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Neues aus der Gedenkstätte

Neues aus der Gedenkstätte

+++ AKTUELLES +++

PODIUMSDISKUSSION

Aus aktuellem Anlass findet am Montag, 23. Januar 2012, um
20 Uhr
im zakk, Fichtenstraße 40, eine Podiumsdiskussion über
Ignoranz, Vertrauensverlust und neue Einsichten statt. Der Titel:
"Im Geheimen zu Diensten oder abgeklärt aufgeklärt? Von der
neuen Qualität neonazistischer Gewalt in Deutschland und nach-
holender staatlicher Extremismusbekämpfung"
.

Die nur durch Zufall aufgedeckte Mordserie einer Neonazibande hat
die deutsche Öffentlichkeit im Herbst 2011 erschreckt und aufgerüttelt.
Jetzt soll mit Politikern und Experten geklärt werden, was von den
guten Absichten auf dem Höhepunkt der Empörungswelle geblieben
ist und ob sie zu einer Neuausrichtung des staatlichen Handelns
bezüglich des tatsächlichen rechtsextremen Gefährdungspotentials
geführt hat.

Zu den Teilnehmern gehören die Vorsitzende des Innenausschusses
des Landtags NRW, Monika Düker, der Landeskriminaldirektor beim
Innenministerium NRW, Dieter Schürmann, Nihat Öztürk von der IG
Metall sowie Prof. Dr. Fabian Virchow, Leiter des Forschungs-
schwerpunkts Rechtsextremismus an der FH Düsseldorf.

Eine Veranstaltung von Düsseldorfer Appell, Diakonie in Düsseldorf,
Heinrich-Böll-Stiftung und zakk in Kooperation mit der Mahn- und
Gedenkstätte Düsseldorf und zahlreichen weiteren Partnern.

Der Eintritt ist frei.
Nähere Informationen:
Bastian Fleermann, Telefon (0211) 89 – 2 6202


GEDENKVERANSTALTUNG UND AUSSTELLUNG IM LANDTAG

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus
am 27. Januar präsentiert die Lore-Lorentz-Schule aus Düsseldorf
ab dem 25. Januar 2012 eine Wanderausstellung in der Wandel-
halle des Landtages NRW
. Schülerinnen und Schüler sowie
Studierende der Bergischen Universität Wuppertal besuchten im
September 2010 das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau und
haben ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse in einer
Ausstellung zusammengefasst.

Diese Ausstellung kann bis zum 3. Februar, montags bis freitags
von 9 bis 17 Uhr, besichtigt werden; eine Voranmeldung ist
erforderlich unter Telefon (0211) 884 2129 oder per E-Mail:
veranstaltungen@landtag.nrw.de .

Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, 25. Januar 2012,
um 9 Uhr statt. Entsprechende Einladungen sind – unter anderem
an die Mitglieder des Förderkreises der Mahn- und Gedenkstätte
Düsseldorf – bereits versandt worden.

Am Freitag, 27. Januar 2012, um 12 Uhr findet im Plenarsaal des
Landtages zudem eine hochkarätig besetzte Gesprächsrunde statt.
Die Fragestellung lautet: "Welche didaktischen Zugänge zum Thema
Holocaust sind möglich und zeitgemäß erforderlich?"
Zu den
Teilnehmern gehören der Prodekan der Heinrich-Heine-Universität,
Prof. Dr. Stefan Rohrbacher vom Institut für Jüdische Studien,
Wilfried Johnen vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden von
Nordrhein sowie Lehrer, Lehrbeauftragte und Studierende.

Nähere Informationen:
Astrid Wolters, Telefon (0211) 89 - 9 6192


AUSSTELLUNG: AKTION 3

Am Donnerstag, 2. Februar 2012, um 18 Uhr wird in der Volks-
hochschule Düsseldorf, Bertha-von-Suttner-Platz 1
, eine
Ausstellung mit dem Titel "Betrifft: Aktion 3 – Deutsche
verwerten ihre jüdischen Nachbarn"
eröffnet.

Unter der Tarnbezeichnung "Aktion 3" gab das Reichfinanzministerium
im Herbst 1941 Anweisungen heraus, wie das Vermögen der deutschen
Juden, die deportiert werden sollten, einzuziehen sei. Die Enteignungen
erfolgten in enger Zusammenarbeit der Geheimen Staatspolizei mit den
Finanzbehörden, den Stadtverwaltungen, mit Hausverwaltern und
Gerichtsvollziehern, Bankangestellten, Auktionatoren und Spediteuren.
Bis auf einen Betrag von 100 Reichsmark und 50 Kilogramm Gepäck
sollte das Vermögen der Deportierten eingezogen werden.

