachvollziehbarer, direkter Dialog zwischen der Schauspielerin und dem Musikensemble gestalten? Funktioniert es, wenn auf der einen Seite, die Wortsprache steht und auf der anderen Seite die Musik?

Nach den sehr inspirierenden und konzentrierten Tagen in der Werkstatt, freuen wir uns nun auf die Präsentation unserer Ergebnisse in den Aufführungen und sind gespannt auf ein generationsübergreifendes Werkstattpublikum. Im besten Fall öffnen sich Ohren und Geist, um eine alte, klassische Geschichte neu zu hören und zu entdecken.

Premiere Dienstag den 2. Juli 2019, 9:30 Uhr,
weitere Vorstellungen: 2. Juli um 11:30 Uhr, 19:00 Uhr
in der Tafelhalle Nürnberg

 

 

 

 

 

 

 


Komposition Dominik Vogl
Regie Jürgen Decke
Text Jürgen Decke mit Elisa Merkens, Christof Lappler
Ausstattung Andreas Wagner
Schauspiel Elisa Merkens
Musik
ensemble fraktale

Marie Erndl - Blockflöte; Miria Sailer - Violine; Sophia Schulz - Violoncello;  Christopher Kunz - Saxophon; Paul Bießmann - Tropfenklavier, Electronics, Dominik Vogl - Gitarre

Ronja Räubertochter

Von Astrid Lindgren
für Kinder ab 9 Jahren und Erwachsene

In jener Gewitternacht, als die Mattisburg in zwei Hälften zersprang, wurde Ronja geboren - die Tochter von Lovis und Mattis, dem Räuberhauptmann. Doch auch die Borka-Sippe,
diese Hosenschisser von Räubern, hatte in dieser Nacht allen Grund zu feiern... Zum Donnerdrummel!
Jahre später weiht Mattis Ronja liebevoll in das Leben und die Gefahren des Waldes ein. Endlich darf sie alleine losziehen. Neugierig stürzt sie sich in diese neue Welt und hütet sich vor den Gefahren: dem reißenden Fluß, den gefährlichen Wilddruden und den garstigen Rumpelwichten. Als sie gerade damit beginnen will, sich mutig vor dem Abgrund des Höllenschlundes zu hüten, steht auf der anderen Seite - Birk, der Sohn von Mattis` Erzrivalen Borka.
Mit dieser Begegnung beginnt eine Zerreißprobe für Ronja, Birk und deren Eltern, dagegen ist der Sprung über den Höllenschlund ein Kinderspiel...


Vorstellungstermine im Theater Pfütze vom 12. bis zum 25. Juli 2019


 

 

 

 

 

 

 

Regie: Marcelo Diaz
Textbearbeitung und Komposition: Martin Zels
Bühne: Andreas Wagner
Kostüme: Beatrix Cameron
Schauspiel und Gesang: Elisa Merkens, Christine Janner, Christof Lappler, Jürgen Decke, Martin Zels
Eine Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg
75 Minuten, ohne Pause

 

Kartenvorverkauf

Niemand heißt Elise, Ronja Räubertochter: Eintrittskarten für diese Vorstellungen im Theater Pfütze bekommt Ihr bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online über unsere Homepage www.theater-pfuetze.de.
 

Theater Pfütze
Äußerer Laufer Platz 22, 90403 Nürnberg
E-mail hallo@theater-pfuetze.de

Die Eintrittskarte ist im Gesamtraum des VGN
ein gültiger Fahrschein für die Fahrt ins Theater und zurück.

Die Preise sind an allen VVK-Stellen gleich und enthalten bereits die VVK-Gebühr.

Eintrittspreise 

Vorstellungen
Stücke ohne Pause
  Stücke mit Pause
Alle bis 18 Jahre
7,50 €
8,50 €
Erwachsene
13,00 €
14,00 €
ermäßigt (Auszubildende,Studenten, Arbeitslose)
10,00 €
11,00 €
 
 

 


Pfütze-Familienkarte Erwachsene zahlen den ermäßigten,
Kinder den Kinderpreis.
Pfütze-Tag 6,50 € für ALLE! 
(Keine Kombination mit anderen Rabatten möglich.)

Die besseren Wälder:
Alle Vorstellungen finden im Kulturforum Fürth statt.
Hier gelten gesonderte Eintrittspreise.
Tickets: www.stadttheater.de

Gesucht: Iphigenie:
Alle Vorstellungen finden in der Tafelhalle Nürnberg statt.
Hier gelten gesonderte Eintrittspreise.
Tickets: www.kunstkulturquartier.de/tafelhalle/programm/

 

Über unsere Altersvorgaben

Bei der Entwicklung jedes neuen Stückes haben wir stets unser Publikum im Blick. Auf das von uns festgelegte Mindestalter der Zuschauer sind Themenwahl und Art der Inszenierung zugeschnitten. Wir bitten Euch, diese verbindlichen Altersvorgaben auch bei Schnellentwicklern und Freigeistern, Geschwisterkindern und besten Freundinnen unbedingt zu beachten und danken für Euer Vertrauen in unsere Entscheidung.

facebook – Nix mehr verpassen

Immer wieder findet Ihr kurzfristige Veranstaltungen – Stücke, Konzerte, Lesungen – auf unserem Spielplan. Folgt uns auf Facebook und ihr bleibt auf dem Laufenden.
"Daumen hoch" 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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