America first! - Diskussion in der Schlossaula

Osnabrücker Friedensgespräch am 6. Dezember

Donald Trumps Präsidentschaft hat mit den Kongresswahlen im November gerade ihre Halbzeit erreicht. Die Möglichkeit einer zweiten Amtsperiode des Präsidenten der USA scheint inzwischen keineswegs abwegig. Über die Auswirkungen vom Trumps Amtszeit diskutieren am Donnerstag, 6. Dezember, um 19 Uhr drei USA-Experten in der Aula der Universität Osnabrück, Neuer Graben/Schloss. Die Podiumsdiskussion mit dem Titel „America First! Trumps Präsidentschaft: Was bringt sie seinem Land und der Welt?“ wird von den Osnabrücker Friedensgesprächen veranstaltet. Der Eintritt ist frei.

 

Die drei Podiumsgäste sind Prof. Dr. Susan Neiman, Direktorin des Einstein Forum in Potsdam, Prof. Dr. Welf Werner, Direktor des Heidelberg Center for American Studies (HCA), und Dr. Josef Braml, Senior Fellow des Programms USA/Transatlantische Beziehungen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Sie setzen sich kritisch mit der bisherigen Präsidentschaft Trumps auseinander, stellen Prognosen über mittel- und langfristige Auswirkungen seiner Politik im nationalen und internationalen Kontext und diskutieren Optionen für die zukünftige Gestaltung politischer und kultureller Beziehungen. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Peter Schneck, Institut für Anglistik/Amerikanistik der Universität Osnabrück.

Prof. Dr. Susan Neiman studierte Philosophie und promovierte 1986 an der Harvard Universität. Während eines Auslandsaufenthalts war sie an der Freien Universität Berlin tätig. Neiman engagierte sich gegen das Vorgehen der USA im Vietnamkrieg, gegen den Irak-Krieg der Bush-Administration und als Wahlkampfhelferin für Barack Obama. Bevor sie 2000 die Leitung des Einstein Forums übernahm, war sie Professorin für Philosophie an der Yale Universität und der Universität Tel Aviv.

Prof. Dr. Welf Werner ist neben der Leitung am HCA Professor für American Studies an der Universität Heidelberg. 2003 habilitierte er im Fach Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. In Lehre und Forschung beschäftigt er sich mit der Binnen- und Außenwirtschaftspolitik der USA und ihren vielfältigen Bezügen zu den Geschichts- und Politikwissenschaften. 2004 war er Mitherausgeber des Bandes Wie viel Ungleichheit verträgt die Demokratie? Armut und Reichtum in den USA.

Dr. Josef Braml ist Politikwissenschaftler und Autor. Vor seiner Tätigkeit als Senior Fellow des Programms USA/Transatlantische Beziehungen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik. 2001 promovierte Braml an der Universität Passau in den Fächern Politikwissenschaft, Soziologie und Französische Kulturwissenschaft. 1997-1998 war er Congressional Fellow der American Political Science Association und legislativer Berater im US-Abgeordnetenhaus.


Weitere Informationen für die Redaktionen:

Janina Majerczyk, Universität Osnabrück
Geschäftsführerin der Osnabrücker Friedensgespräche
Neuer Graben 29 / Schloss, 49074 Osnabrück
Tel.: 0541 969 4010
E-Mail: janina.majerczyk@uni-osnabrueck.de

www.friedensgespraeche.de

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