Der Historiker Prof. Dr. Wolfgang Dreßen hat auf der Grundlage bisher
unveröffentlichter Archivquellen aus rheinischen Finanzbehörden die
Ausstellung erarbeitet, die bis zum 15. Februar in der VHS
Düsseldorf gezeigt wird.

Zur Eröffnung am 2. Februar um 18 Uhr wird der Film "Menschliches
Versagen"
von Michael Verhoeven gezeigt. Der Regisseur ist
anwesend und steht im Anschluss zum Gespräch zur Verfügung.
Aufgrund des begrenzten Platzangebots wird eine Anmeldung zur
Ausstellungseröffnung erbeten per Fax an (0211) 89-2 9137 oder
durch eine kurze E-Mail an gedenkstaette@duesseldorf.de.

Zur Finissage am Mittwoch, 15. Februar 2012, um 19.30 Uhr wird
nach einer Einführung durch den Leiter der Mahn- und Gedenkstätte
Düsseldorf, Dr. Bastian Fleermann, der 45-minütige Film "Mariannes
Heimkehr – Die Jüdin, der Beamte und das Dorf" von Gert Monheim
gezeigt.

Die Ausstellung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Mahn- und
Gedenkstätte und der Volkshochschule Düsseldorf in Kooperation
mit der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und dem Rosa-Luxemburg-
Club Düsseldorf.

Nähere Informationen:
Bastian Fleermann, Telefon (0211) 89 – 2 6202


AUSSTELLUNG MIT KINDERZEICHNUNGEN

Das Stadtmuseum Düsseldorf eröffnet am 3. Februar 2012
um 19.30 Uhr
die Ausstellung "Zeichnungen von Kindern und
Künstlern". Gezeigt werden die zwischen 1936 und 1941 entstandenen
Arbeiten von jüdischen Kindern aus dem Unterricht des Malers
Julo Levin im Kontext mit Werken der klassischen Moderne.

Julo Levin, Meisterschüler der Düsseldorfer Kunstakademie und
Mitglied des Jungen Rheinland, war an verschiedenen jüdischen
Schulen als Zeichenlehrer beschäftigt, darunter von 1936 bis 1938
an der Jüdischen Volksschule in Düsseldorf. Er wurde 1901 in
Stettin geboren und 1943 in Auschwitz ermordet. Die Kinder-
zeichnungen werden zum ersten Mal seit 24 Jahren der Öffentlichkeit
zugänglich gemacht, nachdem sie jüngst restauriert wurden.

Die Ausstellung wird bis zum 1. Juli 2012 zu sehen sein.

Eine Ausstellung des Stadtmuseums Düsseldorf in Kooperation mit
dem Landschaftsverband Rheinland und der Mahn- und Gedenkstätte
Düsseldorf.

Nähere Informationen:
Hildegard Jakobs, Telefon (0211) 89 – 9 6208


BEGEGNUNGSCAFÉ

Am Mittwoch, 8. Februar 2012, von 15 bis 17 Uhr
findet erneut ein Begegnungscafé für NS-Verfolgte im
"Zentrum Plus" der AWO, Kasernenstraße 6, 1. Etage
statt.

Wir laden Sie als Betroffene mit ihrer besonderen persönlichen
Geschichte ein zur Begegnung mit anderen Interessierten. Wir sind
ein Team in Düsseldorf, das sich in der Mahn- und Gedenkstätte
getroffen hat und für die Einrichtung des Erzähl- und Begegnungs-
cafés für NS-Verfolgte engagiert.

Eine Anmeldung wird erbeten unter Telefon (0211) 89 - 96205.

Nähere Informationen:
Astrid Wolters, Telefon (0211) 89 - 9 6192


+++ IMPRESSUM +++

Redaktion des Newsletters:
Meik Breer, Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf

Haben Sie Fragen, Anregungen, Wünsche zu unserem Newsletter?
Dann schicken Sie eine E-Mail an: michael.breer@duesseldorf.de.




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Do, 09.02.2012 - 21:05 Uhr Deutschlandfunk


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Freundschaft im Zeitalter ihrer technischen Optimierbarkeit

Gesellschaftliche Utopien der sozialen Medien
Von Frank Kaspar
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Mi, 08.02.2012 - 19:30 Uhr Deutschlandradio Kultur
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