Liebe Theaterinteressierte,

 

das Theater Vorpommern ist aus den Winterferien zurück.

Der Monat März beginnt mit einem Geschenk für Sie, unser Publikum: Henrik Ibsens Schauspiel „Ein Volksfeind" ist nach drei Spielzeiten letztmalig am 2. März in Greifswald zu sehen. Deshalb können Sie für diese letzte Aufführung des Stücks an der Theaterkasse Eintrittskarten zu einem Aktionspreis von 5 € erwerben. Wir möchten uns damit einmal für Ihr beständiges Interesse und Vertrauen, das Sie dem Theater Vorpommern entgegenbringen, bedanken.

 

Die letzten Vorstellungen der Operette „Die Fledermaus" können wir Ihnen leider nicht zum Sonderpreis anbieten. Am 3.3. um 16.00 Uhr treffen sich die Eisensteins, Dr. Falke, das raffinierte Hausmädchen Adele und all' die anderen letztmals zum Maskenball beim Fürsten Orlofsky auf der Greifswalder Bühne. Am 31.3. um 16.00 Uhr fällt für die Strauß-Operette dann der letzte Vorhang in Stralsund auf der großen Bühne.

 

In der Woche des Internationalen Frauentags 2019 hat das Theater Vorpommern in Stralsund zwei Sonderveranstaltungen in Kooperation mit der Hansestadt Stralsund und den Kreis Vorpommern-Rügen geplant:

Montag, den 4. März um 18.00 Uhr im Foyer geben Dr.in Karin Aleksander vom Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin und Dr.in Heike Schimkat, Dozentin an der Freien Universität Berlin, unter dem Titel „40 Jahre getrennt – 30 Jahre vereint“ einen Vergleich zwischen Leben und Alltag von Ost- und Westfrauen vor und nach der Wende. Der Abend beginnt mit einer musikalischen Einstimmung aus dem Kammermusical „Die letzten fünf Jahre". Der Eintritt ist frei.

Außerdem laden die Hansestadt Stralsund und der Kreis Vorpommern-Rügen zu einem Empfang anlässlich des Frauentages ins Stralsunder Theater ein: am Samstag, den 9. März um 18.00 Uhr im Foyer. Nach der Begrüßung durch Landrat Dr. Stefan Kerth und Intendant Dirk Löschner um 18.30 Uhr gibt der Dramaturg Oliver Lisewski eine Einführung in Tschechows Theaterstück „Der Kirschgarten“, das an diesem Abend letztmals in Stralsund im Großen Haus zu erleben sein wird. Der Eintritt zum Empfang ist frei. Die Besucherinnen erhalten an der Theaterkasse 20 % Ermäßigung beim Kauf einer Eintrittskarte für die anschließende Vorstellung „Der Kirschgarten“. Beim Kartenkauf sollten Sie das Stichwort „Frauentag“ nennen.

In Greifswald werden am 8. März die MONODRAMEN FRAUEN letztmals im Rubenowsaal gezeigt. Im Anschluss daran präsentiert das Theater Vorpommern den Film „Mein Leben - Corinna Harfouch: Was ich will, ist spielen!" von Sabine Michel. Die Greifswalder Frauentags-Veranstaltung ist bereits ausverkauft.

 

 

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen

 

 

Ihr Theater Vorpommern

 

Karten im Internet: www.theater-vorpommern.de

 

Inhalt

EIN VOLKSFEIND von Henrik Ibsen
DIE FLEDERMAUS Operette von Johann Strauß
PROGRAMM ZUM INTERNATIONALEN FRAUENTAG 2019

EIN VOLKSFEIND von Henrik Ibsen

Alexander Frank Zieglarski und Markus Voigt; Copyright: Vincent Leifer

 

Unzählige Badegäste strömen jedes Jahr an die Ostsee und verhelfen der Küstenregion zum wirtschaftlichen Aufschwung. Der Arzt Dr. Thomas Stockmann entdeckt die unsichtbare Gefahr als Erster: Das Wasser des Küstenortes ist durch Bakterien verseucht. Zusammen mit den örtlichen Medien will Dr. Thomas Stockmann vor dem tödlichen Risiko warnen. Sein Bruder Peter, der Bürgermeister, versucht dies zu verhindern. Denn nur die zahlenden Urlauber garantieren den Erhalt der Tourismusregion.

