Auch in diesem Jahr werden die Würzburger Bachtage mit einem Festakt im Toskana-Saal der Residenz eröffnet. In der Festrede am Freitag, dem
18. Nov., um 19 Uhr wird Prof. Dr. Ulrich Konrad die
Beziehung zwischen Bach und Händel beleuchten. Kammermusik mit Werken beider Komponisten rahmen die Veranstaltung ein.
Am Samstag, dem
19. Nov., steht um 20 Uhr in der St. Johanniskirche Händels
The Messiah auf dem Programm. Gestaltet wird das Konzert von Hanna Elisabeth Müller (Sopran), David DQ Lee (Altus), Thomas Michael Allen (Tenor), Martin Snell (Bass), dem Bachchor Würzburg sowie La Banda, ein Orchester das auf authentischen Instrumenten spielt. Die Leitung obliegt Kirchenmusikdirektor Christian Kabitz.
Der Gründer des Bachchores Würzburg und langjährige Kantor an St. Johannis, Kirchenmusikdirektor Günter Jena, referiert am Sonntag, dem
20. Nov., um 11.30 Uhr im Rudolf-Alexander-Schröder-Haus über
Menschliche Grundkonflikte im Spiegel der Matthäuspassion. Anhand von fünf Szenen aus der Matthäuspassion und Filmausschnitten aus dem gleichnamigen Ballett von John Neumaier stellt er aufgrund der Verhaltensmuster der Protagonisten Bezüge zur Gegenwart her.
Im Kammerkonzert am Dienstag, dem
22. Nov., präsentieren Echo-Preisträger Stefan Temmingh (Blockflöte), Axel Wolf (Laute) und Domen Marincic (Viola da Gamba)
Händelsche Originalwerke und Bearbeitungen Bachscher Cembalokompositionen. Der intime Charakter dieser Musik ist um 20 Uhr in der St. Johanniskirche zu hören.
Das Familienkonzert am Mittwoch, dem
23. Nov., um 16.30 Uhr in der St. Johanniskirche mit dem Titel
Bach & Händel – und ihre Claviere widmet sich den Tasten-Instrumenten der beiden Protagonisten. Die Kinder werden nicht nur die Instrumente Klavier, Cembalo und Orgel kennen lernen, sondern auch die Musik der beiden Komponisten hören und erleben.
Im Orchesterkonzert am Donnerstag, dem
24. Nov., erklingen um 20 Uhr in der St. Johanniskirche Werke von Bach und Händel. Florian Sonnleitner (Violine) und die Münchner Bachsolisten führen unter der Leitung von Christian Kabitz Bachs
Doppelkonzert d-Moll sowie Händels
Wassermusik und
Feuerwerksmusik auf.
Im Orgelkonzert am Freitag, dem
25. Nov., spielt Jörg-Hannes Hahn um 20 Uhr in Stift Haug
Orgelwerke von Bach und Händel. Ergänzt wird das Programm mit Kompositionen der diesjährigen Jubilare
Liszt und Alain.
Das Förderkonzert für junge Künstler am Samstag, dem
26. Nov., gestalten in diesem Jahr Arthur Hornig (Violoncello) und Klara Hornig (Klavier). In der Matinee um 11 Uhr im Toskana-Saal der Residenz werden die Geschwister u. a.
Werke von Bach und Mendelssohn Bartholdy interpretieren.
Am selben Tag (
26. Nov.) ist abends um 20 Uhr Bachs
Hohe Messe in h-Moll zu hören. Ausführende sind Miriam Meyer (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Uwe Stickert (Tenor), Georg Gädker (Bass) sowie Bachchor und Bachorchester Würzburg. Geleitet wird das Konzert von Christian Kabitz.
Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens gestaltet der Bachchor Würzburg gemeinsam mit dem Bachorchester und Christian Kabitz den Festgottesdienst am
27. Nov. mit
Chören aus Oratorien von Bach und Händel. Eine Woche zuvor, am
20. Nov., erklingt die Bachkantate
Ich ruf’ zu dir, Herr Jesu Christ im Gottesdienst um 10 Uhr in der St. Johanniskirche mit den Solisten Hanna Elisabeth Müller (Sopran), David DQ Lee (Altus), Thomas Michael Allen (Tenor). Der Bachchor Würzburg und La Banda musizieren unter der Leitung von Christian Kabitz.
Mit
Reflections on J. S. Bach endet das Festival am Sonntag, dem
27. Nov., in der St. Johanniskirche. Tobias Forster (Klavier) wird mit Originalwerken des Thomaskantors Reflexionen über Bach aus der Feder Friedrich Guldas sowie eigenen Improvisationen den Schlusspunkt der diesjährigen Würzburger Bachtage setzen. Konzertbeginn ist um 18 Uhr.
Karten können Sie telefonisch unter der Rufnummer 0931/37 23 98 oder direkt bei
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Über Ihren Konzertbesuch würden wir uns sehr freuen.
Ihr Team der Würzburger Bachtage