Liebe Freunde des Theaters Poetenpack,

das Jahr hat für uns mit verschiedenen Gastspielen und den Vorbereitungen auf die nächste Inszenierung, Anton Tschechows ONKEL WANJA, begonnen.

In diesem Monat sei Ihnen George Taboris Farce MEIN KAMPF besonders empfohlen, die am 17. Februar 2012 noch einmal im Potsdamer T-Werk zu sehen ist. Für diese Vorstellung können Sie an allen Vorverkaufsstellen Tickets kaufen, am günstigsten auf unserer Website, da übernehmen wir die Vorverkaufsgebühren für Sie.

Weiteren Spieltermine finden Sie unten in dieser Mail und jederzeit im Spielplan auf unserer Website.

Kommen Sie ins Theater, da ist es viel wärmer als draußen...
Ihre
Constanze Henning

weitere Vorstellungen:

17.02.2012 - 20:00 Uhr
MEIN KAMPF - Farce von George Tabori
T-Werk Potsdam
Schiffbauergasse 4e, 14467 Potsdam

08.03.2012 - 19:30 Uhr
MEIN KAMPF - Farce von George Tabori
Stadthalle Rheine
Humboldplatz 10, 48431 Rheine

09.03.2012 - 20:00 Uhr
MEIN KAMPF - Farce von George Tabori
Neue Stadthalle Langen
Südliche Ringstraße 77, 63225 Langen

10.03.2012 - 20:00 Uhr
MEIN KAMPF - Farce von George Tabori
Salzachhalle Laufen a.d. Salzach
Briouder Platz 1, 83410 Laufen a.d. Salzach

18.03.2012 - 15:00 Uhr
PINOCCHIO
Singoldhalle
Willi Ohlendorf-Weg 1, 86399 Bobingen

21.04.2012 - 20:00 Uhr
DER ZERBROCHENE KRUG
Bürgerhaus Unterföhring
Münchner Straße 65, 85774 Unterföhring

27.04.2012 - 19:30 Uhr
MOZART & CASANOVA
Stadttheater Sursee (Schweiz, Kanton Luzern)
Theaterstrasse 5, 6210 Sursee

29.04.2012 - 15:00 Uhr
PINOCCHIO
Friedrich-Wolf-Theater Eisenhüttenstadt
Lindenallee 23, 15890 Eisenhüttenstadt

03.05.2012 - 20:00 Uhr
AMPHITRYON
Bürgerhaus Dreieich-Sprendlingen
Fichtestr. 50, 63303 Dreieich

05.05.2012 - 20:00 Uhr
AMPHITRYON
Pädagogisches Zentrum Lennestadt
Auf'm Ohl 12, 57368 Lennestadt

07.05.2012 - 20:00 Uhr
AMPHITRYON
Theater Hameln
Sedanstraße 4, 31785 Hameln

26.05.2012 - 15:00 Uhr
PINOCCHIO
Schlossparkbühne Oranienburg
Schlosspark, 16515 Oranienburg


Mein Kampf:



Taboris subversives Verwirr-Spiel spielt am Anfang des 20. Jahrhunderts. In einem Männerwohnheim in Wien mietet sich der junge Künstler Adolf Hitler ein, um an der Kunstakademie zu studieren. Er trifft auf den jüdischen Buchhändler Schlomo Herzl, der sich mütterlich um den Provinzler zu kümmern beginnt, ihm seine charakteristische Barttracht schneidet und demagogische Kunstgriffe lehrt. Im weiteren Verlauf der mitunter grotesken Handlung wird Herzl das erste Opfer des sich allmählich ausprägenden Antisemitismus Hitlers. Im letzten Akt macht Hitler Jagd auf ein Buchmanuskript Herzls, in dem er rufschädigende Passagen vermutet. Schließlich verdeutlicht er mit kaum zu überbietender Perfidie, dass er nicht allein das Buch als Archiv von Erinnerungen zu vernichten gewillt ist, sondern auch das Judentum in seiner Gesamtheit.

„Mein Kampf" beschäftigt sich in komödienhafter Form mit dem Trauma der Shoah. Dabei wird Hitler keineswegs als blutrünstiger Dämon, sondern im Gegenteil als unsympathischer, aber nicht durchweg abstoßender Wirrkopf dargestellt. An Brecht und Chaplin anknüpfend, entwickelte Tabori eine Hitler-Figur als komischen Charakter und bezieht sich damit auch auf eine Tradition jüdischen Humors, der er sich verpflichtet fühlt.


Besetzung:

Schlomo Herzl – Teo Vadersen
Lobkowitz – Wolfgang Heiderich
Adolf Hitler – Tilmar Kuhn
Gretchen – Sarah Rebecca Kühl
Frau Tod, Tagespenner – Thea Schnering
Himmlischst, Tagespenner – Thomas Mai
Musiker, Leopold, Tagespenner – Arne Assmann

Regie – Andreas Hueck
Ausstattung – Janet Kirsten
Komposition – Bardo Henning
Regieassistenz – Linda Kempe
Beleuchtung, Technik - Marco Groß, Christian Hoffmann

Kontakt:

Theater Poetenpack, Lennéstraße 37, 14469 Potsdam
www.poetenpack.net
presse@poetenpack.net

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