Henrik Ibsen entfaltet in seinem Schauspiel „Ein Volksfeind“ einen Bruderkonflikt, der an die klassische antike Tragödie erinnert. Die Wahrheit wird zum Feind der wirtschaftlichen Interessen und der Mediziner kämpft um die Mehrheit.

Für die letzte Vorstellung bietet das Theater Vorpommern die Eintrittskarten zu einem Aktionspreis von 5 € an!

 

Sa 2.3.2019 / 19.30 Uhr / Greifswald (Großes Haus)

anschließend das Nachgespräch SENF DAZUGEBEN mit Regisseur Reinhard Göber und Dramaturg Oliver Lisewski

 

 

 

DIE FLEDERMAUS Operette von Johann Strauß

Katarzyna Rabczuk, Maciej Kozłowski, Franziska Ringe, Alexandru Constantinescu, Opernchor und Statisterie; Copyright: Vincent Leifer

 

Ein flatterhaftes Wesen verlässt die Bühnen des Theaters Vorpommern im Frühjahr: „Die Fledermaus“ von Johann Strauß – traditionell ein champagnerseliges Verwirrstück, das kurzweilige Unterhaltung garantiert; andererseits aber auch der Abgesang auf eine in ihrer Dekadenz untergehende „feine Gesellschaft“.

Die Fledermaus heißt Dr. Falke, der einst nach einem Kostümball von seinem Freund Gabriel Eisenstein volltrunken im Stadtpark schlafend liegen gelassen wurde, so dass er am nächsten Morgen unter dem Spott der Bevölkerung in seinem Fledermauskostüm nach Hause gehen musste. Seit diesem Ereignis sinnt er auf Vergeltung. Die Gelegenheit scheint günstig bei einem jener extravaganten Maskenfeste des noblen russischen Prinzen Orlofsky, der nur eines von seinen Gästen verlangt: Amüsement, egal um welchen Preis und auf wessen Kosten. Mit der Aussicht auf die Anwesenheit junger Schönheiten vom Theater lockt Falke den als Charmeur und Eroberer bekannten Eisenstein, der eigentlich eine achttägige Haftstrafe wegen Beamtenbeleidigung antreten müsste, auf das Fest. Doch nicht nur Eisenstein, auch dessen Frau Rosalinde, das Hausmädchen Adele und der Gefängnisdirektor Frank wurden von Falke heimlich eingeladen. Und so kommt es, wie es kommen muss: Eisenstein geht gar zu vertrauensselig mit dem Gefängnisdirektor um, blamiert sich vor Adele und umwirbt heftig eine ungarische Gräfin, hinter der sich niemand anderes als seine eigene Gattin Rosalinde verbirgt ...

Für die Paraderolle des Gerichtsdieners Frosch konnte das Theater Vorpommern den Schauspieler Thorsten Krohn gewinnen. Der Charakterdarsteller, der zuletzt mit dem Schwabinger Kunstpreis und dem Deutschen Schauspielerpreis ausgezeichnet wurde, ist auf so namhaften Bühnen wie dem Nationaltheater Mannheim, den Münchener Kammerspielen, dem Essener Grillo-Theater und der Münchener Schauburg zu Hause. Darüber hinaus hat er seine Bekanntheit diversen Rollen in Film und Fernsehen wie dem Tatort, dem Polizeiruf 110 und dem preisgekrönten Film „Der Untergang” zu verdanken.

 

Letzte Vorstellungen

So 3.3. / 16.00 Uhr / Greifswald (Großes Haus)

So 31.3. / 16.00 Uhr / Stralsund (Großes Haus)

Mo 22.4. / 18.00 Uhr / Theater Putbus

 

 

 

PROGRAMM ZUM INTERNATIONALEN FRAUENTAG 2019

Vortrag und Gespräch mit Dr.in Karin Aleksander (Humboldt-Universität zu Berlin) und

Dr.in Heike Schimkat, Freie Universität Berlin

40 Jahre getrennt – 30 Jahre vereint

Die Frau der DDR sollte ebenso wie die Männer eine „allseits gebildete“ und Vollzeit-berufstätige Person sein, die zusätzlich einen Beitrag für die Gesellschaft leistete. Bereits 1950 wurde ein „Gesetz über den Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau“ erlassen. Früh stand die Bereitstellung umfassender Kinderbetreuungseinrichtungen im Fokus. Trotzdem blieb die Ungleichbehandlung der Doppelbelastung bei den Frauen und wurde durch die Einführung eines „Haushaltstages“ instrumentalisiert.

