

Mit drei Opernabenden setzt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Festspielhaus Baden-Baden und dem Regisseur Nikolaus Lehnhoff fort. Nach erfolgreichen Produktionen der Wagner-Opern ›Lohengrin‹, ›Parsifal‹ und ›Tannhäuser‹ sowie Puccinis ›Tosca‹ residiert das DSO vom 10. bis 16. Juni 2011 unter der Leitung von Stefan Soltesz in einer Neuproduktion von Richard Strauss' Oper ›Salome‹ mit einer sängerischen Traumbesetzung. Die Titelpartie übernimmt Angela Denoke, die in dieser Rolle u. a. an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper große Erfolge feierte. Zudem ist das Orchester im Festspielhaus Baden-Baden ebenfalls mit dem Dirigenten Stefan Soltesz am 12. Juni in einem Symphoniekonzert zu erleben. Neben Strauss' gewaltiger ›Alpensymphonie‹ stehen Mahlers Rückert-Lieder und als Auszug aus Wagners ›Tristan und Isolde‹ Isoldes Liebestod mit der legendären Mezzosopranistin Waltraud Meier auf dem Programm.Fr 10. Juni 2011 | 20 Uhr | Operngastspiel
Mo 13. Juni 2011 | 18 Uhr | Operngastspiel
Do 16. Juni 2011 | 20 Uhr | Operngastspiel
STEFAN SOLTESZ | Angela Denoke Salome | Kim Begley Herodes
Doris Soffel Herodias | Alan Held Jochanaan | Marcel Reijans Narraboth
Nikolaus Lehnhoff Regie
Richard Strauss ›Salome‹ – Oper in einem Akt
So 12. Juni 2011 | Konzert
STEFAN SOLTESZ | Waltraud Meier Mezzosopran
Richard Wagner Vorspiel aus ›Tristan und Isolde‹
Gustav Mahler Rückert-Lieder
Richard Wagner Isoldes Liebestod aus ›Tristan und Isolde‹
Richard Strauss ›Eine Alpensymphonie‹
Karten und Information: Tel 07221. 30 13 101 | festspielhaus.de
In der vergangenen Saison dirigierte er das DSO zum Jahresauftakt 2010, diesmal beschließt Herbert Blomstedt die Saison. Der amerikanische Maestro mit schwedischen Wurzeln setzt in der mittlerweile fünften Spielzeit seinen Bruckner-Zyklus fort und widmet sich nach der Urfassung der Zweiten am 24. und 25. Juni der Ersten Symphonie. Sie ist ein eher ausgelassenes und leichtfüßiges Werk. Der Komponist selbst nannte sie sein »keckes Beserl«, ein freches Frauenzimmer also. Diese heitere Seite wird allgemein eher Mozart zugeschrieben, und auch sein Fünftes Violinkonzert darf als Beleg dafür gelten, wenngleich ihm sinnlicher Tiefgang keinesfalls abzusprechen ist. Im Konzert mit dem DSO wird Hilary Hahn das Erfolgsstück interpretieren. Die junge Amerikanerin, die zu den besten Geigerinnen weltweit gezählt werden darf, wurde in der jüngeren Vergangenheit gleich zweimal mit dem ›Grammy Award‹ ausgezeichnet. In einem Interview mit der ›Zeit‹ bekennt sie: »Die Emotion, die Du kommunizieren willst, muss etwas Kontrolliertes und Beherrschbares sein.« Dieser Zugang macht Hilary Hahn zur idealen Interpretin der Mozart’schen Musik, deren Klarheit sie sich mit emotionalem Bedacht und technischer Perfektion nähert.HERBERT BLOMSTEDT | Hilary Hahn Violine
Wolfgang Amadeus Mozart Violinkonzert Nr. 5 A-Dur
Anton Bruckner Symphonie Nr. 1 c-Moll
Preise: Karten von 20 € bis 58 €, AboPlus-Preis* ab 17 €
Tickets 24.6. » | Tickets 25.6. »
Mi 1. Juni | Institut français
Einlass & Lunch ab 12 Uhr | Konzert 12.45–13.30 Uhr
Senka Brankovich Klavier
Robert Schumann ›Kinderszenen‹
Johannes Brahms Fantasien op. 116
Mi 15. Juni | Institut français
Einlass & Lunch ab 12 Uhr | Konzert 12.45–13.30 Uhr
Knut Weber Violoncello
Daniela Hlinková Klavier
Ludwig van Beethoven Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 5 D-Dur
Francis Poulenc Sonate für Violoncello und Klavier
Preis: Karten zu 6 €
Platzreservierung: klassiklunch@concentusrecords.de
Informationen & Kontakt: Tel 030. 20 29 87 534
Karten und Abonnements für die Veranstaltungen des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin sowie ausführliche Informationen zu den Konzerten erhalten Sie beim DSO-Besucherservice unter: