weitere Vorstellungen:
17.02.2012 - 20:00 Uhr
MEIN KAMPF - Farce von George Tabori
T-Werk Potsdam
Schiffbauergasse 4e, 14467 Potsdam
08.03.2012 - 19:30 Uhr
MEIN KAMPF - Farce von George Tabori
Stadthalle Rheine
Humboldplatz 10, 48431 Rheine
09.03.2012 - 20:00 Uhr
MEIN KAMPF - Farce von George Tabori
Neue Stadthalle Langen
Südliche Ringstraße 77, 63225 Langen
10.03.2012 - 20:00 Uhr
MEIN KAMPF - Farce von George Tabori
Salzachhalle Laufen a.d. Salzach
Briouder Platz 1, 83410 Laufen a.d. Salzach
18.03.2012 - 15:00 Uhr
PINOCCHIO
Singoldhalle
Willi Ohlendorf-Weg 1, 86399 Bobingen
21.04.2012 - 20:00 Uhr
DER ZERBROCHENE KRUG
Bürgerhaus Unterföhring
Münchner Straße 65, 85774 Unterföhring
27.04.2012 - 19:30 Uhr
MOZART & CASANOVA
Stadttheater Sursee (Schweiz, Kanton Luzern)
Theaterstrasse 5, 6210 Sursee
29.04.2012 - 15:00 Uhr
PINOCCHIO
Friedrich-Wolf-Theater Eisenhüttenstadt
Lindenallee 23, 15890 Eisenhüttenstadt
03.05.2012 - 20:00 Uhr
AMPHITRYON
Bürgerhaus Dreieich-Sprendlingen
Fichtestr. 50, 63303 Dreieich
05.05.2012 - 20:00 Uhr
AMPHITRYON
Pädagogisches Zentrum Lennestadt
Auf'm Ohl 12, 57368 Lennestadt
07.05.2012 - 20:00 Uhr
AMPHITRYON
Theater Hameln
Sedanstraße 4, 31785 Hameln
26.05.2012 - 15:00 Uhr
PINOCCHIO
Schlossparkbühne Oranienburg
Schlosspark, 16515 Oranienburg
Mein Kampf:
Taboris subversives Verwirr-Spiel spielt am Anfang des 20. Jahrhunderts. In einem Männerwohnheim in Wien mietet sich der junge Künstler Adolf Hitler ein, um an der Kunstakademie zu studieren. Er trifft auf den jüdischen Buchhändler Schlomo Herzl, der sich mütterlich um den Provinzler zu kümmern beginnt, ihm seine charakteristische Barttracht schneidet und demagogische Kunstgriffe lehrt. Im weiteren Verlauf der mitunter grotesken Handlung wird Herzl das erste Opfer des sich allmählich ausprägenden Antisemitismus Hitlers. Im letzten Akt macht Hitler Jagd auf ein Buchmanuskript Herzls, in dem er rufschädigende Passagen vermutet. Schließlich verdeutlicht er mit kaum zu überbietender Perfidie, dass er nicht allein das Buch als Archiv von Erinnerungen zu vernichten gewillt ist, sondern auch das Judentum in seiner Gesamtheit.
„Mein Kampf" beschäftigt sich in komödienhafter Form mit dem Trauma der Shoah. Dabei wird Hitler keineswegs als blutrünstiger Dämon, sondern im Gegenteil als unsympathischer, aber nicht durchweg abstoßender Wirrkopf dargestellt. An Brecht und Chaplin anknüpfend, entwickelte Tabori eine Hitler-Figur als komischen Charakter und bezieht sich damit auch auf eine Tradition jüdischen Humors, der er sich verpflichtet fühlt.
Besetzung:
Schlomo Herzl – Teo Vadersen
Lobkowitz – Wolfgang Heiderich
Adolf Hitler – Tilmar Kuhn
Gretchen – Sarah Rebecca Kühl
Frau Tod, Tagespenner – Thea Schnering
Himmlischst, Tagespenner – Thomas Mai
Musiker, Leopold, Tagespenner – Arne Assmann
Regie – Andreas Hueck
Ausstattung – Janet Kirsten
Komposition – Bardo Henning
Regieassistenz – Linda Kempe
Beleuchtung, Technik - Marco Groß, Christian Hoffmann
Kontakt:
Theater Poetenpack, Lennéstraße 37, 14469 Potsdam
www.poetenpack.net
presse@poetenpack.net
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