Die Kinderbetreuung im Westen wurde dagegen eher als Privatsache gesehen. Jahrzehnte gab es kein Gesetz zur tatsächlichen Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in der Ehe. Der Ehemann konnte bis Ende der 1970er Jahre den Arbeitsvertrag seiner Frau wegen Vernachlässigung von Haushaltspflichten kündigen und blieb Letztentscheider. Rund 30 Jahre nach der Wende mögen sich die Frauen aus Ost- und Westdeutschland oberflächlich angenähert haben, doch eine gesamtdeutsche Interessenwahrnehmung von Frauen sieht anders aus.

Die Gleichstellungsbeauftragten der Hansestadt Stralsund und des Landkreises Vorpommern-Rügen laden gemeinsam mit dem Theater Vorpommern zur Diskussion ein mit Dr.in Karin Aleksander vom Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin und Dr.in Heike Schimkat, Dozentin an der Freien Universität Berlin.

Zu Beginn des Vortrags- und Gesprächsabends wird Semjon Bulinsky einen Song aus dem Kammermusical „Die letzen fünf Jahre“ vortragen.

Mo 4.3. / 18.00 Uhr / Stralsund (Foyer) / Eintritt frei

Um Voranmeldung wird gebeten:

gleichstellung@stralsund.de oder h.haase@theater-vorpommern.de

 

Empfang zum Internationalen Frauentag 2019

in Kooperation mit der Hansestadt Stralsund und dem Landkreis Vorpommern-Rügen

MIT BEGRÜSSUNG UND EINFÜHRUNG / Sa 9.3. / 18.00 Uhr / Stralsund (Foyer)

Voranmeldung: gleichstellung@stralsund.de oder h.haase@theater-vorpommern.de

 

 

Annett Kruschke, Stefan Hufschmidt und Tobias Bode; Copyright: Vincent Leifer

 

Vor der Aufführung „Der Kirschgarten“ von Anton Tschechow am 9. März 2019 in Stralsund laden die Gleichstellungsbeauftragten der Hansestadt Stralsund und des Landkreises Vorpommern-Rügen zu einem Empfang anlässlich des internationalen Frauentages in das Foyer ein. Dramaturg Oliver Lisewski gibt nach der für 18.30 Uhr geplanten Begrüßung durch den Landrat Dr. Peter Kerth und den Intendanten Dirk Löschner eine Einführung in Tschechows Theaterstück.

Vor der Begrüßung können Sie sich auf eine kleine musikalische Überraschung freuen.

 

 

im Anschluss:

Der Kirschgarten

Schauspiel von Anton Tschechow

in einer Bearbeitung von Reinhard Göber

 

Die Gutsbesitzerin Ljubow Andrejewna Ranjewskaja kehrt nach vielen Jahren aus Paris an den Ort ihrer Kindheit und Jugend zurück. Sie und ihr Bruder Gajew sind bankrott und müssen sich fragen, ob sie den Zeichen der Zeit folgen und ihr Landgut verkaufen sollen. Die Wiederbegegnung mit dem Kirschgarten weckt überwältigende Erinnerungen in ihr. Auch ihr Bruder Leonid Andrejewitsch Gajew verklärt die Vergangenheit. Den pragmatischen Vorschlag des reichen Kaufmanns Lopachin, das Land zu roden und, aufgeteilt in Datschenparzellen, zu verpachten, lehnen die Ranjewskaja und Gajew kategorisch ab. Und so kommt es am Ende zur Zwangsversteigerung ihres Anwesens.

In Anton Tschechows letztem Stück „Der Kirschgarten“ werden die großen Konflikte der russischen Gesellschaft um 1900 sichtbar und das Verhältnis zur Heimat.

Die Besucherinnen des Empfangs erhalten an der Theaterkasse 20 % Ermäßigung beim Kauf einer Eintrittskarte für die Vorstellung am 9.3. Nennen Sie beim Kartenkauf bitte das Stichwort „Frauentag“.

Vorstellung „Der Kirschgarten“: Sa 9.3. / 19.30 Uhr / Stralsund (Großes Haus)

 

 

 

 

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