Liebe Freunde und Freundinnen des Stadttheaters,

auch an den kommenden Wochenenden stehen einige Dernièren auf dem Spielplan. Am 19. Januar hebt sich zum letzten Mal der Vorhang für »Der Fall der Götter« im Großen Haus und am 27. Januar ist das Kinderstück »Bär im Boot« letztmalig in einer freiverkäuflichen Vorstellung in der Werkstattbühne des Jungen Theaters zu sehen. Doch wie gewohnt folgt auf jedes Ende ein neuer Anfang: Die Premieren von »Lulu« von Frank Wedekind und »Wasted« von Kate Tempest stehen bevor. Und nach mehreren Wochen finden Sie auch den Rio-Reiser-Abend »Für dich und immer für dich...« und das Zugflötenorchester mit anschließender Bürgerkapelle wieder im Spielplan. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Newsletter.

Ihr Stadttheater Ingolstadt

 

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Tel.: (0841) 305 47 200

 

Inhalt

Kindfrau oder Femme fatale?
Eine Generation des Dazwischen
»König von Deutschland«
Zugflöten, Topfdeckel und Blechdosen-Rasseln

Kindfrau oder Femme fatale?

Ein dunkler Tunnel, am Ende ein Licht, Neonröhren an der Decke und den Wänden – so sieht die Bühne aus. In diesem Sog findet »Lulu« ihr unausweichliches Ende. Und mit ihr ihre Männer. Da haben wir zum einen den greisen Dr. Goll, für den das Mädchen jeden Abend nackt tanzt. Oder den Maler Schwarz, der Lulu als seine Muse verklärt. Außerdem hat sie es dem vornehmen Dr. Schöning angetan. Aber auch seinem Sohn. Sandra Schreiber spielt das verführerische Wesen zwischen Kindfrau und Femme fatale unter der Regie von Frank Behnke ab dem 26. Januar. Karten für alle Vorstellungen im Großen Haus erhalten Sie an der Theaterkasse oder online.

Sonntag vor der Premiere: »Lulu« • Sonntag, 21. Januar 2018 • 11:00 Uhr • Foyer/Großes Haus • Eintritt frei
Premiere: »Lulu« • Freitag, 26. Januar 2018 • 19:30 Uhr • Großes Haus

Eine Generation des Dazwischen

»A night to remember that we'll soon forget«: So lautet eine Zeile aus dem Lied »Europe is lost« von Kate Tempests Album »Let Them Eat Chaos« aus dem Jahr 2016. Seit einigen Jahren gerät die britische Rapperin und Lyrikerin immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit, ob mit ihrer Musik oder ihren Texten, ihrer Sozialkritik oder ihrer Haltung zum Brexit. Diese »erinnerungswürdige Nacht«, von der Tempest spricht, erleben auch die Figuren ihres Theaterstücks »Wasted«. Ted, Charlotte und Danny, mittlerweile um die 30 Jahre alt, sind seit ihrer Kindheit befreundet – nicht mehr Teil der feiernden Jugend, aber zur biederen Generation ihrer Eltern gehören sie auch noch nicht. Keinem der drei geht es wirklich schlecht, doch ihre früheren Träume sind bereits an der Realität zerbrochen. Am zehnten Todestag eines gemeinsamen Freundes treffen sie sich wieder und fliehen aus dem Alltag in eine Nacht voller Beats und Drogen. Donald Berkenhoff inszeniert »Wasted« in der deutschen Übersetzung von Judith Holofernes im Kleinen Haus. Premiere ist am 27. Januar. Karten sind online oder an der Theaterkasse erhältlich.

Premiere: »Wasted« • Samstag, 27. Januar 2018 • 20:00 Uhr • Kleines Haus

»König von Deutschland«

Mit seiner Band Ton Steine Scherben erreichte der Sänger und Liedermacher Rio Reiser Kultstatus. Vor der Stellungnahme zu politischen und gesellschaftlichen Themen schreckte er weder als Frontmann der Gruppe noch als Solokünstler zurück. Wie sonst wenigen gelang es dem Musiker, bei Konzerten binnen kürzester Zeit eine persönliche Beziehung zu jedem einzelnen Besucher herzustellen. Auf der Bühne des Kleinen Hauses lesen Regisseur Heiner Kondschak und Matthias Zajgier aus Rios Tagebüchern und erwecken die Lieder des »Königs von Deutschland« in ihrem Format »Für dich und immer für dich...« zu neuem Leben. Karten für den Rio-Reiser-Abend am 01. Februar sind an der Theaterkasse oder online erhältlich.

»Für dich und immer für dich...«: Ein Rio-Reiser-Abend • Donnerstag, 01. Februar 2018 • 20:00 Uhr • Kleines Haus

Zugflöten, Topfdeckel und Blechdosen-Rasseln

Haben Sie schon einmal auf einer Zugflöte gespielt? Nein? Überhaupt kein Problem, denn der weltweit unbekannte Totsy »Pull« Hoffman beginnt in seiner Unterrichtsstunde über die Zugflöte ganz am Anfang. Keine Vorkenntnisse erforderlich! Wer bisher noch nicht in den Besitz einer Zugflöte gekommen ist, kann das beim »Zugflötenorchester« am 25. Januar ändern, denn das Instrument kann für 10.- € vor Ort käuflich erworben werden. Alle anderen dürfen ihre Zugflöten mitbringen, um anschließend in die »Bürgerkapelle« unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tobislav Hoffopopov einzustimmen. Gemeinsam werden unter dem Motto »Jeder kann Musik!« die Hits der Musikliteratur zum Besten gegeben. Instrumente aller Art (auch Topfdeckel und Ähnliches) bitte selbst mitbringen.

»Zugflötenorchester« • Donnerstag, 25. Januar 2018 • 20:22 Uhr • Werkstatt/Junges Theater • Eintritt frei
»Bürgerkapelle« • Donnerstag, 25. Januar 2018 • 20:57 Uhr • Werkstatt/Junges Theater • Eintritt frei

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